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Thüringer Handball-Verband
22.11.2008 - 05:03:56 *
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Autor Thema: Achtelfinale  (Gelesen 1413 mal)
Marco
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« am: 22.10.2006 - 11:45:20 »

17.11.2006  20:30 Uhr
HSV Weimar - Thüringer HC II
[Asbach-Halle Weimar]

18.11.2006  15:00 Uhr
HBV Jena 90 - HSG Nordhausen
[Sportforum Halle I Jena]

18.11.2006  16:00 Uhr
TSV Motor Gispersleben - 1. SSV Saalfeld 92
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt

18.11.2006  16:45 Uhr
TSG Concordia Reudnitz - LSV Ziegelheim
[Sporthalle Lessingschule Greiz]

18.11.2006 17:00 Uhr
HSV Apolda 1990 - Thüringer HC III
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

18.11.2006  18:00
SV Wartburgstadt Eisenach - TSG Ruhla
[Werner Assmann Halle Eisenach]

19.11.2006  15:30
SV Hermsdorf - Thüringer HC IV
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

19.11.2006  16:00
1. SSV Saalfeld 92 II - SV Aufbau Altenburg
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

« Letzte Änderung: 03.11.2006 - 23:30:13 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 18.11.2006 - 00:09:23 »

HP Thüringer HC

Thüringenmeister deutlich geschlagen

HSV Weimar - Thüringer HC II  19:39 (11:15)

Das Pokal-Duell zwischen dem Thüringer HC II und dem HSV Weimar konnte der Regionalligist souverän mit 19:39 (11:15) gewinnen. Konnte Weimar die erste Hälfte noch ausgeglichen gestalten überrollte der THC-Express den amtierenden Landesmeister im zweiten Durchgang.

Beide Mannschaften liefen mit ihren derzeitigen Bestbesetzungen auf. Beim THC fehlten lediglich die Bundesliga-Spielerinnen. Konzentriert gingen die Gäste ins Spiel. Die erste Führung wurde erkämpft und im Laufe des gesamten Spieles nicht wieder abgegeben. Weimar hielt den Anschluss bis zum 4:5, dann zog der THC auf 4:8 davon. Nach der Auszeit des HSV kam es im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zu einem ausgeglichenen Spiel. Weimar verkürzte bis kurz vor der Pause von 7:13 auf 11:14.

Doch dann folgte eine THC-Serie, die nicht oft vorkommen dürfte. Die Gäste erzielten 13 Tore in Folge, ohne dass die Gastgeberinnen ein Tor erzielten. Das Spiel war schon vor dem 11:27 entschieden. Auch im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit hatten die Einheimischen dem THC nichts entgegen zu setzen. Spielerisch blieb der Landesmeister der letzten beiden Jahre vieles schuldig. Im zweiten Durchgang ließ der HSV das Schicksal fast ohne Gegenwehr über sich ergehen. Ein klarer Erfolg stand am Ende zu Buche und Trainer Thomas Zingler freute sich über die gelungene Generalprobe vor dem Spitzenspiel in der Regionalliga beim TV Dudenhofen am Sonntag. Weimar dürfte nach diesem Spiel die Erkenntnis erhalten haben, dass für den Sprung in die Regionalliga noch ein Berg Arbeit auf das Team wartet.

HSV Weimar: Angela Thomzyk, Verena Pengel; Franziska Hupel, Anja Staate, Janine Pengel (3), Susanne Bogdan (1), Elena Ardanova (2), Andrea Bitter (7), Ulrike Scheller (1), Ines Mießler (2), Susanne Ritz (2/1), Tanja Stich (1/1).

Thüringer HC II: Ann-Christin Ponick; Nadja Bolze (4), Anne Kurstedt (6), Tina Michel (2), Kathrin Hill (5/1), Anne Breitschuh, Anna Eber (2), Beatrix Mosert (6/3), Annett Echtermeyer (2), Katharina Loest (5), Marion Radonic (6), Jenny-Marie Mörstedt (1).

