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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 7. Spieltag  (Gelesen 628 mal)
Marco
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« am: 24.11.2008 - 14:27:16 »

22.11.2008  17:00
WSV 1907 Neuhaus - SV Hermsdorf II
[Guts-Muths-Halle Neuhaus/Rwg.]

22.11.2008  17:00
SG Könitz/Saalfeld - HV Ilmenau 55
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

22.11.2008  17:00
TSV Motor Gispersleben - SV Aufbau Altenburg
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

22.11.2008  17:30
HSV Apolda 1990 II - HBV Jena 90
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

22.11.2008  18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - TSV 1898 Oppurg
[Josef Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen]

22.11.2008  19:00
Post SV Gera II - SG Arnsstadt/Plaue
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
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« Antworten #1 am: 24.11.2008 - 14:33:55 »

HP Ilmenau

Keine echte Chance

SG Könitz/Saalfeld - HV Ilmenau 55 28:19 (11:8)

Am Samstagabend musste der HV Ilmenau beim Oberligaabsteiger Könitz/Saalfeld antreten. Die Ilmenauer hatten im Vorfeld versucht das Spiel zu verlegen, da viele Stammkräfte aus beruflichen, familiären und gesundheitlichen Gründen verhindert waren. Dies wurde vom Gastgeber abgelehnt und so reiste der HV mit 8 Spielern und ohne Torwart zum Auswärtsspiel.

Zum Glück stellte sich Sven Beyer als Tormann zur Verfügung, der seine Sache bis zu einem Gesichtstreffer auch sehr gut machte. Der HV begann das Spiel mit seiner sehr offensiven Abwehr, gegen den starken Könitzer Rückraum ein Volltreffer. Der Gastgeber hatte erhebliche Probleme sein Spiel auf zuziehen und seine personelle und spielerische Überlegenheit zur Geltung zu bringen. Es gelang den Ilmenauern in der gesamten ersten Halbzeit das Spiel offen zu halten, wobei sich das Manko, eines nicht vorhandenen Rückraumes schon früh zeigte. Beim Stand von 11:8 wurden die Seiten gewechselt.

Die 2. Halbzeit begann mit einer schwächeren Phase des Gastes. Sven Beyer im Tor musste verletzungsbedingt pausieren, er wurde von Jens Miethe, eigentlich Feldspieler, ersetzt. Diese Gelegenheit ließen sich die Könitzer nicht entgehen und zogen bis auf 19:10 davon. Ein Debakel deutete sich an, konnte aber durch guten Kampfgeist verhindert werden. Der HV kam bis auf 20:15 heran, da aber alle Alternativen im Spiel fehlten und nun sogar der Trainer Michael Bergander als Spieler auflief, war eine weitere Resultatsverbesserung nicht möglich. Könitz spielte seine Überlegenheit nun voll aus und konnte durch einige Konter, begünstigt durch viele Fehlwürfe des HV, das Spiel mit 28:19 gewinnen. Unter diesen Umständen noch ein ordentliches Ergebnis für die Ilmenauer, mit einer vollen Besetzung wäre vielleicht sogar weit mehr möglich gewesen.

HV Ilmenau 55: Beyer; Gölitz(3), Miethe, M.Dreher(3), M.Esefeld(2), Hörnlein(6), Brückner(3), R.Heyder, M.Bergander(2)                 
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« Antworten #2 am: 24.11.2008 - 14:35:16 »

HP Gispersleben

Lehrstunde für den Ligaprimus

TSV Motor Gispersleben - SV Aufbau Altenburg  33:23 (15:9)

