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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: Achtelfinale  (Gelesen 2393 mal)
Marco
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« Antworten #15 am: 21.11.2006 - 13:01:14 »

OTZ Gera  21.11.2006

HSV kann Niederlage nicht verhindern

Dezimiert in Sonneberg angereist

HV Spielzeugstadt Sonneberg - HSV Ronneburg  35:34 (19:15)

In Anbetracht der Tatsache, dass es von der Papierform keinen eindeutigen Favoriten gab, wollten die HSV-Männer Sonneberg ein Bein stellen. Doch das war verdammt schwierig, denn mit M. Puta, Th. Heidrich, R. Bauer fehlten dem HSV wichtige Leistungsträger.
Das Spiel gestaltete sich zunächst ausgeglichen und Ronneburg hatte die etwas besseren Karten. So stand es nach zehn Minuten 6:10 für den HSV. Danach jedoch fand Sonneberg immer besser zu seinem Spiel, schaffte den Ausgleich zum 6:6. Doch damit nicht genug, der Gastgeber machte in den nächsten fünf Minuten weiter Druck und ging mit 11:6 in Führung. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, die fehlenden Rückraumschützen Puta und Heidrich konnte man leider nicht ersetzen. Zwar konnte man den Ronneburgern das Bemühen um Resultatsverbesserung nicht absprechen, doch man konnte den Gastgebervorsprung nicht entscheidend verkürzen. So ging es mit 19:15 in die Pause. Danach waren beide Teams bemüht, entscheidende Spielanteile für sich zu verbuchen, doch es waren zunächst die Ronneburger, die einen Kick besser waren (20:18). In der 45. Minute stand es wieder 30:24 für die Hausherren und keiner dachte mehr daran,
dass dieses Spiel noch spannend werden könne. Ronneburg startete nun zu einer Aufholjagd und kam Tor um Tor näher. Die HSV-Truppe kämpfte um jeden Ball und schaffte es, dass die Gastgeber nicht mehr zu ihrem Spiel fanden. Logische Folge - man schaffte in der 59. Minute den Ausgleich zum 34:34. Zehn Sekunden vor Ultimo dann noch ein Siebenmeter für die Hausherren. Bei aller Nervosität, wenn der sitzt, ist Sonneberg der Sieger. Und genau so war es, 35:34 und den Gästen aus Ronneburg war es nicht mehr möglich, den erneuten Ausgleich zu schaffen. Der HSV-Truppe muss man bescheinigen, dass sie bis zur letzten Sekunden um den Sieg bemüht war, aber die Ausfälle letztlich nicht 100%ig kompensieren konnte. Erfolgreichster Werfer im HSV Trikot war diesmal Chris Dathe mit 13 Treffern.

H. Seidemann, R. Zehmisch, D.Koska (3), S. Gottschalk (5), Ch. Dathe (13), L.Vollgold, D. Sidortschuk (2), F. Förster (6), O. Meyer (5);
Siebenmeter Ronneburg 4/3 Sonneberg 5/5;
Zeitstrafen Ronneburg 3x2 Min. Sonneberg 3x2 Min.
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Marco
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« Antworten #16 am: 21.11.2006 - 13:11:31 »

TA Eisenach  21.11.2006

Gelungene Überraschung

FSV Eintracht Eisenach - SG Erfurt/Bad Langensalza II  26:24 (13:13)

Sensationell gewannen die Eintracht-Handballer (Landesklasse) das Achtelfinalspiel im Thüringer Landespokal gegen den favorisierten Landesligisten SG Erfurt/Bad Langensalza II. Die Marschroute wurde bereits durch einen Artikel auf der Internetseite der Erfurter definiert: "Der Trainer wird dieses Spiel nutzen, um personelle und taktische Alternativen auszuloten." Diese Aussage schürte den Kampfgeist der Eisenacher Mannschaft, den Sieg nicht hinschenken zu wollen. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, jedoch hatte der spielstarke Gast erwartungsgemäß einfach mehr zu bieten und konnte sich auf 3:6 absetzen. Die offensive 4:2 Deckungsvariante bereitete der Eintracht einiges Kopfzerbrechen und leichte Ballverluste. In dieser Phase konnte Keeper Patrick Kallensee, der in dieser Partie über sich hinaus wuchs, durch einige Paraden Schadensbegrenzung betreiben und seine Vorderleute zusätzlich motivieren. Über den Ausgleich zum 6:6 spielte man nun viel sicherer und ging in der Folge sogar in Führung. Im Anschluss setzte sich ein offener Schlagabtausch bis zur Halbzeitpause (13:13) durch, wobei die Gastgeber schon deutlich machten, dass sie in punkto Siegeswillen eindeutig überlegen sind. Der Landesligist war nun gezwungen, seine Überlegenheit in Halbzeit zwei zu verdeutlichen, was den großgewachsenen, athletischen Gästen auch ansatzweise gelang. Die Erfurter setzten sich auf zwei Tore ab und hielten diesen Vorsprung bis zum 16:18 (41.). Doch der Gast staunte nicht schlecht, als sich die Eintracht nach Treffern von Marc-Philipp Tube und René Matzke auf 20:18 davon zog (49.). Die Gäste erhöhten ihre Schlagzahl, kamen jedoch nur bis auf ein Tor heran. Andreas und Sebastian Loske bauten die Führung auf 24:21 aus. Kallensee hielt seinen zweiten Siebenmeter und doch kam Erfurt noch einmal zum 25:24-Anschluss (59.). Die euphorischen Eintrachtler überstanden aber nicht nur bange Sekunden der offenen Manndeckung, sondern Sören Hanf setzte mit seinem fünften Treffer - einem wunderschönen Heber - drei Sekunden vor Schluss noch ein Tor zum 26:24 drauf.

Nächster Pokalgast: Oberligist Spielzeugstadt Sonneberg.
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