Siebenmeter: 3/2 - 5/4.
Strafminuten: 12 - 6.
Schiedsrichter: Sascha Hauke/Dirk Olbert (TSV Germania Krölpa/HBV Jena 90).
Zuschauer: 120.
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« Antworten #2 am: 20.11.2006 - 16:18:51 »

TA Eisenach  20.11.2006

Wenig Freude über Pokalsieg

SV Wartburgstadt Eisenach - TSG Ruhla  12:32 (7:16)

Ruhlas Trainer Reiner Koburger hatte vor allem seine jungen Spielerinnen im Aufgebot der favorisierten TSG. Sie sollten Spielerfahrung sammeln - ein Sieg im unattraktiven Vereinspokal stand eigentlich nicht zur Debatte. Am Ende waren die SVW-Damen aber zu schwach, um in die nächste Pokalrunde einzuziehen.Von der Dramatik der einstigen Begegnungen im Nachbarschaftsderby war nichts zu spüren. Dafür war der Kräfteunterschied einfach zu groß. Auch die Eisenacherinnen traten nicht in Bestbesetzung an und mussten schon die Startphase an die Gäste abgeben. Nadine Arndt, Sabrina Lochner und Madeleine Schmidt warfen die ersten Tore (0:3). Die SVW-Ladies zogen durch Marion Richstein, Kathleen Stegmann und Katrin Baum nach, konnten aber nur bis zum 5:6 (12.) das Spiel offen halten. Nach dem 6:9 (18.) nahm Koburger eine Auszeit und fortan wurde das Pokalspiel zu einer einseitigen Angelegenheit. Die Bergstädterinnen legten einen Zwischenspurt ein und verschafften sich mit schnellem Angriffsspiel ein Torpolster. Erbe, Lochner, Schmidt und Arndt bauten die Führung auf 15:6 auf. Für den SVW traf Katrin Wiesner vor der Pause (7:16) lediglich noch einmal. Nach dem Wiederauflaufen stellten die Gäste weiterhin den spritzigeren Part und bauten die Führung auf 20:8 aus (39.). Die Gastgeberinnen waren nur noch vom Punkt aus erfolgreich. Mit drei Treffern in Folge blieb Marion Richstein die Eisenacher Alleinunterhalterin. Nach weiteren Toren von Antje Gebhardt, Sabrina Lochner, Christin Erbe, Madeleine Schmidt und Carolin Mischke (29:11/51.) war die TSG praktisch schon in die nächste Pokalrunde eingezogen.Die Eisenacherinnen manövrierten sich selbst aus - mit vier Zeitstrafen am Stück war man kaum noch handlungsfähig. Trotz der 12 Zeitstrafen und 13 Strafwürfe war das Spiel nicht unfair, aber das Schiedsrichtergespann Kampf und Kallenbach ahndete jede Attacke. "Der Sieg der Ruhlaerinnen geht in Ordnung. Sie hatten die besseren spielerischen Anteile und waren auch im konditionellen Bereich im Vorteil. Nur einige Zeitstrafen gegen uns, die kann ich nicht nachvollziehen", sagte SVW-Trainerin Carmen Kirchner.Natürlich war auch Reiner Koburger mit seiner jungen Mannschaft zufrieden: "Ich bin mit der Leistung meiner Spielerinnen war sehr gut. Ich hatte aber mehr Gegenwehr von der Eisenacher Mannschaft erwartet."
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« Antworten #3 am: 20.11.2006 - 16:20:40 »

TA Apolda  20.11.2006

Kräfte schwanden

HSV Apolda 1990 - Thüringer HC III  35:24 (16:10)

Während die Frauen erwartungsgemäß klar mit 35:24 gegen den Thüringer HC III ins Pokal-Viertelfinale einzogen, schieden die Apoldaer Handball-Männer bei Post Gera mit 29:31 aus.

Erfolgreich lösten derweil die Apoldaer Frauen ihre Pokal-Aufgabe. Nach dem 35:24 (16:10)-Heimsieg gegen den Thüringer HC III stehen sie im Viertelfinale und treffen am 6. Januar auf Hermsdorf.