Handballherz, was willst du mehr! Mit einer grandiosen Leistung haben sich die Gisperslebener Landesligahandballer nach ihrer dreiwöchigen Spielpause eindrucksvoll zurückgemeldet. Dabei bekam kein geringerer als der Tabellenführer aus Altenburg sein Fett weg und wurde beim 33:23 für die Gastgeber förmlich in seine Einzelteile zerlegt.
„Wir haben nach der unnötigen Niederlage in Jena jetzt drei Wochen lang Frust geschoben und alle Wut in dieses Spiel gegen Altenburg gelegt. Und ich denke, auf das Ergebnis können wir alle stolz sein.“ kommentierte Trainer Christian Roch die Partie. Dabei gingen ihm wohl auch die vielen harten Trainingseinheiten der letzten Wochen durch den Kopf, mittels derer er seine Mannschaft wieder auf Kurs gebracht hatte. Altenburg war von Beginn an im Hintertreffen, nur eine mangelhafte Chancenverwertung auf Seiten der Hausherren verhinderte eine frühere Entscheidung. Dafür aber ging das erarbeitete Defensivkonzept voll auf, so dass sich die Gäste nur selten gekonnt in Szene setzen konnten. Altenburgs Rückraum wirkte deutlich verunsichert und auch die starken Außenspieler des Gegners wurden durch Kiraly und Göpel größtenteils matt gesetzt. Auch dank einer 6:4-Überzahlphase in der 1. Halbzeit glückte Gispi eine beruhigende 15:9-Führung zur Halbzeit, auf der man sich freilich nicht ausruhen wollte. Und genau darin macht der Trainer auch ein weiteres Wachsen seines Teams fest: „In den letzten Partien ist es uns nicht gelungen, konstant auf hohem Niveau zu spielen. Das war diesmal anders.“ Aus einer guten Abwehr heraus wurden zum Teil wunderbare Konter gestartet, die verdutzten Gäste wirkten völlig überfordert mit dem schnellen und direkten Passspiel der Gisperslebener. Als Ideen- und Passgeber brachte dabei Regisseur Chris Göpfert sein Können ein, wovon vor allem Braun und Bock am Kreis profitierten. Zudem glänzte Göpfert auch als sicherer Siebenmeterschütze. Keeper Dennis Frieß war vor allem in schwierigen Spielsituationen zur Stelle, als er beispielsweise in eigener Unterzahl zwei schwere Bälle in Folge parierte. Hohmann und Hielscher ließen auf den Halbpositionen defensiv nichts anbrennen, der eingewechselte Andreas Trommer brachte neue Impulse ein und nutzte seine Chancen eindrucksvoll. So wurde diese Partie letztlich ein Triumph der ganzen Mannschaft, die ohne größere Konzentrationspause dem Ligaprimus eine wahre Lehrstunde erteilte. Altenburg indes verfing sich in ständigem Lamentieren gegenüber den Schiedsrichterinnen, die jedoch keinerlei Aktie am auch in der Höhe verdienten Sieg des Gastgebers hatten.
Nun gilt es die Konzentration für die kommenden Wochen zu halten, denn dann geht es gegen vermeintlich schwächere Gegner darum dieses Ergebnis zu bestätigen. Gelingt dies, so könnte man sich mit der Tabellenspitze zur Jahreswende selbst ein wunderbares Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen.

TSV Motor Gispersleben:
Frieß, Vogl – Göpel 4, Hohmann, Braun 5, Hoffmann, Kiraly 4, S. Hielscher 2, Bock 4, A. Trommer 3, Göpfert 11
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« Antworten #3 am: 24.11.2008 - 14:42:14 »

HP Altenburg

Tabellenführer patzt in Erfurt !       

Deutliche Niederlage bei Motor Gispersleben
 
TSV Motor Gispersleben  - SV Aufbau Altenburg  33:23 (15:9)

„Natürlich wußten wir, dass wir als Spitzenreiter die Gejagten sind und auch irgendwann mal wieder verlieren könnten, aber das hier war schon recht deftig !“ resümierte ein sichtlich enttäuschter SV Aufbau Spielmacher Ronny Bärbig nach diesen 60 Minuten am Samstag in  Erfurt. Das dabei diesmal die gesamte Mannschaft regelrecht versagt hat, stand für ihn ganz nebenbei außer Frage, denn alles das was das Team an den vergangenen sechs Spieltagen stark gemacht hatte, davon war man diesmal meilenweit entfernt.

