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Marco
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« am: 22.10.2006 - 11:48:21 » |
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07.11.2006 20:00 Uhr SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf [Sporthalle "Am Schiefer" Königsee]
18.11.2006 16:00 Uhr FSV Eintracht Eisenach - SG Erfurt/Bad Langensalza II [Jahnsporthalle Eisenach]
18.11.2006 16:30 Uhr TSV 1898 Oppurg - ThSV Eisenach II [Sporthalle "Im Rosental" Pößneck]
18.11.2006 17:30 Uhr HV Spielzeugstadt Sonneberg - HSV Ronneburg [Lohau-Sporthalle Sonneberg]
18.11.2006 18:00 Uhr SV Petkus Wutha-Farnroda - Ernestiner SV Gotha [Hörselberghalle Wutha-Farnroda]
18.11.2006 18:30 Uhr Post SV Gera - HSV Apolda 1990 [Sporthalle IGS Birkenstraße Gera-Lusan]
18.11.2006 18:30 Uhr SV Fortuna Großschwabhausen - SV Hermsdorf II [Sporthalle Grundschule Großschwabhausen]
18.11.2006 19:30 HSV Bad Blankenburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Guts-Muths-Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]
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« Letzte Änderung: 03.11.2006 - 23:35:08 von Marco »
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Marco
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« Antworten #1 am: 12.11.2006 - 22:29:28 » |
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HP Königsee
SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf 27:33 (12:14)
Thuringia schlägt sich wacker
Gegen Regionalligist kein Klassenunterschied erkennbar
Das aus Punktspielgründen des Regionalligisten Hermsdorf vorverlegte Achtelfinalspiel um den Thüringer Vereinspokal sah den Gast trotz einiger Ausfälle als klaren Favorit. Das wollte der SVH auch vom Anpfiff weg unterstreichen. Er hatte allerdings die Rechnung ohne die Rinnestädter gemacht, welche in diesem David-Goliath-Duell voll mitmischten. Doch zunächst lief es hüben wie drüben nicht ganz nach Wunsch. Mit der Zeit fanden die Holzländer zu ihrer Durchschlagskraft und gingen in Führung (2:0 - 3.). Thuringia ließ sich davon nicht beeindrucken und erzielte den Ausgleich (2:2 - 4.). Auch in der Folgezeit blieb die Partie offen, da die Rinnestädter keinen Respekt zeigten, allerdings konnte Hermsdorf weiter vorlegen. Als jedoch weitere Treffer der Gastgeber ausblieben, setzen sich die Gäste ab (3:6 - 10.). Die Königseer kämpften aufopferungsvoll weiter und wurden belohnt durch den treffsicheren Dademasch (6:6 - 13.). In dieser Phase hatten die Hohmann-Schützlinge ein weiteres Mal die Möglichkeit, in Vorderhand zu kommen, was ungenutzt blieb. Dies gelang dann allerdings Göring (8:7 - 17.) sowie Najman (10:9 - 21.), bevor sich die Rinnestädter erstmals eine Zwei-Tore-Differenz schufen (11:9 - 21.). Fünf Minuten vor der Pausensirene war Hermsdorf wieder da, markierte den Einstand bzw. die Führung (11:12 - 26.), welche bis zum Seitenwechsel noch leicht ausgebaut wurde. Nach dem guten Auftritt des Tabellenvorletzten der Thüringer Handball-Oberliga im ersten Durchgang, hoffte man das auch für die zweiten 30 Spielminuten, die zunächst wieder den Ausgleich brachten (14:14 - 32.). Doch nach wie vor blieben die Gastgeber hinten und mussten weiter zur Aufholjagd blasen, zumal sich der Rückstand nun mit einem Schlag vergrößerte (15:18 - 35.). Thuringia wirkte nun in der Abwehr unaufmerksam, was der abstiegsbedrohte Regionalligist nutzte und einen Drei-Tore-Vorsprung hielt (20:17 - 38.). Wer nun dachte, der Favorit zieht seine Kreise, sah sich getäuscht. Die Rinnestädter spielten weiter munter mit und ließen keinen Klassenunterschied erkennen (20:21 - 42.), was auch der erneute Ausgleich von Pojonie bestätigte (22:22 - 44.). Hermsdorf tat sich schwer und hatte es den ausgelassenen Möglichkeiten der Königseer zu verdanken, dass man weiter in Führung blieb (23:25 - 47.). Gut zehn Minuten vor dem Ende der Partie dann doch wieder klarere Verhältnisse, da sich die höherklassigen Gäste weiter absetzen konnten (23:26 - 49.). Auch sechs Minuten vor Ultimo war trotz des Spielstandes von einem David und Goliath nichts zu erkennen, obwohl Hermsdorf nun mit fünf Toren am Schiefer führte und Königsee bei Holztreffern Pech hatte. Ganz kurz vor der Schlusssirene wurde das Resultat dann etwas standesgemäßer. Doch die Thuringia-Sieben bot alles in allem eine beherzte und gute Partie, auf die man - sollte es in den Punktekampf umgesetzt werden - in der Zukunft aufbauen kann.
Thuringia: Höhne, Cadek, Lächa, Götz, Göring (5), Friedrich (1), Dademasch (8), Najman (12), Pojonie (1).
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Schwede
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« Antworten #2 am: 19.11.2006 - 11:22:35 » |
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HP Großschabhausen
SV Fortuna Großschwabhausen – SV Hermsdorf II 24:22 (10:12)
Und nun auch Hermsdorf……
Die Fortunen machten Ihren Ruf als Favoritenschreck wieder einmal alle Ehre, musste nach Landesligaspitzenreiter Könitz, Oberligist SG Erfurt/Bad Langensalza nun auch Oberligist Hermsdorf dran glauben. In der wieder proppevollen Großschwabhäuser Sporthalle vor begeistertem Publikum sah es anfangs aber nicht nach einer weiteren Pokalsensation aus.
Krankheits- und verletzungsbedingt musste man gleich auf mehreren Positionen umstellen.
