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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 8. Spieltag  (Gelesen 749 mal)
Marco
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« am: 29.11.2008 - 02:29:16 »

29.11.2008  16:00
TSV 1898 Oppurg - SG Könitz/Saalfeld
[Sporthalle Im Rosental Pößneck]

29.11.2008  18:00
SV Aufbau Altenburg - HSV Apolda 1990 II
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

29.11.2008  19:30
HV Ilmenau 55 - WSV 1907 Neuhaus
[Ilmsporthalle Ilmenau]

29.11.2008  19:30
SG Arnstadt/Plaue - SV Hermsdorf II
[Sporthalle Am Jahnsportpark Arnstadt]

29.11.2008  20:00
HBV Jena 90 - SV Fortuna Großschwabhausen
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

30.11.2008  16:00
Post SV Gera II - TSV Motor Gispersleben
[Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
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« Antworten #1 am: 01.12.2008 - 23:55:23 »

HP Gera

Post-Team II gewinnt gegen Gispersleben

Post SV Gera II - TSV Motor Gispersleben 31:28 (15:16)

Der Ansporn war groß gegen Gispersleben zu gewinnen, immerhin wollten die Gäste „in den nächsten Wochen die Punkte gegen schwächere Gegner holen“. So war der Post SV Gera hochmotiviert gegen den starken Aufsteiger.
Doch wie immer verschlief man die Anfangsphase und lag schnell mit 4:7 zurück. Erst jetzt kämpfte sich das Team zurück ins Spiel und glich kurze Zeit später zum 8:8 aus. Jedoch den gewonnenen Rückenwind in Führungstore umzumünzen, spielte nun wieder der Gegner, der die Hoppe-Sieben mit leichten Toren bestrafte. Durch einen guten Endspurt konnten die Postler einen 12:15-Rückstand noch auf 15:16 verkürzen. Pausentee angesagt, ruhende Worte in der Kabine, denn man spürte, hier und heute mehr gewinnen zu können, Punkte in der Tabelle und Motivation für weitere Spiele in der Saison.

Zur zweiten Halbzeit hatte man sich viel vorgenommen, doch wie immer zum Beginn einer Halbzeit, spielten erst einmal die Gegner, die den alten 3-Tore-Vorsprung ihrerseits wiederherstellten. Doch Gispersleben bestrafte sich fortan selbst durch kleinere Unsportlichkeiten, die von den guten Schiedsrichtern auch erkannt wurden. Das Post-Team, angepeitscht von den tollen Zuschauern, verkürzte nun Tor um Tor. Nachdem die Gäste wieder das Führungstor zum 21:22 warfen, drehte die Post richtig auf und warf vier Tore infolge zum 25:22. Die Führung sollte man nunmehr nicht mehr abgeben, doch ein Post-Heimspiel wäre kein richtiges Heimspiel, wenn man das Spiel mit einer Führung im Rücken, nicht doch noch mal spannend gestalten würde. Beim Stand von 27:26 mussten Spieler und Zuschauer noch mal kurz zittern, aber die Mannschaft zeigte keine Nerven und gewann am Ende verdient mit 31:28.

Die auffälligsten Spieler auf dem Parkett waren Maximilian Glause (14 Tore) und Mannschaftskapitän Matthias Günther mit 8 Toren.

Der Post SV Gera spielte mit:  Gunnar Steudel, Torsten Hiob, Ingo Basler (1 Tor) --- Rico Trost, Tobias Loth, Mario Herzig, Matthias Günther (8/3), Christian Altheide (2), Patrick Hujer (1), Florian Raspel (1), Florian Breitenstein (2), Maximilian Glause (14) und Johannes Tralles (1). 
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« Antworten #2 am: 02.12.2008 - 00:55:32 »

HP Ilmenau

Verdienter Sieg

HV Ilmenau 55 - WSV 1907 Neuhaus  32:27 (14:10)

Die Vorzeichen zu diesem Spiel gegen den Drittletzten waren klar, entweder gewinnen und den Abstand zu den davorliegenden Mannschaften verringern, oder mit einer Niederlage die Saison fast abschreiben. Die Ilmenauer hatten diesmal alle Spieler zur Verfügung, die besten Voraussetzungen also, den Aufwärtstrend der letzten Spiele endlich mit dem ersten Sieg zu krönen. Alle Aufeinandertreffen der letzten Jahre waren vom Kampf und knappen Ergebnissen meist für Neuhaus bestimmt, diesmal sollte das Spiel aber anders laufen.