Lediglich zu Beginn der Partie konnte man sich den hochmotivierten Gastgebern noch auf Augenhöhe präsentieren und sich bis zum 7:6 Zwischenstand nach 15 Spielminuten auch recht teuer verkaufen. Dann aber sollte nicht mehr viel klappen beim Tabellenführer, bei dem sich nun fast der gesamte Kader als Einzelkämpfer probierte. Nicht vorbereitete und unmotivierte Abschlüsse ließen immer wieder die Hausherren zu leichten Ballbesitzen kommen und dann ihr schnelles Spiel aufziehen. Eh man sich dann im Abwehrverband einigermaßen geordnet hatte, war es dann meist auch leider schon geschehen und das Erfurter Team konnte sich Tor um Tor davonstehlen. Die Altenburger reagierten nun weiter mit der Brechstange anstatt ein geordnetes Spiel aufzuziehen und bis zur sicheren Chance den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Vor allem die Fernwurfabteilung nahm sich dabei zu schnell einige Bälle, die einfach nicht genügend auf Lücke vorbereitet waren und so zu leicht sicherer Beute des Gisperslebener Schlussmanns Frieß wurden. Zur Pause der sechs Tore Rückstand somit nur logische Konsequenz und es mußte einiges besser werden um hier noch etwas reißen zu können.

Aufbau Trainer Wolf reagierte nun und brachte Härtel, Heinrich und Pohle ins Spiel. Aber schnell sollte sich zeigen, das an diesen Tag einfach „ die Mannschaft“ nicht bereit war den extra Schritt und die extra Körpertäuschung zu gehen die nötig gewesen wäre um die weiter stark auf trumpfenden Gastgeber, der nun einen richtigen Lauf hatte, aus dem Spiel bringen zu können. Denen war die schwächelnde Aufbau Mannschaft nicht verborgen geblieben und so zog das Team von Trainer Christian Roch bis Mitte der zweiten Halbzeit gar noch einmal die Zügel an und enteilte schließlich in der 45.Minuten beim 26:16 auf zehn Tore. Überragend dabei Erfurts Spielmacher Chris Göpfert, der nun nicht nur seine Mitspieler geschickt in Szene setzte, sondern sich auch noch selbst als sichersten Schützen einbringen konnte und den Altenburgern dabei eine Lehrstunde nach der anderen erteilte. Auch wenn die Gäste in der Schlussphase zumindest noch einmal Gleichwertigkeit erreichten, täuschten die vielen Fehlversuche nicht über den relativ schwachen Auswärtsauftritt der Altenburger hinweg. Zudem rieb man sich nun immer mehr an Entscheidungen der beiden Schieridamen auf, die gewiss nicht für die Niederlage verantwortlich waren.

Aber nach der Methode „ lieber einmal richtig verloren, als dreimal ganz knapp das Nachsehen gehabt „ müssen die Altenburger nun ganz schnell die Begegnung abhaken, denn mit Apolda, Großschwabhausen und dann den neuen Tabellenführer Könitz stehen ganz schwere Aufgaben in den nächsten drei Wochen ins Haus und erst dann wird man wohl so richtig einschätzen können, was in dieser Saison alles möglich ist.       

Aufbau mit: Kyber,Groß; Luft(8), Bärbig(1),Dietze(2), Moosdorf, Harzendorf(6), Pohle(1), Pohl(2), Melzer, Härtel(1), Schörnig(1),
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« Antworten #4 am: 24.11.2008 - 14:44:24 »

HP Großschwabhausen

Sicheren Sieg in der Schlussphase verloren
 
SV Fortuna Großschwabhausen - TSV 1898 Oppurg  27:27

Im Landesliga-Heimspiel kamen die Handballer der Fortuna Großschwabhausen nicht über ein Unentschieden hinaus. Die Gastgeber, die weiterhin krankheitsbedingt auf ihren Trainer Dirk Heinemann verzichten mussten, verloren obendrein mit Kreisspieler Jörg Heinemann eine ganz wichtige Stütze. Er verletzte sich am Knie.
Die Fortunen sahen in der 57. Spielminute beim Stand von 27:24 wie die sicheren Sieger aus, doch es folgte eine Schlüsselszene: Schmidt sah wegen seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte und musste die letzten Zeigerumdrehungen auf der Bank verbringen. Die Oppurger nutzten ihre nummerische Überlegenheit konsequent und glichen 20 Sekunden vor der Schluss-Sirene zum 27:27-Unentschieden aus.