Die jungen Gäste hielten nur zehn Minuten lang mit (5:3). Dann legte Apolda die Nervosität ab und zog davon. Mit dem 13:6 war schon eine Vorentscheidung gefallen. Nach der Pause führte der HSV noch eindeutiger das Kommando, platzierte immer wieder schnelle Konter und schraubte das Ergebnis in die Höhe. Nach dem 28:19 (50.) ließ es das Team von Trainer Steffen Müller in der Gewissheit des sicheren Sieges ruhiger angehen. Juliane Wenke und Corina Lehnhardt als erfolgreichste Werferinnen trafen jeweils neun Mal.
 
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« Antworten #4 am: 20.11.2006 - 16:34:36 »

HP Reudnitz

TSG Concordia Reudnitz - LSV Ziegelheim 23:41 (12:20)

Nach nunmehr 13 Monaten geht die Serie der ungeschlagenen Heimspiele der Reudnitzer Frauenmannschaft zu Ende. Dass dies durch den Oberligisten Ziegelheim passierte, gereicht dem Team zur Ehre und wird die TSG-Frauen nicht aus der Bahn werfen, auch wenn einige Spielerinnen mit hängenden Köpfen die Halle verließen. Die Gastgeberinnen mussten die Überlegenheit der zwei Klassen höher spielenden Gäste anerkennen, zeigten aber trotzdem Moral und Kampfgeist bis zur letzten Spielminute. Der LSV entwickelte aus allen Positionen Angriffsdruck und spielte damit das sonstige Prunkstück der TSG, die Abwehr, ein ums andere Mal auseinander. Die meisten dieser Angriffe schlossen sie mit platzierten und wuchtigen Würfen ab und ließen den beiden Reudnitzer Torhüterrinnen damit kaum eine Chance. Die Reudnitzer Frauen versuchten, dieses Tempo im Angriff mitzugehen, was zwangsläufig zu Fehlern führte. Die cleveren Gäste bestraften dies eiskalt mit schnell vorgetragenen Kontern. So waren in dieser Partie schon zur Pause die Würfel zu Gunsten des LSV gefallen. Trotzdem kämpften die TSG-Frauen auch im zweiten Spielabschnitt weiter um eine Resultatsverbesserung und zeigten phasenweise auch sehenswerte Spielzüge. Ein Dank gilt den mehr als 100 Zuschauern, die die Mannschaft bis zum Abpfiff toll unterstützten und auch nach der deutlichen Niederlage mit Applaus in die Kabine verabschiedete. Nun wird sich die TSG wieder auf den Punktspielbetrieb in der Verbandsliga-Ost konzentrieren, denn schon am kommenden Sonntag muss sie beim SV Schott Jenaer Glas antreten. Trotzdem war es für die Mannschaft eine positive Erfahrung, als einziges Verbandsligateam so weit im THV-Pokal vorzudringen und dabei sehenswerten Handball geboten zu haben.

TSG mit: Linke; Schmidt; Zipfel (3); Siegert (1); Kunz; Gollmann (6);Bölke (3); Geilert (9/2); Kluge (1); Wezel
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« Antworten #5 am: 20.11.2006 - 16:35:53 »

HP Ziegelheim

TSG Concordia Reudnitz – LSV Ziegelheim 23:41 (12:20)
 
Die LSV-Mädels haben sich im THV-Pokal bei den zwei Klassen tiefer angesiedelten Reudnitzer Damen nicht überraschen lassen und sind souverän ins Viertelfinale eingezogen. Ausschlaggebend war vor allen Dingen die Einstellung, mit der die Ziegelheimerinnen in die Partie gingen. Nach vier Niederlagen am Stück in der Meisterschaft wollten sie die Gelegenheit nutzen, um mit einem Sieg wieder etwas die Moral zu heben. Dementsprechend hoch motiviert liefen die Gäste beim zu Hause noch ungeschlagenen Verbandsliga-Spitzenreiter auf. Einzig die beiden Torhüterinnen fehlten, dafür hatte sich aber Manuela Hoppe aus der zweiten Mannschaft des LSV zur Aushilfe bereit erklärt. Sie steigerte sich im Spielverlauf zunehmend und parierte am Ende sogar zwei Strafwürfe.