Nach einem gegenseitigen Abtasten ging es immer hin und her und Neuhaus führte bis zur 20. Minute mit einem Tor. Ein größerer Abstand wurde nie zugelassen und bis zur Pause konnte sich der HV dann bis auf 14:10 absetzen. Hier zeigte sich schon die bessere Spielanlage der Ilmenauer, die immer wieder mit einstudierten Kombinationen zum Erfolg kamen. In der 2. Halbzeit das gleiche Bild, dem technisch besseren Handball auf HV Seite hatten die Gäste an diesem Tag nur Ihren Kampfgeist entgegen zu stellen. Ein weiterer deutlicher Unterschied zeigte sich im Tor beider Mannschaften, das Duell der Torleute ging ganz klar an Sven Beyer vom HV, der wiederum eine gute Partie ablieferte.

Neuhaus war in der gesamten 2. Halbzeit nicht mehr in der Lage den Abstand von zeitweise 7 Toren entscheidend zu verringern. Die Ilmenauer leisteten sich zwar auch in diesem Spiel einige technische Fehler, die Gäste nahmen aber keine der Einladungen an und taten es den Hausherren gleich. Trotz der Brisanz der Partie war es ein von beiden Seiten sehr faires Spiel, das von den beiden Unparteiischen gut geleitet wurde.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung und die deutlich besser Spielanlage des HV war an diesem Tag der Garant für den Erfolg, auf dem sich nun weiter aufbauen lässt. Kommende Woche steht das Auswärtsspiel bei Hermsdorf II an, mit derselben Leistung  ist auch hier ein Sieg zu schaffen.

HV Ilmenau 55: Beyer,Güntzel, Gölitz(5), Miethe, M.Dreher(5), M.Esefeld(2), Hörnlein(8), Brückner(4), T.Esefeld(4), St.Dreher, Willner, Mularczyk(4), Eubling
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« Antworten #3 am: 02.12.2008 - 00:57:37 »

OTZ Stadtroda  02.12.2008

Zweiter Sieg in sieben Tagen
 
Hermsdorf gewinnt auch in Arnstadt - wieder starker Felix Hentschel im Tor

SG Arnstadt/Plaue - SV Hermsdorf II 24:29 (12:13)

Zweiter Auswärtssieg in sieben Tagen für die Handballer des SV Hermsdorf II, die Tabelle in der Landesliga liest sich mit den Pluspunkten acht und neun schon wieder viel, viel freundlicher.
Der Blick kann vorsichtig in Richtung obere Tabellenhälfte gehen. Voraussetzung: Auch das letzte Spiel des Jahres gegen das Schlusslicht aus Ilmenau wird gewonnen.

"Es war ein enges Spiel in Arnstadt. Wir konnten uns bis Mitte der zweiten Halbzeit nie mit mehr als zwei Tore absetzen. Das Spiel lebte von der Spannung", sagte Hermsdorfs Trainer André Werrmann.

Als Hermsdorf dann doch mal auf 23:19 wegzog, war die Partie eigentlich gelaufen. Routiniert und fast schon abgezockt spielten die Hermsdorfer die Minuten herunter.

Werrmann: "Es hat mir schon imponiert, immerhin ist meine Mannschaft noch recht jung. Einige Jungs, wie der Henry, der Martin oder der Hannes sind ja noch im A-Juniorenalter."