Nach 10 Spielminuten beim Stand von 3:3 konnte man aber den Klassenunterschied nicht erkennen und spätestens da waren sich alle einig, dass es wieder klappen könnte, einen „Großen“ zu ärgern. Die Gäste kamen bis dahin vor allem immer wieder über ihre geschickt freigespielten Außen zum Torerfolg. Die Fortunen hielten dagegen und gingen in der
17. Minute erstmals mit 7:6 in Führung. Eine achtminütige Torflaute gab den Gästen die Möglichkeit, wieder auf 10:7 davonzuziehen. Doch die Fortunen steckten den Kopf nicht in den Sand und Altfortune Heiko Thümmel war es vorbehalten, faktisch mit der Halbzeitsirene den 2-Torerückstand verträglich zu gestalten. Auch nach der Pause blieben die von den Zuschauern frenetisch angefeuerten Fortunen dran. Erst in der 35. Minute sollte ein weiterer Treffer zum 11:12 gelingen. Die Abwehrreihen auf beiden Seiten ließen ganz selten noch Treffer direkt aus dem Spiel heraus zu. In der 46. Minute gingen die Fortunen mit 18:17 in Führung um keine 2 Minuten später schon wieder mit 18:19 hinten zu liegen.
In der 55. Minute lagen dann die Gäste mit 22:20 vorn. Ein letztes aufbäumen der Fortunen in den dramatischen Schlussminuten ging durch die Reihen. Der bis dato sehr glücklos spielende Sascha Heinemann gelang in seinem 5. !!!! Versuch sein erster aber umso wichtiger Treffer zum 22:22 Ausgleich (58. Minute). Christian Wessely zeigte beim seinem dritten Siebenmeter wiederholt keine Nerven und vollende eiskalt zum vielumjubelten 23:22 Führungstreffer. Und als dann im Gegenzug die Hermsdorfer 30 Sekunden vor Spielende am sehr gut haltenden Roy Krumbholz scheiterten, war die Entscheidung gefallen. Dem grippegeschwächten Marcel Hänsgen war es wieder vorbehalten, 3 Sekunden vor Ultimo den letzten Treffer zum vielumjubelten 24:22 Endstand zu erzielen.
Am 06.01.07 empfängt man dann im Viertelfinale den nächsten Hochkaräter, denn dann empfängt man wieder in eigener Halle Oberligist Post Gera, der übrigens dem HSV Apolda mit 31:29 aus dem Pokalrennen warf.
Großschwabhausen spielte mit: Roy Krumbholz, Thomas Dittrich im Tor, Christian Wessely 6 (3), Maik Wichmann 6 (1), Mark Wichmann 5, Marcel Hänsgen 3, Martin Ehm 2, Heiko Thümmel 1, Sascha Heinemann 1, Steve Sachse, Jörg Heinemann, Jens Winter.
7m: Fortuna 4/4 Hermsdorf 3/3 Strafminuten: Fortuna 6 Hermsdorf 18
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« Letzte Änderung: 20.11.2006 - 16:09:15 von Marco »
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Marco
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« Antworten #3 am: 19.11.2006 - 21:16:18 » |
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HP Bad Blankenburg
Eklat in der Vierfelderhalle - Das verrückteste Handballspiel in der Geschichte des HSV
HSV Bad Blankenburg – SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 35:32 (14:14) Man sagt, der Pokal hat seine eigenen Gesetze und dies haben die 300 Zuschauer in der Vierfelderhalle der LSS in vollen Zügen erleben und erleiden dürfen. Leider war die Halle zu diesem Pokalspiel nicht so gefüllt wie gewohnt, dennoch hat wohl keiner der Fans sein Kommen bereut. Es war ein Spiel zweier absoluter Spitzenmannschaften des Freistaates Thüringen, die sich einen Fight auf Biegen und Brechen lieferten. Das Spiel hatte alles, was ein überdurchschnittliches Handballspiel auszeichnet - herrliche Tore, Dynamik, Schnelligkeit, sensationelle Torhüterleistungen, Siegeswillen und Dramatik von der ersten bis zur fast 60. Minute. Leider passten sich die Schiedsrichter diesem Niveau nicht an. Sie erlebten einen rabenschwarzen Tag, pfiffen einfach fast alles falsch und benachteiligten in der ersten Halbzeit die Hausherren in allen Belangen, wollten dies wieder gut machen und pfiffen in der zweiten Halbzeit fast alles gegen die Gäste aus Goldbach. Jedoch war die Gesamtleistung auf keinen Fall spielentscheidend und wie die Spieler Woche für Woche wechselnde Leistungen zeigen, so muss man auch dies den Unparteiischen einfach zugestehen. Dies hat jedoch überhaupt nichts mit dem Verhalten der Gäste in der letzten Minute des Spiels zu tun, als man nach einer wohl eindeutigen Fehlentscheidung einfach passiv an der Mittellinie stehen blieb und das Spiel als eine Farce beendete. Ob diese Unsportlichkeit positive Auswirkungen für den Handballsport Thüringens hat, müssen die Verantwortlichen im Goldbacher Lager selbst entscheiden.
Der HSV begann das Spiel voller Leidenschaft, warf sofort das 1:0, doch Goldbach reagierte und warf postwendend den Ausgleich. Nun trafen Hellwig und Sabrsula und nach 3 Minuten stand es 3:1 für die Gastgeber. Nach 6 Minuten war jedoch das Spiel das erste Mal gewendet. Durch 3 Tore in Folge führten die Gäste plötzlich 4: 3. Schon zu diesem Zeitpunkt war es Dramatik pur. Nach 11 Minuten hatten die Goldbacher gegen die oft in Unterzahl spielenden Hausherren ihren 1-Tore-Vorsprung auf 7:5 ausgebaut. Zum Glück hatten die Kurstädter einen Tobias Jahn im Tor, der nicht nur reihenweise hundertprozentige Chancen entschärfte, sondern auch zu diesem Zeitpunkt zwei Siebenmeter in Folge hielt. Dies hatte zur Folge, dass die Blankenburger immer wieder ausgleichen konnten, und trotz vieler vergebener Chancen vor allem durch Oertel und Wiegand das Spiel offen hielten. Zu allem Unglück verlor nun der HSV seinen bis dahin besten Spieler Sabrsula durch dreimal zwei Minuten. Diesen Schock mussten die Kurstädter erst einmal verkraften, jedoch kämpften sie trotz eines 11:13 Rückstandes weiter aufopferungsvoll. Der nach einjähriger Verletzungspause erstmals wieder eingesetzte Andreas Sternkopf kam ins Spiel und zeigte allen, welches Potenzial in ihm steckt. Er führte sofort Regie und krönte seine Leistung mit seinen beiden Toren zum 13:13 bzw. 14:14, ehe Goldbach zum 15:14 Pausenstand traf.