Ziegelheim begann mit konsequenter und sicherer Angriffsführung. In der Anfangsviertelstunde schlug fast jeder Ball im Reudnitzer Kasten ein, die eigene Fehlerquote blieb konstant gering. Lediglich in der Abwehr traten kleinere Mängel auf. Die Gastgeberinnen, angefeuert von gut 100 Zuschauern, hielten bis zum 6:9 ganz gut dagegen, ehe die LSV-Mädels mit einem Zwischenspurt die Fronten absteckten (19:9).

Nach der Pause zeigten die Ziegelheimerinnen gelungene Angriffsaktionen und schnelle Konter. Wieder blieb Reudnitz bis zum 20:28 im Geschäft. Dann spielten die Gäste jedoch zunehmend ihre konditionellen Vorteile aus und enteilten jetzt Schlag auf Schlag auf 21:38. Grund zur allgemeinen Freude und Erleichterung gab es am Ende dennoch nicht auf Ziegelheimer Seite. Ganze 20 Sekunden vor Schluss verletzte sich Jessica Lorenz nach einem unglücklichen Zusammenprall am Knie und wird definitiv für die nächsten Wochen ausfallen.
 
LSV: Hoppe; Schmelzer (2), I. Tausch (2), Berger (3), Federau (4), Wurzer (9/1), Weidauer (5), Lorenz (6), M. Tausch (2), Geilen (8/1)
 
Strafwürfe: TSG 4/2, LSV 3/2 
Strafminuten: TSG 4, LSV 8
Schiedsrichter: Jung / Jung (Gera)
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« Antworten #6 am: 20.11.2006 - 16:38:18 »

TLZ Weimar  20.11.2006

Abschied vom Pokal

HSV Weimar - Thüringer HC II  19:39 (11:15)
 
Das Pokalwochenende war sowohl im Spiel der Weimarer als auch der Apoldaer Handballfrauen durch den THC aus Erfurt geprägt. Im Top-Spiel gegen die Regionalligisten des THC galt es für die aufstiegs-ambitionierten Frauen des HSV Weimar zu messen, die in der gut gefüllten Asbachhalle hochmotiviert in das Spiel gingen, sich zu messen. Die Nervosität der Gastgeberinnen prägte die ersten Minuten. Aufgrund technischer Fehler konnten die Erfurterinnen bereits eine Zwei-Tore-Führung für sich verbuchen. Eine sich immer besser positionierende Abwehr ließ den HSV jedoch dranbleiben, was sich im 4:8 (15. Minute) niederschlug.
Das Spiel war hart, aber fair, die Gegnerinnen kamen durch Anspiele an den Kreis und über Außen immer wieder zum Torerfolg und nutzten ihre Chancen konsequent. Eine große kämpferische Leistung sicherte den Anschluss, so dass die Weimarerinnen auf ein 11:15 zur Halbzeit heran kamen. Frisch aus der Kabine wurde das Team um Trainer Sebastian Batke einfach überrannt, der THC legte einen regelrechten Blitzstart hin, dem Weimar in der Folge nur noch hinterher lief. Unsicherheit und physische Unterschiede waren im Spielverlauf immer stärker zu erkennen. So konnte dem schnellen Konterspiel nichts mehr entgegengesetzt werden. Auch dem ersten Tor der zweiten Halbzeit fieberten die Zuschauer lange entgegen, das nach zwölf Minuten zum 12:28 Zwischenstand geworfen wurde. Ein effektives Positionsspiel und gute Aktionen blitzten nur vereinzelt auf, die Erfurter Abwehr verlor - des Sieges sicher - ihre Aggressivität, was von den Weimarerinnen erkannt und genutzt wurde. Batke sah eine "gute Mannschaftsleistung in den ersten dreißig Minuten, die am Ende aber nicht ausreichte". Worüber er sich außerdem ärgerte: Einige, wie er sagte, "dubiose Schiedsrichterentscheidungen" (darunter die erste Zeitstrafe für Erfurt nach 52 Minuten), die für unnötige Unruhe und Nachteile seines Teams sorgten. Am Ende stand es 19:39, und die Frauen das HSV Weimar müssen sich leider aus dem Pokal verabschieden.
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« Antworten #7 am: 20.11.2006 - 22:57:26 »

