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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 5. Spieltag  (Gelesen 345 mal)
Marco
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« am: 18.11.2008 - 00:41:24 »

15.11.2008  15:00
VfB TM Mühlhausen 09 - FC 02 Barchfeld
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

15.11.2008  16:00
SV Wartburgstadt Eisenach - LSV Ziegelheim
[Jahnhalle Eisenach]

15.11.2008  17:00
HV Ilmenau 55 - Thüringer HC III
[Ilmsporthalle Ilmenau]

15.11.2008  17:00
SG ESV/Post SV Gera - TSV Motor Gispersleben II
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]

15.11.2008  17:30
SV Hermsdorf II - HBV Jena 90 II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
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Marco
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« Antworten #1 am: 18.11.2008 - 00:43:26 »

HP Thüringer HC

Tabellenführung behauptet

HV Ilmenau 55 - Thüringer HC III  26:29 (14:14)

Beim punktlosen HV Ilmenau 55 konnte der Thüringer HC III mit 29:26 (14:14) gewinnen. In einer kampfbetonten Partie gab am Ende die Abgeklärtheit und die Routine den Ausschlag für den Sieg.

Wie schon im Pokalspiel vergangenes Wochenende in Gera, mußte der THC auch im Auswärtsspiel in Illmenau auf einige Spielerinnen verzichten. Zu allem Überfluß verletzte sich Jana Billhardt auch noch im Abschlußtraining. Aber im Gegensatz zum mit 20:19 knapp verlorenen Pokalspiel, konnte die Dritte beide Punkte mit nach Hause nehmen.

Vor allem Anke Grünig und Svetlana Minevskaja brachten mehr Ruhe ins Spiel und mit Jenny Marie Mörstedt hatten die Gäste eine sichere Chancenverwerterin, zum Glück auch vom Siebenmeterpunkt (hatte man doch in Gera noch fünf verworfen). Gegen eine kämpferisch starke Illmenauer Mannschaft, die nicht zimperlich in der Wahl ihrer Mittel war, hatte der THC lange mächtig zu arbeiten. Vor allem im Angriff wurden wiedereinmal zum Teil klarste Chancen überhastet und unkonzentriert vergeben. Erst Mitte der zweiten Halbzeit konnten sich die Kurstädterinnen etwas absetzen. In dieser Phase stand die Abwehr sicherer, was zu Ballgewinnen und daraus resultierend zu zahlreichen Tempogegenstößen führte. Bei etwas mehr Konzentration und Kaltschnäutzigkeit, mußte hier schon eine Vorentscheidung fallen. So hatten die nie aufsteckenden Ilmenauerinnen bis zum Schluß ihre Chance.

Thüringer HC: Anke Billhardt, Anna Heidl; Caroline Siebert (1), Jenny Marie Mörstedt (9/4), Katharina Stieding (2), Katharina Seyffarth (2), Ina Jorek (2), Svetlana Minevskaja (6), Anke Grünig (7/2).

Siebenmeter: 2/1 - 6/6.
Zeitstrafen: 6 - 0.
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Marco
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« Antworten #2 am: 18.11.2008 - 00:44:27 »

HP Ziegelheim

SV Wartburgstadt Eisenach - LSV Ziegelheim  18:30 (6:14)  
 
Die 1. Frauenmannschaft des LSV hat bei ihrem Auswärtsauftritt in Eisenach nahtlos dort angeknüpft, wo sie vor 14 Tagen gegen Ilmenau aufgehört hat.

Aufbauend auf eine solide Deckungsarbeit und durch technische Fehler des Gegners gelangen immer wieder Ballgewinne. Über Grit Geilen und Isabel Tausch wanderte das Leder entweder direkt oder über schnelle Stationen nach vorn und landete schließlich im gegnerischen Kasten. „Speziell Isabel Tausch konnte sich den Frust über das Wurfpech in den letzen Spielen von der Seele schießen“ so Trainer Michael Pößiger zu den  12 Toren der 24-jährigen bei fast ebenso vielen Versuchen. Doch auch allen anderen eingesetzten Spielerinnen bescheinigte er besonders im ersten Durchgang eine gute Leistung. Der LSV hielt beständig das Tempo hoch, was bei den SVW-Damen bereits frühzeitig zu Ermüdungserscheinungen und Frust führte. Dieser entlud sich dann meistens durch ständiges Reklamieren, Lamentieren und einem in vielen Aktionen völlig überzogenem Körpereinsatz in der Abwehr. „Glücklicherweise haben wir uns davon nicht provozieren lassen und bis zur Pause ein beruhigendes Polster heraus geworfen“ so Pößiger. Das einzige Manko der ersten Halbzeit sah er nur in der  Chancenverwertung und der hohen Anzahl an Fehlern beim Versuch, den Ball schnell nach vorne zu spielen.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt, denn die Ziegelheimerinnen machten da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Trotz vieler personeller Wechsel schafften sie es, den Gegner ständig auf Distanz zu halten und den Vorsprung systematisch auszubauen. Leider blieb die disziplinierte Deckungsarbeit angesichts der deutlichen Führung (23:11) verständlicherweise etwas auf der Strecke. So konnten beide Teams noch einige ansehnliche Spielzüge zeigen und diese meist auch erfolgreich abschließen.