Was nun folgte, geht wohl in die Handballchronik der dramatischsten Spiele überhaupt ein. Goldbach traf sofort zum 16:14, ehe der an diesem Tag nicht zu seinem Spiel findende Igor Ardan den Anschlusstreffer erzielte. Jedoch legte Goldbach immer wieder vor, Andre Jäschke und der jetzt über sich hinauswachsende Kapitän Ronny Wiegand erzielten aber immer wieder den Anschluss. Wiegand setzte sich dabei herrlich am Kreis durch und erzielte 5 sehenswerte Treffer in der zweiten Halbzeit. Beim Stand von 21:20 für die Gäste zeigte Rechtsaußen Stefan Oertel sein wahres Leistungsvermögen und erzielte 2 Tore in Folge. Das hatte zur Folge, dass die Kurstädter in der 39. Minute erstmals wieder in Führung gingen und diese auch nicht mehr aus der Hand gaben. Durch Tore von Hellwig, Jäschke und erneut Oertel bauten sie den Vorsprung bis zur 42. Minute auf 25:22 aus. Der jetzt ins Tor gekommene Frank Recknagel knüpfte nahtlos an die Leistung seines Vorgängers an und entschärfte Bälle im großen Stil. Jedoch gab sich Goldbach keineswegs geschlagen und stellte sich dem Gegner. Sie kamen über den Kampf zurück ins Spiel und hatten in der 48. Minute beim Spielstand von 27:27 sogar den Ausgleich erreicht. Die Fans beider Mannschaften unterstützten ihr Team aufopferungsvoll und zu diesem Zeitpunkt wusste wohl keiner, wer das Viertelfinale im Pokal erreicht. Nun legte der HSV stets ein Tor vor und Blau/Weiß glich im Gegenzug aus. 29:29 stand es nach 52 Minuten. Nach mehreren Fehlversuchen fasste sich jetzt Igor Ardan ein Herz und traf zweimal in Folge. Nun war der Gastgeber klar auf der Siegerstraße, zumal Hellwig vom 7m-Punkt den Ball im Kasten versenkte. Das Spiel schien nach 57 Minuten beim Stand von 33:30 entschieden. Mit dem Mut der Verzweifelung kämpften die Randgothaer weiter und nutzten zwei Abspielfehler der Gastgeber. Urplötzlich war nach 59 Minuten beim Spielstand von 33:32 das Spiel wieder offen. Bad Blankenburg vermasselte erneut den Ball und es kam zu der eingangs beschriebenen Szene. Was jetzt folgte, sollte die Fangemeinde des Handballsports schnell vergessen. Diese Eskalation musste nicht sein, zumal Goldbach noch Zeit hatte, das Spiel zu drehen. Und in diesem Match konnte man wirklich mit allem rechnen. So erzielte der HSV noch 2 Tore durch Hellwig sowie einen Fernschuss unseres Torhüters Frank Recknagel zum Endstand von 35:32.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel (1); Ardan (6), Gäbler, Hanl, Hellwig (7/2), Jäschke (6), Meilahn, Oertel (4), Reichmann (1), Sabrsula (3), Sternkopf (2), Wiegand (5)
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« Antworten #4 am: 20.11.2006 - 08:10:15 » |
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TLZ Weimar 20.11.2006
Erfolgreich gegen die Großen
Landesligist Großschwabhausen ärgert wieder einmal einen "Großen" und trifft in der nächsten Runde auf die Geraer "Postler", die sich im Spiel gegen HSV Apolda durchsetzten. Als wirklicher Pokalschreck entpuppten sich die Handballer des SV Fortuna Großschwabhausen. Nach dem sie schon den Oberligisten SG Erfurt/Bad Langsalza als Verlierer vom Feld schickten, sollte mit dem SV Hermsdorf II wieder eine Oberligamannschaft geschlagen werden. In der proppevoll mit Fans gefüllten Großschwabhäuser Halle sah es anfangs nicht gut für die Jungs unter Dirk Heinemann aus. Krankheitsbedingt musste auf einigen Positionen umgestellt werden. Doch war im Spiel der klare Klassenunterschied kaum zu erkennen. Die Großschwabhäuser fighteten sich immer wieder ran, so dass der Abstand zur Halbzeit (10:12) gerade mal zwei Tore betrug. Beide Abwehrreihen ließ?en kaum Tore direkt aus dem Spiel zu. In der 48. Minute noch im Rückstand (18:19), zeigten sie in den letzten Minuten Powerplay-Handball und warfen am Ende Hermsdorf mit 24:22 aus der Halle. Nicht zuletzt Roy Krumbholz´ wichtige Parade 30 Sekunden vor Schluss ließ die Mannschaft und die Fans jubeln. Der nächste Riese, der zu Fall gebracht werden soll, ist dann der Post SV Gera, gegen den sich die Apoldaer nicht durchsetzten konnten. Der dezimierten Apoldaer Truppe hatte am Ende 29:31 (14:12) einfach die Kraft und Konzentration gefehlt.