TLZ Jena  21.11.2006

Aufbäumen kam zu spät

HBV Jena 90 - HSG Nordhausen  23:24 (9:14)
 
Die Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 schieden am Wochenende trotz Heimvorteil durch eine knappe 23:24-Niederlage gegen die gleichklassige HSG Nordhausen aus dem Thüringenpokal-Wettbewerb aus. Schlechte Deckungsarbeit und unnötige Ballverluste waren die Ursache für diese Niederlage, die sich bei einem 9:14-Pausenstand schon abzeichnete. Später führten die Nordhausenerinnen gar mit 20:12 Toren. Erst dann kämpferisches Aufbegehren des HBV-Teams, doch am Ende langte es doch nicht mehr ganz. Sieben Spielerinnen teilten sich in Jenas Torausbeute: Anja Bülow (6), Frances Petrow (5), Alexandra Kenter (4), Cornelia Dressler (3), Sandra Oswald (2), Claudia Sprengler (2), Melanie Fiedler (1). Noch dabei Claudia Gresch, Elisabeth Müller und Torfrauen Jeanette Weigelt, Kerstin Perlitz.
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« Antworten #8 am: 21.11.2006 - 13:08:31 »

HP Thüringer HC

Endstation in Hermsdorf

SV Hermsdorf - Thüringer HC IV  33:11 (15:6)

Stark ersatzgeschwächt hatte der Thüringer HC IV im Achtelfinale des THV-Pokals beim SV Hermsdorf keine Chance. Die Mannschaft verlor mit 33:11 (15:6).

Im Achtelfinale war in diesem Jahr für die Vierte des THC Schluss, dabei stand die Mannschaft von Beginn an auf der Verliererstraße. Konnte man anfänglich noch in der Abwehr mithalten, machte sich mit zunehmender Spielzeit die geringe Durchschlagskraft im Angriff immer deutlicher bemerkbar. Einzig Kathrin Sondermann und Ina Jorek gelang es ab und an, die gegnerische Abwehr vor Probleme zu stellen. Der Rest fand kaum statt und als Katharina Seyffarth sich auch noch schwer verletzte ergab man sich höflich.

Auch die Dritte musste die Segel streichen. Beim HSV Apolda 1990 verlor die Mannschaft 35:24 (16:10). Apolda uns Hermsdorf stehen sich nun im Viertelfinale gegenüber.

Thüringer HC IV: Anke Gißke, Katharina Harnisch; Mandy Haase, Ines Textor, Caroline Siebert (2), Ina Jorek (3), Jana Billhardt (2), Kathrin Sondermann (6/4), Katharina Seyffarth, Andrea Lillpopp-Krajewski.
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« Antworten #9 am: 22.11.2006 - 01:06:54 »

TA Nordhausen  22.11.2006

Rumpf-Team der HSG hat alles im Griff

HBV Jena 90 - HSG Nordhausen 23:24 (9:14)

Die erste Frauenmannschaft der HSG Nordhausen kann doch noch auswärts gewinnen. Im Landespokalwettbewerb beendete sie jetzt ihre Negativserie in fremden Gefilden und siegte beim Oberliga-Kontrahenten in Jena mit 24:23. Damit steht sie in der vierten Pokalrunde. Das sollte auch für die nächsten Punktspielaufgaben in der Fremde Selbstvertrauen geben.