Einfach verhaspelt

Die letzten 15 Sekunden agierten die Großschwabhäuser nach einer weiteren Roten Karte, dieses Mal gegen einen Gästespieler, in Überzahl. Statt aber direkt und schnörkellos zum Torerfolg kommen zu wollen, verhaspelten sich die Hausherren gleich mehrmals in der Oppurger Defensive. Auch der letzte direkte Freiwurf brachte keinen Erfolg.
Weiterhin unbesiegt

Mit dieser Punkteteilung bleiben die Fortunen im Jahr 2008 zwar weiterhin ungeschlagen in eigener Halle, aber die Verletztenliste wird immer länger und eine Besserung ist nicht in Sicht.
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« Antworten #5 am: 25.11.2008 - 13:58:55 »

OTZ Stadtroda  25.11.2008

Hitziges Spiel im kalten Neuhaus 
 
SVH II gewinnt überraschend 28:18 - Bestnoten für Hentschel und Krüger

WSV 1907 Neuhaus - SV Hermsdorf II 18:28 (7:14)

Da fuhren die Hermsdorfer ohne Andreas Bozek, Sebastian Steinbach, Henry Wendt und Ronny Jakob nach Neuhaus - da musste man Schlimmes befürchten - doch sie kehrten mit klarem Sieg zurück. Hermsdorf II glänzte zwar nicht, gewann aber 28:18 beim Tabellennachbarn. Dieses deutliche Ergebnis - zehn Tore Differenz waren es am Ende - hatten wohl die wenigsten vorher erwartet.
Neuhaus führte in den 60 Minuten nur einmal - das war beim 1:0. Mitte der zweiten Halbzeit musste die SVH-Bank kurz durchpusten. Der WSV verkürzte von 12:19 auf 15:19, doch die Ostthüringer behielten den Kopf oben. Sie ließen sich von den teilweise unsachlichen Kommentaren aus dem Publikum nicht provozieren.

Das Superlativ "überragend" verdienten Torwart Felix Hentschel (er hielt 24 Bälle) und Matthias Krüger. Das sah Trainer André Werrmann auch so. "Felix ist zurzeit super drauf. Der Matthias hat um jeden Ball gekämpft."

Neuhaus enttäuschte. Spielerisch klappte wenig, der Gastgeber fiel nur durch seine übermäßige Härte auf. Die wurde von den Schiris sofort unterbunden. Am Ende standen elf Zeitstrafen beim Gastgeber, die Hälfte gab´s fürs Meckern.

Wie aufgeheizt die Atmosphäre war, zeigte das rüde Einsteigen eines Neuhäusers in der 57. Minute. Da war das Spiel längst gelaufen. Der junge Hannes Rudolph wurde bei einem Konter von hinten umgerissen - die Rote Karte war die logische Konsequenz.

Nach dem Abpfiff musste Werrmann seinen besten Feldspieler Krüger vor einem aufgebrachten WSV-Ordner schützen. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte der Übungsleiter. Die Schiris notierten den Vorfall im Protokoll.

Für Hermsdorf begann die Fahrt in den Thüringer Wald mit Hindernissen. Durch den Kälte- und Wintereinbruch brauchte die Mannschaft drei Stunden. Sie kamen erst 15 Minuten nach dem eigentlichen Anpfiff an.

"Wir hatten nur eine Viertelstunde zur Erwärmung. Da dachte ich: Das wird heute nichts." Seine Spieler hatten wohl am Freitagabend bei der einstündigen Krisensitzung genau zugehört. Anders war diese Trotzreaktion nach der Heimpleite gegen den HBV Jena nicht zu erklären.