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« Letzte Änderung: 20.11.2006 - 16:10:48 von Marco »
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« Antworten #5 am: 20.11.2006 - 08:45:58 » |
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OTZ Stadtroda 20.11.2006
An eigener Disziplinlosigkeit gescheitert Hermsdorfer Reserve blamiert sich im Pokal in Großschwabhausen
SV Fortuna Großschwabhausen - SV Hermsdorf II 24:22 (10:12)
Hermsdorfs Oberliga-Handballer haben sich am Sonnabend mächtig blamiert. Sie verloren im Achtelfinale beim zwei Klassen tieferen SV Fortuna Großschwabhausen 22:24. SVH-Trainer Christian Escher, der in erkrankten Jens Friedrich vertrat, zollte dem Sieger Respekt: "Hut ab, die haben sich große Mühe gegeben und verdient die nächste Runde erreicht."
Die Gäste offenbarten vor allem im Angriff große Defizite. Wie schon in den Vorwochen verstrickten sich die Hermsdorfer in unnötige Zweikämpfe, rieben sich dort auf, statt den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen zu lassen oder vorgegebene Kombinationen zu spielen.
"Da waren die Jungs sehr undiszipliniert. Das müssen wir im Training auswerten", so Escher.
Und auch die sonst so hoch gelobte Defensive überzeugte nicht. Da sollte eigentlich defensiv dem gegnerischen Rückraum begegnet werden. Einige SVH-Spieler hielten sich nicht an diese Marschroute. Durch unmotiviertes und teilweise überhastetes Vorpreschen kassierten die Gäste einige sehr dumme Zeitstrafen.
In der spielentscheidenden Phase kurz vor Schluss stand Hermsdorfer in doppelter Unterzahl. Großschwabhausen, das bereits in der Runde davor Oberligist SG Erfurt/Bad Langensalza das Fürchten lehrte, nutzte das Übergewicht zu vier Toren in den letzten acht Minuten. Mit dem Abpfiff war die nächste Sensation perfekt. Hermsdorf II scheiterte nicht am Gegner, sondern an der eigenen Disziplinlosigkeit.
SVH II: Oswald, de la Motte (2), Werrmann (6), Dennhardt (2), Trautvetter (2), Rust (1), Machts (2), Hobritz (2), Opel, Schreck (3), Bocek (2), Escher.
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« Letzte Änderung: 20.11.2006 - 16:11:43 von Marco »
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Marco
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« Antworten #6 am: 20.11.2006 - 16:14:06 » |
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TA Eisenach 20.11.2006
Ohne Happyend
SV Petkus Wutha-Farnroda - Ernestiner SV Gotha 37:38 (14:16) Im Vereinspokalspiel enttäuschte Oberligist Ernestiner SV Gotha und der SV Wutha-Farnroda kämpfte mit viel Herzblut um den greifbaren Sieg. An einem plötzlich möglichen Unentschieden waren aber beide Parteien nicht interessiert, denn das hätte Spielzeitverlängerung bedeutet.Die Gothaer traten in Bestbesetzung an, wenn man von den langzeitverletzten Lars Gewalt und Carsten Steinbrecher absieht. Der Favorit setzte sich gleich zu Spielbeginn ab (3:6). Besonders ein gut aufgelegter Ernestiner-Torwart Mike Scheerschmidt ließ die Gastgeber mit bis zu vier Paraden in Serie schier verzweifeln. Doch die von Schiedsrichter Martin Valley gecoachten Wuthaer - Trainer Andreas Herold hatte vor Wochenfrist wegen Erfolglosigkeit das Handtuch geworfen - zeigten sich erstaunlich mutig, bauten ihre Abwehr immer besser auf und brillierten mit zunehmender Zeit auch im Abschluss. Drei Treffer von Michael Köllner und Martin Borovka traf zum 12:13-Anschluss (25.). Selbst überrascht von ihren Möglichkeiten, kämpften die Wuthaer nun wie Männer und auch der solide "Schiri" Valley durchlebte eine Wandlung zum besessenen Trainer. Immer wieder motivierte er lautstark seine Mannschaft und ließ vor Unmut über seine pfeifenden "Kollegen" auch schon mal eine Wasserflasche bersten. Ein misslungener Konter (Christian Schlücke), ein vom Ersatzkeeper Stephan Harseim gehaltener Ernestiner-Siebenmeter (Trott) und ein Pfostenschuss von Schlücke ließen nach der Pause (14:16) noch einiges erwarten. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Für Gotha trafen André Stegner und Sebastian Hofmann - auf Wuthaer Seite hielten Handrick, Borovka, Köllner, Gemeinhardt und Liebetrau den Anschluss, ein Ausgleich wurde aber durch zu viele Ballverluste vorerst verhindert. Die Gäste schienen nicht mit vollem Einsatz zu spielen.
Spätestens als Christian Liebetrau per Konterwurf zum 27:27 traf (47.) wollte die Petkus-Sieben auch den Sieg. Die lustlosen Gothaer (Behling ohne Treffer) legten nun immer ein Tor vor und die Gastgeber glichen kurz darauf aus. Doch das 35:38 (58.) war noch nicht die Entscheidung, Schlücke und Köllner holten auf (37:38). Zwei Sekunden für Ultimo erhielt Wutha einen Siebenmeter zugesprochen - die Überraschung war perfekt. Daniel Heldmann ließ erst clever die Spielzeit ablaufen, dann warf er auf die Füße von Keeper Scheerschmidt. Das mögliche Happyend blieb somit aus, aber in die Verlängerung wollte wohl auch keine der Mannschaften.
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« Antworten #7 am: 20.11.2006 - 16:21:50 » |
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TA Apolda 20.11.2006
Kräfte schwanden
Post SV Gera - HSV Apolda 1990 31:29 (14:12) Während die Frauen erwartungsgemäß klar mit 35:24 gegen den Thüringer HC III ins Pokal-Viertelfinale einzogen, schieden die Apoldaer Handball-Männer bei Post Gera mit 29:31 aus. Es bleibt dabei: Die Oberliga-Handballer des HSV Apolda können in Gera nicht gewinnen. Das setzte sich jetzt auch im Pokal fort - Nach dem 29:31 (12:14) im Achtelfinale sind die Apoldaer ungewohnt frühzeitig nur noch Zuschauer. Letzte Saison hatten sie das Halbfinale, im Jahr davor sogar das Endspiel erreicht.