29 geworfene Tore auswärts sind ein passabler Wert für den SVH II. Dass die SG Arnstadt/Plaue nur 24 Treffer erzielte, lag zum einen an der guten Abwehrarbeit der Gäste und zum anderen am erneut starken Felix Hentschel im SVH-Tor. "Es spielt schon seit drei, vier Spieltagen sehr konstant auf einem hohen Niveau. Es ist auf einem guten Weg", sagte Werrmann.

Ebenfalls wieder stark war der immer etwas schlaksig wirkende Matthias Krüger sowie Rechtsaußen Philipp Rudolf mit seinen Drehern über den Kopf des Torwarts.

Arnstadt/Plaue sei nicht so schlecht, wie es der aktuelle Tabellenstand aussagt, erklärte der Trainer der siegreichen Gäste.

"Sie sind zwar Vorletzter. Ich denke, sie werden noch ihre Punkte holen. Und sie werden auch noch Spiele gewinnen." Arnstadt/Plaue bleibt im Zwölferfeld das einzige Team der Liga ohne Sieg. Dreimal spielte man bisher unentschieden.

Das junge Schiri-Duo aus Nordhausen überzeugte. Werrmann: "Die haben ihre Sache richtig gut gemacht. Das muss man an dieser Stelle auch mal sagen." Mit einer kleinen Ausnahme: Kurz vor Schluss hätte ein Arnstädter Spieler wegen einer Tätlichkeit Rot sehen müssen.

SVH II: Hentschel, Schanzenbach - Opel (8), Steinbach, Bozek (1), Taubert (2), Krüger (6), H. Rudolph (3), P. Rudolf (4), Lüder (2), Wendt (3).
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« Antworten #4 am: 02.12.2008 - 14:16:53 »

HP Altenburg

Erste Mannschaft patzt erneut !       

Tabellenführung damit futsch und die Gegner werden nicht leichter !

SV Aufbau Altenburg  - HSV Apolda 1990 II  26:28 (11:14)

Die Aufbau Männer haben die zweite Heimpleite der Saison einstecken müssen und sind damit zunächst weg von der Tabellenführung der Landesliga. Nach dem man an den ersten sechs Spieltagen den „Landesligakeller“ richtig aufgeräumt hatte, ist man nun auch das zweite Mal in Folge daran gescheitert einen Big Point gegen einen Großen der Liga zu setzen und musste nach der Niederlage gegen Erfurt-Gispersleben nun erneut geschlagen vom Feld gehen.

Dabei begannen die Hausherren recht verheißungsvoll gegen die Apoldaer Oberligareserve, die in Bestbesetzung in der Skatstadt angereist war. Nach der 4:2 Führung brachten dann aber zwei Hinausstellungen gegen Bärbig und Dietze die Altenburger erstmal aus der Bahn, was die Gäste konsequent zum 6:6 Ausgleich zu nutzen wussten. Während vor allem das Spiel über die Außen und an den Kreis recht kreativ wirkte, lahmte zu sehens die Gefährlichkeit aus dem Rückraum. Jan Melzer bot zu diesem Zeitpunkt eine beachtenswerte Partie, setzte immer wieder geschickt seine Schnelligkeit ein und war oftmals nur mit unlauteren Mitteln zu bremsen. Zum Entsetzen der Einheimischen wurde ihm allerdings der fällige Siebenmeter versagt, während nach Ansicht der Hausherren die Gäste davon recht freizügig beschenkt wurden. Eine eben solche Situation kostete dann unmittelbar vor der Pause gleich zwei Altenburger Spielern die Teilnahme in den nächsten zwei Spielminuten, was Apolda zur 11:14 Pausenführung nutzte.

In der Halbzeitansprache legte Trainer Wolf das Hauptaugenmerk auf die Stärkung des Selbstbewusstsein bei seinen Spielern, denn verloren war diese Partie noch lange nicht.