Das Spiel glich über weite Strecken der Partie um Punkte Ende September in Nordhausen. Die HSG war über weite Strecken die eindeutig dominierende Mannschaft. Und da man sich in der Chancenverwertung verbessert zeigte, lag die HSG zumeist deutlich vorn. Nur Steffi Weber hatte wie schon in Nordhausen mit der Jenaer Schlussfrau wieder ihre Probleme, brachte den Ball erneut zu oft nicht an der Torhüterin vorbei. Ihre Nebenleute glichen es aber diesmal besser aus. Dass es am Ende nach klarer Führung vom Ergebnis her doch noch eng wurde, lag an der diesmal sehr dünnen Personaldecke. Nur ein Rumpf-Team mit sechs etatmäßigen Feldspielerinnen hatte die Reise nach Jena angetreten. Somit wurde die Torhüterin Luise Schmidtke zur Wechselspielerin umfunktioniert. Das führte zwangsläufig in beiden Halbzeiten am Ende zum Kräfteabfall, und Jena kam jeweils wieder heran. In wirkliche Gefahr aber geriet der Sieg dennoch nicht. Nordhausen präsentierte sich in Jena als kämpferisch und spielerisch starke Einheit und übernahm von Beginn an das Zepter des Handelns. Die Gastgeberinnen wurden in der ersten Viertelstunde förmlich überfahren. Claudia Kohl besorgte vom Siebenmeterpunkt die 1:0-Führung. Danach setzte sich die HSG über 5:1 und 9:2 bis auf 12:3 ab. Jena war praktisch nicht existent. Erst als Nordhausen etwas vom Gaspedal ging und dann etwas die Kraft nachließ, konnte auch Jena noch einige Akzente setzen und verkürzen. An der klaren und verdienten 14:9-Halbzeitführung für die Gäste aber gab es nichts zu deuteln.

Nahezu identisch war der Verlauf im zweiten Spielabschnitt. Die Nordhäuser Frauen hatten die Pause gut genutzt und frische Kräfte getankt. Schnell bauten sie den Vorsprung wieder aus - bis auf 17:9 und 20:12. Danach versuchte man, mit den Kräften zu haushalten, und beschränkte sich darauf, die Führung zu verwalten. Jena erlangte dadurch optische Vorteile, konnte diese aber nicht entscheidend umsetzen. Zwar verkürzte man den Rückstand Stück für Stück, aber Nordhausen verlor nie die Kontrolle, machte immer mal wieder ein eigenes Tor und hielt Jena auf Distanz. Drei Minuten vor Schluss gab es bei einer 24:20-Führung keinen Zweifel mehr. Die HSG leistete sich dann noch einige sorglose und überhastete Aktionen, was Jena Konter ermöglichte und auch noch den Anschlusstreffer brachte. Doch der war bedeutungslos. Denn er kam viel zu spät.

Nordhausen: Brodhuhn - Rosenstock (4 Tore), Mohrig (3), Böttcher (2), Weber (3), Kohl (6), A. Kwella (6), Schmidtke.
« Letzte Änderung: 22.11.2006 - 01:10:59 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #10 am: 22.11.2006 - 01:09:07 »

OTZ Stadtroda  22.11.2006

Zum zweiten Mal klarer Erfolg

SV Hermsdorf - Thüringer HC IV 33:11 (15:6)

Zum zweiten Mal standen sich beide Vereine binnen weniger Tage gegenüber. Erneut fuhren die Hermsdorferinnen einen klaren Sieg ein. Diesmal im Pokal. Die SVH-Frauen erwischten einen guten Start und gingen gleich mit 4:1 in Führung. Die Gäste, sichtlich bemüht ein besseres Ergebnis zu erzielen, kamen bis zur 20. Minuten auf 5:8 heran. Doch Hermsdorf hielt gegen und baute mit schnellen Aktionen den Vorsprung aus. Nach der Pause änderte sich daran wenig. Die THC-Angriffe liefen oft ins Leere, anders die Aktionen der SVH-Spielerinnen. Diese behielten das hohe Tempo bei und trafen so immer wieder das Gästetore. Mit 22 Treffern Vorsprung fiel der 33:11-Sieg deutlich aus.

SVH: Mehlhose, Bolz (1), Zosel (3), Kastner (2), M. Olbrich (5), N. Olbrich, Jaroch (1), Schubert (2), Gareis (3), Hellmann (11), Sy. Weyda, Su. Weyda (5), Bernutat.
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