Drei Absagen von Stammspielern durch Verletzung und Krankheit trafen Trainer Ralph Börmel so kurzfristig, dass er nur mit acht Feldspielern die Reise antreten konnte. Sein Team legte einen Blitzstart hin, führte 6:1 und 9:3, zur Halbzeit immer noch 14:12. Auch in der zweiten Hälfte blieb Apolda am Drücker und hielt fast durchweg drei Tore Vorsprung, zuletzt beim 27:24 (54.). Dann aber verließ das dezimierte Aufgebot mit der Kraft auch die Konzentration, und es rächte sich, dass der HSV viele Chancen vergeben hatte. Gera glich aus, ging in Führung, und die nun angeordnete Manndeckung brachte nichts mehr. Gelegenheit zur Revanche erhält der HSV gleich kommenden Samstag im Punktspiel.
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« Antworten #8 am: 20.11.2006 - 16:24:33 » |
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HP Gera
Post-Handballer mit richtungweisendem Pokalsieg
Post SV Gera - HSV Apolda 1990 31:29 (12:14)
Einer der Schlager im Achtelfinale war die Partie der Oberligisten Post SV Gera und dem HSV Apolda. Sicherlich keine leichte Aufgabe für die Gastgeber, spielen doch die Gäste bisher eine sehr gute Oberligasaison und sind mit nur einem Minuspunkt Rückstand auf Spitzenreiter Ronneburg oben sehr gut platziert. Ganz anderes das Postteam, nach sehr gutem Start in die Saison folgten 5 Niederlagen in Folge und man findet sich derzeit im unteren Tabellendrittel wieder. Doch Pokalspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und so war ein spannendes Pokalspiel zu erwarten. Die Partie begann auf beiden Seiten sehr zerfahren. Fehlabspielen folgten technische Fehler und reihenweise Fehlwürfe. Die besten Spieler auf dem Parkett in der Anfangsphase waren die beiden Torhüter. Die Gäste besannen sich dann auf Handballspielen und bestimmten in den folgenden Minuten eindeutig die Partie. Immer wieder konnte der Keeper der Apoldaer schnelle Angriffe einleiten und die Sava & Co. verwandelten sicher. Gera spielte schlecht in dieser Phase und lag dementsprechend mit 1:7 im Rückstand. Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl keiner einen Cent auf den Gastgeber verwettet. Eine Auszeit stoppte dann den Sturmlauf der Gäste. Viel Worte gab es nicht auf der Bank, nur die Ansage sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Und man begann zu kämpfen. Spielerisch klappte nach wie vor sehr wenig, doch Tor um Tor kam man den Gästen näher. Beim Spielstand von 11:12 gelang dann erstmalig der Anschluss. Mit 12:14 für die Gäste ging es dann in die Kabine, zu diesem Zeitpunkt ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Gastgeber. Die zweite Halbzeit begann und Gera fand von Minute zu Minute besser zu Ihrem Spiel. Man begann endlich Handball zu spielen und da die Gäste ebenfalls nahtlos an die erste Hälfte anschließen konnten, entwickelte sich jetzt ein gutes Spiel auf Oberliganiveau. Dabei waren es nach wie vor die Börmeltruppe aus Apolda die das Spiel bestimmte und immer in Führung lag, mehrmals mit drei Toren. Die Torschützen vom Dienst auf beiden Seiten "Viorel Sava" und "Mark Rath" bei Apolda und "Maik Grützbach" und "Stefan Martin" bei Gera trafen in regelmäßigen Abständen. Allein diese vier Spieler warfen 40 der am Ende 60 Tore. Die Gäste können den Sack nicht zu machen und Gera kommt nicht zum Ausgleich. Also sollten wie so oft im Handball die letzten 10 Minuten entscheiden. Apolda führt in der 50. Minute mit 27:24. Doch jetzt sollte eine Schlussphase der Gastgeber folgen, die richtungweisend an die guten Oberligaspiele der Saison anschließt. Hoher körperlicher Einsatz auf allen Positionen und herausgespielte Abschlüsse im Angriff und Gera dreht das Spiel innerhalb von 6 Minuten vom 24:27 zur 30:27 Führung. Jetzt waren auch die (leider) wenigen Geraer Fans hellwach. Der in der Schlussphase stark haltende "Christian Szlapka" im Tor war zog dann den Apoldaern endgültig den Zahn. In den letzten zwei Minuten dann Manndeckung durch die Gäste , doch mit viel Geschick bringen die Postler das Spiel über die Zeit und siegen am Ende mit 31:29. Sicherlich ein Sieg der Moral auf den die Männer um Kapitän Stefan Martin aufbauen können, um auch im nächsten Oberligaspiel endlich wieder zu siegen. Gegner dann???: der HSV Apolda 1990 um 19:30 Uhr in der Geraer Panndorfhalle.
Der Post SV Gera spielte mit: L. Möbus, Ch. Szlapka --- K. Krech ( 5 Tore ), M. Grützbach(10/3), S. Teichmann (2), St. Martin (11), J. Mühlberg, E. Pfeifer (1), F. Allgäuer (1), P. Borik und D. Wiesner.
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Marco
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« Antworten #9 am: 20.11.2006 - 16:27:19 » |
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HP Sonneberg
HV Spielzeugstadt Sonneberg – HSV Ronneburg 35:34 (19:15)
Erfolgreicher Pokalkrimi
In einem spannenden Pokalschlager setzten sich am Samstag Sonnebergs Handballer gegen den HSV Ronneburg knapp, aber verdient mit 35:34 durch und sind somit im Pokal wieder eine Runde weiter.
Dieser Handballabend begann allerdings mit einer Hiobsbotschaft für das Trainergespann, denn Thomas Werner konnte krankheitsbedingt nicht spielen. Für ihn durfte sich Frank Funkstein im Tor beweisen und was dieser vor allem in der ersten Halbzeit anbot, war wirklich erstaunlich. Bezeichnender Weise wurde er nach einer Auszeit mit Sprechchören wieder im Tor empfangen.