Und die Altenburger richteten sich an sich selbst wieder auf und verstärkten ihre Ausgleichbemühungen. Hier sollte sich die Hereinnahme von Lars Hämmerling genauso bestätigen wie der Umbau auf die 6:0 Deckungsvariante. Die Begegnung selbst wurde nun ruppiger und verbissener, beide Teams gingen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit, teilweise auch der Fairness. Beim 16:16 war Aufbau schließlich wieder ran und die Partie begann eigentlich von neuen. Beim 19:18 sollten die Altenburger gar erstmals wieder auf die Siegerstraße umschwenken können, leider scheiterten Härtel und Melzer aber freistehend und die letzten zehn Spielminuten mussten nun entscheiden. Die gestalteten sich aber ebenso ausgeglichen wie die Minuten vorher und eigentlich pendelte sich alles auf ein wohl leistungsgerechtes Unentschieden ein. Eine Minuten vor Ende das 26:26 sollte diese Tatsache noch einmal untermauern, dann aber kam es leider ganz anders. Apolda glückte noch der 27 Treffer, als dann Felix Harzendorf im Gegenzug auf Außen durch war und behindert wurde, der Siebenmeterpfiff aber ausblieb war die Niederlage unvermeidbar. Die Gästen waren dann gar mit dem Schlusspfiff noch einmal erfolgreich und gingen schließlich nicht einmal ganz unverdient als Sieger aus dem Spiel. Dennoch, auch wenn an diesen Tag nach Ansicht der Mannschaft eine Siebenmeterquote von 1:12 pauschal gegen die Objektivität der Referees sprach, sollte nicht Spielaufarbeitung und Fehleranalyse vordergründig an der Schiedsrichterschelte aufgemacht werden, denn dann wird man für die beiden anstehenden schweren Partien in Großschwabhausen und gegen Könitz sicher ganz schlecht beraten sein.

Aufbau mit: Kyber, Groß; Luft(1), Bärbig(1), Dietze, Moosdorf(2), Heinrich, Harzendorf(5), Pohle, Pohl, Melzer(9), Härtel(1), Schörnig(4), Hämmerling(3)
« Letzte Änderung: 02.12.2008 - 14:19:57 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #5 am: 02.12.2008 - 14:22:18 »

HP Arnstadt

Mit dem Rücken zur Wand

SG Arnstadt/Plaue - SV Hermsdorf II  24:29 (12:13)

Die Devise für die Landesliga-Handballer konnte in diesem Spiel nur „Punktgewinn“ lauten, da die Bilanz im bisherigen Saisonverlauf nur Ernüchterung und den elften Tabellenplatz brachte. Eine Situation mit der wohl keiner Zufrieden ist. Dabei war der Start der Hausherren in diese Begegnung durchaus viel versprechend und lies auf die eine oder andere Überraschung hoffen. Arnstadt/Plaue begann konzentriert und ging mit dem ersten Angriff in Führung. Den Gästen gelang zwar im Gegenzug der Ausgleich, die SG konnte sofort dagegenhalten und sich auf zwei Tore(3:1,3. Min.) absetzen. Diese zwei Tore Führung sollte für die Nächsten Minuten bis zum 7:5(10.) Bestand haben.

Das Spiel der Hausherren wurde nun aber zusehends zerfahrener und die Anzahl der sich einschleichenden Fehler wurde immer Größer. Obwohl die Gäste mit einer noch recht jungen Mannschaft in die Jahn Sporthalle gereist sind, nutzten sie jeden Fehler der Gastgeber rigoros aus und erzielten in der 14. Minute den Ausgleich zum 7:7. Zwei Siebenmeter in Folge für die Hausherren bedeuteten in der 22. Minute wieder die Führung mit 9:7 für die SG, doch anstatt daraus Selbstsicherheit zu gewinnen, kehrte sich dies ins Gegenteil um. Wie so oft waren es Fehlwürfe, Fehlabspiele und besonders individuelle Fehler die einhalten oder gar weiteren Ausbau der Führung verhinderten.

Die Gäste nutzten diese Schwäche trotz zeitweiser Unterzahl für sich aus und münzten ihre Chancen in Tore um. Die Unsicherheiten im Spiel der Hausherren nahmen nun ein erschreckendes Maß an und brachten die Gäste immer besser zum Zuge. Hermsdorf wandelte den Rückstand zunächst in einen Ausgleich (11:11,28.) um und übernahm Sekunden vor dem Pausenpfiff mit 11:12 selbst die Führung.