SVH II: Hentschel, Schanzenbach - Stark (1), Simon, Lüder (6), P. Rudolf, Opel (8), Krüger (4), H. Rudolph (6), Teichmüller (1), Taubert (2).
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« Antworten #6 am: 25.11.2008 - 14:03:06 »

OTZ Jena  25.11.2008

Landesliga-Männermannschaft verliert gegen Apolda

HSV Apolda 1990 II - HBV Jena 90  27:24 (14:10)

Eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten Lokalderby der Landesliga-Handballer des HBV Jena 90 und SV Fortuna Großschwabhausen musste Neuling Jena am Sonnabend beim HSV Apolda 1990 II eine 24:27-Niederlage hinnehmen.
Die Jenaer lagen zur Pause zwar 10:14 zurück, setzten dem Gastgeber aber im weiteren Verlauf stark zu. Einer Apoldaer 18:16-Führung folgten Gleichstände bei 21:21 und 22:22, ehe sich Apolda II dann durchsetzen konnte. "In der Schlussphase fühlten wir uns durch mehrere arg umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen mehrfach benachteiligt", gab HBV-Spielertrainer Martin Nirsberger seiner Enttäuschung Ausdruck.

Erfolgreichste Torschützen für den HBV Jena 90 waren Nils Schabram (6) und Sebastian Frecke (6). Auch alle anderen Feldspieler trafen: Mirko Lothspeich (2), Daniel Kempe (2), Max Wünschig (2), Martin Nirsberger (2), Falk Ullrich (1), Thomas Volkemer (1), Jörg Missale (1), Aleks Sippli (1). Das HBV-Tor hüteten Christian Eberhardt und Stefan Wetzel.
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« Antworten #7 am: 25.11.2008 - 18:21:28 »

Infoline Könitz

SG tut sich lange schwer gegen Schlusslicht

SG Könitz/Saalfeld - HV Ilmenau 55   28:19  (11:8)

Gegen den Tabellenletzten aus Ilmenau sollte es eigentlich von Beginn an eine deutliche Angelegenheit für die gastgebende SG sein. So gingen die Gastgeber auch mit 2:0 nach Toren von Roland Starke und Stefan Schmidt in Führung. Allerdings war bis dahin schon einige Zeit abgelaufen, in der die Gäste den Ball in den eigenen Reihen hielten und sich diesen ohne Druck auf die SG-Abwehr zuspielten. Ilmenau verkürzte daraufhin, bevor Christian Wolfram den dritten Treffer für die Hausherren erzielte. Die Gäste versuchten weiter die SG-Abwehr einzuschläfern und reizten die Ihnen gegebene Angriffszeit gehörig aus, was die Schiedsrichter auch großzügig gestatteten. Die Konzentration der SG-Sieben ließ dementsprechend zu wünschen übrig und Ilmenau glich zum 3:3 aus. Die SG versuchte das Tempo hoch zu halten sowie schnell abzuschließen und konnte sich beim 6:3 auch wieder etwas absetzen. Doch Ilmenau spielte seinen Stiefel weiter clever herunter und verstand es auf diese Weise beim 7:7 die Partie wieder auszugleichen. An dieser Spielweise änderte sich im Laufe der ersten Halbzeit wenig. Dazu kam, dass die SG-Spieler viele gute Torchancen nicht umsetzen konnten und des Öfteren an sich oder dem Gästetorwart scheiterten. Bis zur Pause distanzierten sich die Gastgeber leicht auf 11:8, jedoch ohne dabei zu überzeugen.
In Hälfte zwei versuchten die Könitz/Saalfelder die Gäste mit einer etwas offensiveren und aggressiveren Abwehr unter Druck zu setzen und so Ballverluste der Gäste zu erzwingen.
Dies trug bis zum 13:10 wenige Früchte, ging aber kurze Zeit später auf. Jetzt liefen die SG-Spieler einen Konter nach dem Anderen und zogen auf 19:10 davon. Wobei hier eine bessere Trefferquote und mehr Genauigkeit im Ballvortrag für einige Torerfolge mehr hätten sorgen müssen. Nach dem 20:11 durch Micha Heerwagen sorgten die Gäste wieder für mehr Impulse und verkürzten auf 20:14. Das Spiel blieb aber weiter auf keinem besonderen Niveau und über die Stationen 25:15 und 27:16 konnten die Gastgeber einen ungefährdeten Sieg einfahren.
Am kommenden Samstag kommt es dann in Pößneck zum Derby gegen Oppurg.   