Das Spiel begann relativ ausgeglichen, wobei Ronneburg einen Tick stärker war. In der 10. Minute warfen sie eine 2 Tore Führung heraus (6:4). Doch jetzt fanden die Spielzeugstädter besser zu ihrem Spiel und konnten ein ums andere Mal leichte Tore erzielen. Nach weiteren 5 Minuten führten nun die Sonneberger mit 11:6. Diesen 5 Tore-Vorsprung konnten sie auch bis zur Halbzeit halten und beim Stande von 19:15 wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Pausentee spielend beide Mannschaften ihr Pensum ab und der Spielstand pegelte sich um die 5 Tore für Sonneberg ein. Bis zum Stande von 30:24 in der 45 Minute sahen die Spielzeugstädter auch wie der sichere Sieger aus, doch dann konnten die geschwächten Ronneburger noch einmal eine Aufholjagd starten. Sie kamen Tor um Tor näher und schafften in der letzten Spielminute den Ausgleich (34:34). Sonneberg hatte den Ball, der beste Torschütze am heutigen Tag, Martin Blechschmidt, konnte sich entscheidend durchsetzen, wurde dabei aber rüde gefoult. Die fällige Zweiminutenstrafe war dabei weniger wichtig. Der fällige Siebenmeter musste verwandelt werden und das Spiel wäre gelaufen, denn die Anzeigeuhr stand bei 59:50 Minuten. Torsten Schmidt griff sich den Ball und hämmerte ihn unhaltbar unter die Latte. Den Ronneburgern war es dann nicht mehr möglich den erneuten Ausgleich zu schaffen.
Als die Schlusssirene ertönte lagen sich die Spieler und Trainer aus Sonneberg natürlich in den Armen. Einzige negative Anmerkung nach dem Spiel brachten im Prinzip beide Trainer, Uwe Blechschmidt und Michael Mäder: „Wir verstehen nicht, warum es uns nicht möglich ist, eine komfortable Führung bis über die Ziellinie zu retten.“ , meinten beide im Einklang.
Den 300 Zuschauern war das egal, ihre Mannschaft hatte wieder, wenn auch nur knapp, gewonnen und das ist es, was zählt!
Sonneberg: Funkstein, N. Weiß; Schmidt (4/2), Müller, R. Blechschmidt (2), M. Blechschmidt (11/3), Gurtowoi (10), Kroll, Kienel (2), Chr. Weiß (6), Grieseler, Seifarth, Poser
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« Letzte Änderung: 21.11.2006 - 12:58:59 von Marco »
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Marco
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« Antworten #10 am: 20.11.2006 - 22:16:48 » |
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HP Oppurg
TSV 1898 Oppurg – ThSV Eisenach II 34:43 (17:20) Pokalaus im Achtelfinale Am frühen Samstagabend empfing der TSV 1898 Oppurg die Gäste aus Eisenach zum Aufeinandertreffen im Achtelfinale des Thüringer Vereinspokals. Mit der zweiten Mannschaft der Wartburgstädter erwartete man einen starken Gegner, der dies auch von Beginn an demonstrierte. Schon in den ersten Minuten ließen die Gäste ihre individuelle Klasse aufblitzen, verpassten es jedoch diese in einen Vorsprung umzumünzen. Denn Oppurgs Handballer waren diesmal vom Anpfiff weg hellwach und wollten ihren Zuschauern eine schwungvolle Partie und Kampf bieten. So waren die Eisenacher schon etwas überrascht, als der Außenseiter das von den Gästen diktierte Tempo mitging, dabei auch noch erfolgreich war und sogar nach acht Minuten mit 7:5 führte. Hier hatte man vor allem in der Abwehr erkämpfte Bälle zu Kontern und damit einfachen Toren nutzen können. Doch schien der Gast jederzeit Herr der Lage und schaltete wieder einen Gang hoch um Mitte der ersten Hälfte zum 10:10 auszugleichen. Schon hier meldeten sich erste Probleme dem Aufbau der Gäste aggressiv genug entgegen zu treten und zu stören. Daraus resultierend entstanden zu oft Eins-Eins-Situationen, denen die Oppurger oftmals nicht gewachsen waren. So fing man sich bis zum Pausenpfiff 20 Tore ein. Doch ließ der eigene Angriff hoffen, denn hier ging mit 17 Toren auch ordentlich die Post ab. Druckvolles Angriffspiel, zügige Gegenstöße und auch ein sicheres Spiel über die schnelle Mitte zeigten das eigentliche Potenzial des Teams, was dieses bisher aber im Ligaspielbetrieb zu selten abrufen konnte. Trainer T. Kriesche konnte eigentlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft sein, wäre da nicht auch das Manko der sogar noch ausgelassenen Gelegenheiten. Leider misslang der Start in die zweite Spielhälfte komplett. Oppurg stand in der Abwehr zu fest auf den Beinen und ließ den Gegner zu einfache Tore werfen. Auch vorn gelang nun knappe zehn Minuten nichts Druckvolles und gegen eine solide Oberligaabwehr damit auch nichts Zählbares. Die Wartburgstädter hielten das Tempo hoch, Oppurg konnte jetzt nicht mehr folgen und vergab durch Unachtsamkeiten beste Chancen. So enteilte die Eisenacher Bundesligareserve locker und zu leicht bis zum 20:30 in Spielminute 44, ehe Oppurg wieder erwachte. Die Partie war entschieden, doch zeigten die Gastgeber nochmals Engagement und Leidenschaft und fanden zurück zu ihrem Spiel aus Halbzeit eins, in der sie die Gäste zu beschäftigen wussten. Nun war es wieder der offene Schlagabtausch, der die Anzeigetafel letztlich bis zum 34:43-Endstand hochschnellen ließ. Oppurgs Zuschauer waren zu Recht noch geblieben, sahen sie doch noch ein ums andere sehenswerte Tor. Positiver Schlüsse sollte Oppurgs Trainer jedoch ziehen können, zeigte man sich dem Oberligisten doch zumindest in mehreren Phasen des Spiels auf Augenhöhe. Doch gilt es, vor allem in den entscheidenden Minuten einer Partie konzentriert zu sein und dies in kommenden Spielen in der Liga zu demonstrieren. Glückwunsch und Dank auch dem Youngster P. Hellrung, der sich gleich in seiner ersten Partie in die Torschützenliste eintragen konnte. Für Oppurg spielten: A. Prätor und M. Schulz im Tor, P. Herzog (10 Tore), F. Pechtl (2), N. Gutsche (2), J. Greiling (6), P. Escher (6), R. Luthardt (5), T. Bergner (2), P. Hellrung (1).