Der zweite Durchgang begann sehr Ausgeglichen, beide Teams präsentierten sich mit viel Kampfgeist ohne dass Gastgeber wie auch Gäste vorteile für sich Verbuchen konnten. Für beide Kontrahenten war in dieser Phase alles drin und die Tore fielen auf beiden Seiten im Minutentakt. Leider hatte die SG an diesem Tag neben den bereits bekannten Problemen auch noch Probleme im Tor, Keeper Thomas Thiel stand zwar zur Verfügung war jedoch seit dem Gera-Spiel verletzt und Ronny Geyersbach erwischte wohl einen der eher rabenschwarzen Tage. Dennoch konnte man immer noch auf Tuchfühlung bleiben(13:14, 32.; 16:17, 37.; 19:20, 45.). Es blieb jedoch nicht verborgen, dass der Mannschaft in der Abwehr wie auch im Angriff die Aggressivität fehlte, was dazu führte, dass man die Gäste nicht mehr so recht unter Druck setzen konnte. Hermsdorf nutzte dies und setzte sich 19:23(49.) ab. Die Gäste witterten Morgenluft und nutzten nun die Gunst der Stunde. Sie erhöhten nochmals die Schlagzahl sowie ihre Führung auf nun sechs Tore zum 21:27 in der 57. Minute. Das sollte nun die Vorentscheidung in dieser Partie gewesen sein. Zwar konnten die Hausherren nochmals ihren Rückstand verkürzen, an der 24:29 Niederlage war nichts mehr zu ändern.

Nach dieser Niederlage steht die Mannschaft nun endgültig mit dem Rücken zur Wand und findet sich im dicksten Abstiegskampf wieder, was neben den aktuellen Personalproblemen zu einer weiteren nicht minderschweren Belastung für die Mannschaft und deren Umfeld wird. Besonders die Spieler sollten nun die Nerven behalten und ihren Blick nach vorn richten, um das rettende Ufer noch zu erreichen, auch wenn es eigentlich keine leichten Gegner mehr gibt. Vor allem die Unterstützung durch das Publikum dürfte nun zu einer sehr wichtigen Größe werden und der Mannschaft in dieser Phase den Rücken stärken.

Arnstadt mit R. Geyersbach und T. Thiel im Tor, S. Schüler, T. Werner(2), S. Heinzmann(1), P. Merten(2), F. Hoppe(8), N. Geyersbach(7), D. Sommer-Schmidt, R. Rösner(2), T. Merten(1), P. Hoppe(1) 
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« Antworten #6 am: 02.12.2008 - 14:25:34 »

HP Großschwabhausen

Glücklose Rutschpartie mit wenig Alternativen

HBV Jena 90 - SV Fortuna Großschwabhausen  23:18 (9:9)