Matussek(TW), Kroll(TW), Arnold 5, Volkmar 5, Starke 4, Mar.Hinz 4, Steyer 3, Wolfram 3, Heerwagen 2, Beyer 1, Schmidt 1, Gittner
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« Antworten #8 am: 25.11.2008 - 18:24:17 »

Infoline Oppurg

Oppurgs Landesliga-Handballer mit Auswärtspunkt in Großschwabhausen

SV Fortuna Großschwabhausen - TSV 1898 Oppurg  27:27 (12:11)

Formkurve zeigt vor dem Derby am Samstag nach Oben

Oppurgs erste Männermannschaft machte sich am zurückliegenden Samstagabend auf zum Spiel in Großschwabhausen. Zu dieser Begegnungf fuhr  das Team um Trainer Tom Kriesche mit gemischten Gefühlen. Einerseits blickte man auf ein erfolgreiches letztes Heimspiel gegen Apolda zurück, andererseits war der Gegner diesmal die wiederum diese Saison stark aufspielenden Großschwabhausener, gegen die man zwar letzte Spielzeit nie wirklich schlecht aussah, aber auch noch keinen Erfolg verbuchen konnte.
So waren es auch erst einmal die Hausherren, die von Beginn an wach waren und das Tempo bestimmten, wenngleich wenig Zählbares dabei heraussprang. Respektvolle Oppurger Gäste zeigten sich zwar bemüht, aber noch nicht mit der letzten Konsequenz in ihren Aktionen. Nach beiderseitigem Abtasten in den ersten Minuten, war es Oppurgs Patrick Escher mit dem ersten Treffer und der Führung. Sehr bedächtig vorgetragene Oppurger Angriffe wurden nun sehr zur Freude des Trainers bis zur Chance ausgespielt und die Chancen genutzt. So lag Oppurg auch gegen lauffreudigere und kombinationssichere Fortunen nach zehn Minuten 5:6 vorn, weil schon Beginn an die kämpferische Einstellung stimmte.=2
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Nach dem guten Beginn, reagierte der Gastgeber mit einer Auszeit, die Oppurg etwas aus dem Rhythmus brachte. Die Fortunen zogen abermals das Tempo an und ließen ihre Gäste meist nur noch hinterherrennen.  Die reagierten mit Fehlwürfen auf das druckvolle Spiel und konnten nur auf Schlagweite dranbleiben. Verheißungsvoll aber schon der glückliche Anschluss zum 12:11-Halbzeitstand, als Patrick Herzog einen Rückraum-Lattenknaller vom engagierten Youngster Patrick Hellrung zu fassen bekam und mit dem Pausenpfiff versenkte.
Trotz einer geschlossenen Oppurger Mannschaftsleistung und der kurzen 14:15-Führung war gegen weiter umtriebig aufspielende und von den vollen Rängen lautstark unterstützte Gastgeber auch nach der Pause erst einmal Dranbleiben das Ziel, als man sich Mitte der Halbzeit mit drei Toren in Rückstand sah. Doch Oppurg bewahrte kühlen Kopf und stellte sich gerade zum wichtigen Ende des Spiels immer besser auf die körperlich leicht überlegenen Fortunen ein. So erarbeitete sich das Trainer Kriesche bewies ein gutes Näschen, vertraute weiter seiner ersten Sechs und wurde nach mit einem Endspurt seiner Schützlinge belohnt. Die Hausherren lagen zwar vorn, aber keiner übernahm ob der zu diesem Zeitpunkt kämpferischen Überlegenheit der Gäste Verantwortung und Oppurg war plötzlich wieder dran. Escher, Herzog und zuletzt Greiling antworteten mit drei Toren in Folge auf das 27. Tor der Gro=C
3schwabhausener. Nach dem Ausgleich ca. 30. Sekunden vor Schluss wurde trotz doppelter Unterzahl nur noch einen Freiwurf zu gelassen, der unter dem Jubel der Gäste am Tor vorbei ging. Die Oppurger hatten damit nicht unverdient zum 27:27 ausgeglichen und einen weiteren wichtigen Auswärtspunkt bei einem wohl höher dotierten Team geholt. Schon am kommenden Samstag kommt es in der Pößnecker Rosental-Halle zum nächsten Spiel und wahrscheinlich dem Highlight im Punktspielkalender. Um 16 Uhr wird die Partie gegen den Spitzenreiter und Lokalrivalen SG Könitz/Saalfeld angepfiffen. Das Kriesche-Team freut sich auf das Derby und hofft auf Unterstützung durch zahlreiches Oppurger Handball-Publikum.