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Marco
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« Antworten #11 am: 20.11.2006 - 22:49:44 » |
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TLZ Gotha 20.11.2006
Ernestiner in der nächsten Runde
HSV Bad Blankenburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 35:32 (14:14) SV Petkus Wutha-Farnroda - Ernestiner SV Gotha 37:38 (14:16) Gotha. (tlz/nrk/lan) Nichts für schwache Nerven waren die Vereinspokalspiele mit Beteiligung von hiesigen Handball-Mannschaften. Denn: Beide Oberligisten machten es spannend. Aber: Nur einer von ihnen kam auch eine Runde weiter. Das glücklichere Ende hatte der Ernestiner SV Gotha, der bei Landesligist Wutha-Farnroda mit 38:37 (16:14) gewann. Enttäuschung dagegen in Goldbach/Hochheim: Gegen Bad Blankenburg und zwei eigenwillige Schiedsrichter schied man mit 32:35 (15:14) Toren aus. Beinahe hätte es in Wutha-Farnroda eine Verlängerung gegeben. Torhüter Harseim parierte Gothas letzten Angriff und im Gegenzug wurde Schlücke auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt. Doch der zuvor zweimal vom Punkt erfolgreiche Heldmann zeigte Nerven und verpasste zwei Sekunden vorm regulären Ende den möglichen Ausgleich. Dennoch konnten er und sein Team erhobenen Hauptes das Parkett verlassen. Die Landesligisten hatten dem Favoriten einen beherzten Fight geliefert. Auf Gothaer Seite setzten Sebastian Hofmann (10) und Detlef Irmisch (8) die Akzente, während der frühere ThSV-Zweitligaspieler Oliver Behling enttäuschte.
Unterdessen kam es in Bad Blankenburg zu einem Eklat, weil die Schiedsrichter Hauke und Olbert dem Spitzenspiel nie gewachsen waren. Sie pfiffen nach Gutdünken, benachteiligten in der ersten Halbzeit die Hausherren und in der zweiten Hälfte deren Gäste. Am Ende (33:32) wollten sich das die Goldbacher nicht länger gefallen lassen und verfolgten die letzten beiden Bad Blankenburger Angriffe als Unbeteiligte. Sogar ohne ihre Abwehrrecken Glief und Paslat hatten sie den Oberligazweiten an den Rand einer Niederlage gedrängt.
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Marco
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« Antworten #12 am: 20.11.2006 - 22:52:26 » |
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TLZ Eisenach 20.11.2006
Schiffner fast im Alleingang
TSV 1898 Oppurg - ThSV Eisenach II 34:43 (17:20) Erwartungsgemäß problemlos meisterte der ThSV Eisenach II die 3. Runde im Thüringer Vereinspokal der Männer. Beim Vertreter der Landesliga Ost, TSV Oppurg, landeten die Eisenacher einen 43:34 (20:17)-Erfolg. Überragend mit 20 Treffern: Alexander Schiffner ! Neben mehreren anderen Ausfällen stand auch Andre Ludwig kurzfristig berufsbedingt nicht zur Verfügung, so dass sich Trainer Frank Ihl das Trikot selbst überstreifte und in die Rolle des Ballverteilers auf dem Parkett schlüpfte. In der Sporthalle "Im Rosental" in Pößneck waren Anlaufprobleme angesichts einer wiederum neuen Formation beim ThSV Eisenach II unverkennbar. Mit Niklas Hübner auf Rechts- und Lars Keller auf Linksaußen, Torsten Laufer im rechten und Alexander Schiffner im linken Rückraum, Frank Ihl auf der Regieposition, Sven Marx am Kreis und Sven Luckert im Tor kamen die Eisenacher schwer aus den Startlöchern (5:3 für Oppurg, 8.). Zunehmend riss der Oberligist das Zepter an sich, setzte seine spieltechnischen und individuellen Trümpfe ein, zog über 8:9 auf 15:19 (20.) davon. In einer ausgesprochen fairen Partie war die Rollenverteilung nach dem Seitenwechsel klar. Die Eisenacher markierten nach Wiederanpfiff sechs Treffer in Folge zum 17:26 (39.). Torhüter Sven Luckert meisterte einen Siebenmeter. Eisenachs Angriffsspiel hatte richtig Fahrt aufgenommen. Frank Ihl bediente mehrfach Sven Marx am Kreis. Das Schwergewicht konnte mehrfach nur regelwidrig gebremst werden. Alexander Schiffner versenkte die fälligen Strafwürfe sicher. Der Blondschopf spazierte mit Leichtigkeit durch die Abwehrreihen, traf zum 20:30 (44.).
"Wir hatten Spaß am gemeinsamen Handballspielen", berichtete Frank Ihl. Da wurde im Vorwärtsgang die Trickkiste geöffnet, in der Defensive allerdings nicht mehr so konzentriert agiert. Mit dem klaren Polster im Rücken kamen auch Sebastian Triller und Christian Herzenberg sowie Oldie Andreas Rabe im Tor zum Einsatz.
Die 4. Runde im Thüringer Vereinspokal der Männer mit den acht Siegern aus der 3. Runde wird am 6. Januar 2007 ausgetragen. "Wir hoffen auf ein attraktives Heimlos", gesteht Frank Ihl.
ThSV Eisenach II: Luckert, Rabe (ab 45.); Schiffner (20/7), Keller (3), Herzenberg, Triller (2), Hübner (4), Marx (6), Ihl (7), Laufer (1). Zeitstrafen: Oppurg 4 min - ThSV II 8 min. Siebenmeter: 5/4 - 7/7.