Am Samstag machten sich unsere Fortunen auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen den HBV Jena 90. Die Lichterstädter verloren zuletzt in Apolda, lagen aber bis dahin im oberen Mittelfeld. Anhand deren Spielergebnisse war von Beginn an zu erwarten, dass es hier eng werden könnte und leider auch wurde.
Den Anfang des Spieles verschliefen die Jungs in dieser reichlich rutschigen Halle leider komplett. Jena kam mit einfachen Toren schnell auf eine 4:0 Führung in der 4. min. Erst in der 16.Min. der ersten Halbzeit schafften die Fortunen dann den Ausgleich zum 5:5 und gingen kurz darauf mit 5:6 und 6:8 in Führung.
Bis dahin vertändelten die Jungs viele Bälle durch technische Fehler und Abspielfehler auch die Wurfausbeute lies heute wieder sehr zu wünschen übrig.
In die Halbzeitpause gingen beide Mannschaften mit 9 Toren auf ihrem Konto, doch wieder waren es die Jenaer die den besseren und konzentrierteren Start hinlegten. So führten sie zur 36. min mit 11:9, doch besannen sich die Fortunen wieder ein wenig und kämpften sich auf 13:13 heran. Das Spiel wirkte bis dahin auf alle mitgereisten Fans (ca. 50) wie ein Krampf. Zwar versuchten sie immer lautstark ihre Mannschaft zu unterstützen aber es half einfach nicht. Es kamen keine Spielzüge, der Druck, der auf die Jenaer Abwehr kam, reichte einfach nicht aus um diese in Gefahr zu bringen und zum Torerfolg zu kommen. Immer wieder zu schnell abgeschlossen, fing man sich im Gegenzug hinten wieder ein Tor ein und hing in der 50. min mit 18:15 hinterher. Auch wenn Jena selbst in dieser Phase teilweise nicht gut aussah, Fortuna schaffte es leider ohne viel Courage, wenig Angriffswitz und den fehlenden Alternativen in den gesamten eigenen Reihen noch schlechter auszusehen. Von nun an liefen die Jungs nur noch hinterher, aus 3 Toren wurden 4 Tore Abstand und so langsam verstanden auch die Fans, dass hier nichts mehr zu reißen war. Auch wenn man dem ein oder anderem ansah, das man siegen wollte, hatten diese Einstellung scheinbar nicht alle. Es wird sicherlich langsam Zeit, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht, denn gerade wenn Leute nacheinander ausfallen, sollte man als Mannschaft noch enger zusammen rücken und noch mehr an sich arbeiten. Meckern und nölen hilft keinem und schadet allem! Gerade im nächsten Spiel gegen die robusten und auch harten Altenburger ist die beste Gelegenheit zu beweisen, das so etwas wie Mannschaftsgeist noch da ist, denn sonst wird es sicher noch schwererer als es bisher schon war! Jena gewinnt am Ende diese Partie mit deutlichen 23:18 Toren und zieht damit vorerst an den Fortunen in der Tabelle auf Rang 4 vorbei. Großschwabhausen fällt von dem 2. auf den 5. zurück.

Tor: J. Schröder, Ch. Raab
Feld: R. Neumann (5), M. Zufelde (5), S. Heinemann (2) , M. Ehm (2), P. Engemann (2), N. Resimius (1), B. Kasch (1), C. Schmidt, S. Kasch

7m: Fortuna : 0/2 HBV : 0/0
Zeitstrafen: Fortuna : 2x2 Min. HBV : 1x2 Min
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« Antworten #7 am: 02.12.2008 - 20:35:43 »

HP Gispersleben

Das andere Gesicht gezeigt

Post SV Gera II - TSV Motor Gispersleben  31:28 (14:15)