In der nächsten Partie sind die Frauen des LSV beim gegenwärtig verlustpunktfreien Tabellenzweiten aus Gisperleben zu Gast, der mit Sicherheit einen Gegner größeren Kalibers darstellt. Mit der Leistung der letzen beiden Spiele muss einem aber auch vor diesem Spiel nicht bange sein. 
 
LSV: Welker, Grünler; Harles (4), Schmelzer, Tausch (12/7), Federau (1), Petzold (1), Hilger (1), Wagner (5), Geilen (5), Emmerling, Werrmann (1)
 
Strafwürfe: SVW 3/2, LSV 8/7 
Strafminuten: SVW 8, LSV 8
Schiedsrichter: Schwarz/Kirchhöfer (Steinbach/Thal)
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« Antworten #3 am: 18.11.2008 - 14:48:57 »

OTZ Jena  18.11.2008

HBV II mit Auswärtspunkten

SV Hermsdorf II - HBV Jena 90 II  24:28 (7:14)
 
Auch die Landesliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 II kehrten aus Hermsdorf mit einem Sieg heim. 28:24 (14:7) hieß es für Jena II gegen den SV Hermsdorf II, wobei die Jenaerinnen immer in Front lagen. 6:1, 10:3, 14:7, 16:9 aber auch nur 17:14 hießen da einige Zwischenstationen. Der Jenaer Sieg stand aber nie in Frage. Für Jena II waren die Torhüterinnen Liesa Fuhrmann und Lisa Hilmer sowie Anne Müller (5 Tore), Katrin Pelzer (5), Susanne Stanek (3), Julia Bachmann (3), Birgit Gärtner (3), Tina Karczewski (2), Stephanie Kieslich (2), Iris Eisenmann (2), Martina Hebig (2), Romy Schakau (1), Stefanie Kraska und Anne Göpfert am Ball.
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« Antworten #4 am: 24.11.2008 - 13:41:38 »

OTZ Gera  22.11.2008

SG läuft Form der letzten zwei Jahre hinterher
 
Wieder ernüchternde Niederlage

SG ESV/Post SV Gera - TSV Motor Gispersleben II 14:22 (6:11)

Die Frauen der Spielgemeinschaft zwischen ESV und Post SV Gera müssen den Kopf oben lassen, auch wenn derzeit in keinster Weise irgendein Fuß auf das Parkett kommen will.
Zum Spiel: Der TSV Motor Gispersleben kam als Favorit nach Gera, was 8:0 Punkte widerspiegeln können, aber dennoch hat er das Geraer Team in keinster Weise unterschätzt. Gezeigt hat sich das in den ersten Minuten, als die Geraer Frauen beim 5:4 das Spiel in der Hand hatten. Aber genau wie in Jena bei der Oberligareserve folgte der Einbruch, Fehler über Fehler, die jede Mannschaft konsequent bestrafen wird. Dies taten auch die Frauen aus Gispersleben, fünf Tore in Folge brachten das 5:9, und hier lag der Knackpunkt für den weiteren Spielverlauf. Halbzeitstand bei 6:11.

Start in Halbzeit zwei und gleich zwei Tore für den Gastgeber aus Gera zum 8:11. Eigentlich war alles offen. Aber dem standen im weiteren Spielverlauf zwei Mal drei Tore für die Gäste und nur ein Tor für Gera entgegen, Spielstand 9:17. In der Phase erhalten beide Mannschaften Gleichwertigkeit. Aber am Ende steht doch wieder die ernüchternde weitere Niederlage mit 14:22.
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