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Marco
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« Antworten #13 am: 20.11.2006 - 22:54:45 » |
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TLZ Eisenach 20.11.2006
Dramatik in den Schlusssekunden
SV Petkus Wutha-Farnroda - Ernestiner SV Gotha 37:38 (14:16)
Gemeinsam mit den Fans standen die Wutha-Farnrodaer Handballer kurz nach dem Abpfiff vor der Videoleinwand und sahen beim Mitschnitt ihrer Partie, wie dicht sie an einer Pokal-Sensation vorbeigeschrammt waren. Gegen Oberligist Ernestiner SV Gotha hatten sich die Gastgeber eine Woche nach dem Rücktritt von Trainer Andreas Herold hervorragend aus der Affäre gezogen und den Favoriten beim torreichen 37:38 (14:16) bis zum Schluss zittern lassen. Beinahe hätte es beim Pokal-Krimi eine Verlängerung gegeben. Dank eines starken Christian Schlücke hatte sich Wutha am Ende wieder auf 37:38 herangerackert. Torhüter Harseim parierte Gothas letzten Angriff und im Gegenzug wurde Schlücke auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt. Doch der zuvor zweimal vom Punkt erfolgreiche Daniel Heldmann zeigte Nerven und verpasste zwei Sekunden vorm regulären Ende den möglichen Ausgleich. Dennoch konnten er und sein Team erhobenen Hauptes das Parkett verlassen.
Zuvor hatte Petkus dem Gothaer Gast einen beherzten Fight geliefert. Nach anfänglichen Problemen in der Rückwärtsbewegung, als Gotha zu einfachen Toren kam (4:7), stabilisierte sich der Landesligist zusehends. Beim 13:13 hatte Wutha den Gleichstand geschafft. Zwar führte Gotha zur Pause wieder knapp mit zwei Toren, doch die Gastgeber bewiesen Kampfgeist und ließen sich auch von einem 21:26 Mitte der zweiten Hälfte nicht schocken. Torgefahr ging von fast allen Positionen aus. Am Kreis überzeugte Routinier Jan Gemeinhardt, der gut in Szene gesetzt wurde und insgesamt sechs Treffer markierte. Auf der Gegenseite setzten Sebastian Hofmann (10) und Detlef Irmisch (8) die Akzente, während der frühere ThSV-Zweitligaspieler Oliver Behling enttäuschte. Drei Versuche, 0 Tore - lautete seine Bilanz. Ausfälle gab es bei den Gastgebern diesmal nicht. "Es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Alles in allem haben wir uns vor heimischem Publikum sehr gut verkauft", lobte Martin Valley nach seinem Debüt als Interimscoach. Beim nächsten Punktspiel wird jedoch ein anderer den Hut aufhaben. Im Lauf der Woche soll das Trainerproblem geklärt werden.
Wutha-Farnroda: Harseim - Handrick 6, Liebetrau 3, Borowka 7, Ostermann, Köllner 6, Gemeinhardt 6, Berg, Schlücke 7, Heldmann 2.
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Marco
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« Antworten #14 am: 20.11.2006 - 23:03:37 » |
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HP Erfurt
Verkrampfende Favoritenrolle
FSV Eintracht Eisenach - SG Erfurt/Bad Langensalza II 26:24
In der 4. Runde des THV-Pokals ereilte nun auch unsere 2. Mannschaft das Aus bei einem unterklassigen Gegner. Der FSV Eintracht Eisenach erwies sich in der engen Eisenacher Jahnhalle für unsere Jungs als unbequemer Gegner, der sich vor allem aufgrund seiner Überlegenheit in Sachen Cleverness und Chancenverwertung den knappen 26:24-Sieg redlich verdient hatte. „Ich hatte den Eindruck, dass meine Mannschaft mit der erstmaligen Favoritenrolle in dieser Saison noch nicht umgehen konnte. Es war alles ein einziger Krampf für uns.“ resümierte ein sichtlich enttäuschter Trainer Christian Roch. Dabei war gerade in der 1. Hälfte schon eine Vorentscheidung möglich, aber reihenweise scheiterte man kläglich mit klarsten Möglichkeiten am Eisenacher Torwart. So blieb das Spiel viel zu lange offen, eine Situation, vor der Roch zuvor noch eindringlich gewarnt hatte. Doch immerhin hatte man das Spiel mit einem kleinen Vorsprung in den Griff bekommen, als plötzlich das Eisenacher Schiedsrichterpaar Luther/Jäger ins Spielgeschehen eingriffen und SG-Regisseur Göpfert nach zwei „Allerweltsfouls“ die 3. Zweiminutenstrafe verpassten. Diesen Schock konnte das Team an diesem Nachmittag nicht verdauen und so häuften sich überhastete Angriffsaktionen und daraus resultierende Ballverluste. Der Gastgeber spielte sicherlich am eigenen Limit, profitierte aber auch reichlich von den vielfältig dargebotenen „Gastgeschenken“ der SG. Konterverhinderung fand kaum statt, eine konsequente Zuordnung des Kreisspielers war während der gesamten 60 Minuten nicht zu erkennen. So kam es, wie es kommen musste: Zwar hatte unser Team nochmals die Möglichkeit zum 25:25-Ausgleich, doch wieder wurde der Ball leichtfertig weggeworfen und Eintracht konterte zum entscheidenden 26:24. „Wir werden dieses Pokalspiel schnell abhaken, denn schon am kommenden Sonntag müssen wir im normalen Ligabetrieb wieder zu alter Leistungsfähigkeit zurückfinden.“ so Roch. Dann wird am Erfurter Sportgymnasium um 14.00 Uhr Anwurf zur Landesligabegegnung gegen den zuletzt erstarkten TSV Zella-Mehlis sein, bevor unsere „Erste“ in der Oberliga ab 16.00 Uhr auf Lieblingsgegner LSV Ziegelheim trifft. SG Erfurt / Bad Langensalza II: Chr. Stange, Kevin Zander / P. Kley (2), Chr. Göpfert (2), T. Bauer, Chr. Stützer (4), S. Hielscher (8/1), M. Schalles (4/1), T. Michalewski (1), R. Braun (3), R. Schröpfer, T. Werner
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