Dank einer desolaten Vorstellung beim Tabellennachbarn Post SV Gera II setzte es am vergangenen Wochenende eine verdiente 31:28-Niederlage. Dabei wollte Gispi eigentlich an die tolle Vorstellung gegen Altenburg anknüpfen und sich in Führungstrio der Liga einreihen. Doch statt Tabellenlust schiebt man nun Mittelfeldfrust und muss im kommenden Spiel gegen sicher motivierte Arnstädter Charakter zeigen.
Das Spiel in Gera begann recht verheißungsvoll, die ersten 30 Minuten gehörten ganz klar den Gästen aus dem Norden Erfurts. Nur mit dem Absetzen wollte es nicht so recht klappen. Zu viele Ballverluste und schwache Würfe luden Gera zum Kontern ein. Und auch wenn Gispi-Keeper Vogl hier noch einige schwere Bälle parieren konnte, fanden die jungen Geraer immer mehr Mut. Vor allem Geras Regisseur Max Glause erwischte einen tollen Tag und düpierte den harmlos und naiv agierenden Mittelblock um Bock und Göpfert. "Das Ärgerliche daran ist, dass ich im Training explizit auf diesen Spieler und seine starken 1:1-Aktionen hingewiesen haben." zeigte sich Roch vom Auf und Ab in seinem Team enttäuscht. Gera blieb immer dran und erzielte mit dem Pausenpfiff noch von der Mittellinie das 14:15.
Und auch nach der Halbzeit besserte sich nichts. Im Gegenteil: freie Würfe landeten neben dem Tor, Göpfert zeigte sich bei seinen Rückraumversuchen wenig variabel und machte es dem sich steigernden Geraer Keeper leicht sich auszuzeichnen. Die Fehlerquote stieg bedrohlich, fast jeder Pass wurde zur Zitterpartie. Gegenstoßpässe wurden von Göpfert und dem ins Tor gewechselten Frieß in Reihe ins Nirvana befördert. Hinzu kamen nun auch noch mehrere Schrittfehler von Trommer, der aber ansonsten immerhin etwas Druck auf der linken Außenbahn entwickelte. Druck, den Kapitän Göpel an sich gekonnt auf die rechte Seite weitergeben wollte, doch seine Anspiele fanden dort keine Abnehmer, da man sich dort im Standhandball probierte. So setzte sich Gera langsam aber sicher ab. Gispi reagierte gereizt und fing sich noch 3 dumme Zeitstrafen durch die konsequent agierenden Schiedsrichter Brehme/Siebert ein, unter anderem wegen Meckerns.
Roch weiter: "Bei meinem Team weiß man nie, woran man ist. Das nervt uns alle ungemein. Ich erwarte gerade von den Leistungsträgern mehr Konstanz und Spielübersicht. Es wird Zeit, dass diese Spieler mal über einen längeren Zeitraum hinweg gute Leistungen zeigen, denn der mannschaftsinterne Konkurrenzkampf ist nach dieser Pleite nochmals neu entfacht worden."

TSV Motor Gispersleben:
Vogl, Frieß - Sambalat, Göpel 9, Hohmann 2, A. Trommer 1, Braun, Bock 3, Göpfert 3, S. Hielscher 7, Kiraly 3, Bauer, Hoffmann
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« Antworten #8 am: 02.12.2008 - 20:37:11 »

Infoline Könitz

Klarer Erfolg für SG im Derby

Auswärtshürde Oppurg sicher genommen

TSV 1898 Oppurg - SG Könitz/Saalfeld  17:31   (9:14)

Für das Spiel gegen den Lokalrivalen aus Oppurg hatte sich die SG-Sieben einiges vorgenommen. Einerseits wollte man die kampfstarken Gastgeber in keiner Weise unterschätzen, wohl wissend, dass diese besonders gegen höher eingeschätzte Gegner zu Hochform auflaufen können. Aber andererseits wollten die Gäste schon versuchen ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. So begann die SG auch konzentriert und treffsicher und führte schnell mit 3:0. Oppurg verkürzte daraufhin auf 3:2 und blieb auch beim 5:4 sowie 7:6 auf Augenhöhe. Dabei machten die Schnellangriffe sowie die Schnelle Mitte der Hausherren der SG die meisten Schwierigkeiten. Den Positionsangriff hatte die Deckung der Gäste gut unter Kontrolle und ließ nur wenige Tormöglichkeiten zu. Aus der guten Abwehr heraus sowie mit sehenswert vorgetragenen Angriffen verschaffte sich die SG durch vier Treffer in Reihe vom 8:7 zum 12:7 etwas mehr Luft. Dabei konnte sich besonders Roland Starke in Szene setzen, der mehrfach überlegt verwandelte. Bis zur Pause wurde der Abstand von fünf Toren aufrecht gehalten. Das Spiel war bis dahin noch ziemlich offen, wobei die Gäste die deutlicheren Akzente setzten.
In Hälfte zwei legten die SG-Männer dann noch ein paar Kohlen auf, denn nach dem zwischenzeitlichen 15:9 und dem Oppurger Anschlusstreffer zum 15:10 erzielte die SG bis zum 22:10 durch Tim Gittner sieben Tore in Folge. Die Abwehr ließ den Angreifern der Gastgeber keinen Raum und wenn mal was aufs Tor kam, war Stefan Matussek ein sicherer Rückhalt. Oppurg fiel in dieser Phase zu wenig ein und die Könitz/Saalfelder konnten mehrere Schnellangriffe zielgenau vortragen. Am Spielausgang gab es eigentlich keinen Zweifel mehr, allerdings waren da erst 40 Minuten gespielt. Oppurg besann sich jetzt wieder und nutzte nach dem 24:12 durch Martin Arnold eine Unterzahl der Gäste um drei Treffer in Folge zum 24:15 zu feiern. Eine Auszeit der SG-Bank beruhigte das Spiel daraufhin wieder und das kurze aufbäumen der Gastgeber hatte ein Ende. Die Gäste spielten ihre Angriffe wieder konzentriert aus und die Deckung ließ in den letzten 14 Spielminuten nur noch zwei Oppurger Treffer zu. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg für die Könitz/Saalfelder zu Buche.