Der TSV spielte mit:
A. Prätor und S. Schroedel (im Tor), P. Herzog (8 Tore / davon 4*7m),  J. Greiling (4), S. Kempe (1), P. Escher (5), F. Pechtl (3), E. Könitzer, P. Hellrung (2), T. Bergner (1), S. Menche, C. Wunderlich (2).
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« Antworten #9 am: 01.12.2008 - 23:47:43 »

HP Gera

Verschenkter Punkt

Post SV Gera II - SG Arnstadt/Plaue 28:28 (13:14)

In dem rasant geführten Duell gegen den Landesliga- Vorletzten Arnstadt/Plaue waren die Postler wohl selbst von dem anfänglichen Schwung der Gäste überrascht. Demnach lag man schnell mit drei Toren zurück (2:5). Aber wer jetzt mit einer Gegenwehr der Post rechnete, wurde eines Besseren belehrt. Nach etwa 20 Minuten hatten die gut aufspielenden Gäste, allen voran die beiden Aufbauspieler F.Hoppe und N.Geyersbach, die 25(!) der am Ende 28 Tore warfen, ihren Vorsprung auf 5 Tore ausgebaut (7:12). Nun stellte Trainer Christian Hoppe die Abwehr um und brachte mit den A-Jugendlichen Johannes Tralles und Max Glause frischen Schwung in die Partie. Die Hoppe-Sieben holte nun Tor um Tor auf, sodass man kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar mit 13:12 führte. Jedoch vor der Halbzeit mit dem gewonnenen Selbstvertrauen auf 2 oder 3 Tore davon zu ziehen, bekam man noch 2 dumme Tore ins eigene Gehäuse, nachdem man klarste Chancen vor dem gut aufgelegten Arnstädter Torhüter versiebte. So ging man mit einem Tor Rückstand in die Pause (13:14).
In der 2. Halbzeit entwickelte sich ein spannender Fight um die Punkte. Die Führung wechselte minütlich und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. 2 Minuten vor dem Ende gelang der „Zwoten“ die Führung zum 27:26 und nachdem der Gegner den Ball auch nicht im Tor der Postler unterbekam, war man sich vielleicht schon zu siegessicher. Man nahm sich wieder unmotivierte Würfe, die den Torhüter der Gäste vor keine großen Herausforderungen stellte, sodass Arnstadt abermals ausgleichen konnte.

Die Endphase (60.) war nun für die Zuschauer beider Seiten ein wahrer Krimi! Die Post bekam einen Siebenmeter zugesprochen, der verworfen wurde und man verursachte im Gegenzug selbst einen Strafwurf. Die Gäste machten es besser und trafen zum 27:28. 5 Sekunden auf der Uhr, Auszeit durch den Post-Trainer, der nun das schnelle Tor zum Ausgleich forderte. Anpfiff, fast erschrocken von der wenigen Gegenwehr nahm sich Stefan Haupt den Ball, der ebenfalls wie Max Glause mit 9 Toren glänzte, und fackelte das „Ding“ aus 10 Metern ins Tor. Abpfiff.

Der Jubel auf beiden Seiten hielt sich trotzdem in Grenzen. Für den Post SV war es ein Punkt zu wenig, um Anschluss an den oberen Tabellenrängen zu halten und die Gäste warten weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg.

Der Post SV Gera spielte mit:  Ingo Basler, Gunnar Steudel, Torsten Hiob --- Johannes Tralles (1), Max Glause (9), Stefan Haupt (9/1), Tobias Loth (1), Mario Herzig (3/1), Matthias Günther (2), Christian Altheide (1), Patrick Hujer( 1), Florian Raspel (1) und Andreas Flache. 
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