Matussek(TW), Lindig(TW), Arnold 8, Starke 7, M. Dietzel 6, Mar. Hinz 3, Heerwagen 2, Gittner 2, Schmidt 2, Wolfram 1, Volkmar, Beyer
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« Antworten #9 am: 03.12.2008 - 14:23:50 »

Infoline Oppurg

Pleite im Derby für Oppurgs Handballer

TSV 1898 Oppurg - SG Könitz/Saalfeld  17:31 (9:14)

Mit einer desolaten Leistung verabschiedeten sich die Oppurger Handball-Männer von ihrem Heimpublikum. Wie schon oft folgte auf eine sehr ansprechende Auswärtsleistung und dem erhofften Formanstieg ein fast schon bedenkenswerter Leistungsabfall vor den eigenen Rängen. Dabei hatte man sich gerade für das vermeintlich wichtigste Spiel im Oppurger Handballkalender viel vorgenommen. Doch versagten gegen wirklich stark aufspielende Gäste anscheinend die Nerven und der Mut.

Schnell lag man gegen die vermeintlich auf allen Postionen besser und ausgeglichener besetzte SG-Truppe mit drei Toren zurück, ehe man sich mit Einzelaktionen im Spiel hielt. Hier waren es noch kleine Unkonzentriertheiten in der Könitzer Deckung, die man für überraschende Anspiele an den Kreis und die Außen nutzen konnte. Da Oppurg aber auch in diesem Spiel nicht mit einer 100%igen Wurfausbeute gesegnet schien, musste man die SG nach hartnäckigem Dranbleiben bis zum 7:8 doch noch vor der Pause auf 9:14 ziehen lassen. Zu oft gelang gegen eine stabile Gegnerdeckung nichts Schwungvolles, was die Gäste mit konsequentem Umkehrspiel zu beantworten wussten. Auch so wurden die an diesem Tag bemitleidenswerten Hüter Schrödel und Prätor im Stich gelassen und der 0D
eigene Angriff versagte beim Versuch des Zusammenspiels.

Hatte man sich in der Pause nochmals eingeschworen, so blieb die Ausführung mehr ein Wunsch. Teamchef Kriesche experimentierte nochmals mit der Aufstellung, aber keiner seiner Schützlinge konnte in diesem Spiel seine Leistung abrufen. So musste der treue Oppurger Anhang gar eine völlige Demontage befürchten, doch Oppurg legte wenigstens noch etwas Gegenwehr an den Tag und steuerte doch noch ein paar Treffer zum deutlichen 17:31-Endstand bei. Das Team sollte sich schon für das nächste Spiel in Neuhaus vornehmen, wieder als Einheit aufzutreten und auch den nötigen Biss wieder an den Tag zu legen. Denn spielerisch erhielt man am Samstagnachmittag eine Art Lehrstunde, die man vielleicht mit etwas mehr Engagement und Mut hätte angenehmer gestalten können.

Der TSV spielte mit:
A. Prätor und S. Schroedel (im Tor), P. Herzog (4 Tore / davon 1*7m),  J. Greiling (2), S. Kempe, P. Escher (5), F. Pechtl, E. Könitzer, P. Hellrung (1), T. Bergner (3/3), C. Wunderlich, B. Bergmann (2/1), J. May, T. Knaf.
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