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Marco
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« Antworten #2 am: 01.11.2006 - 01:28:05 » |
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HP Apolda
HSV Apolda 1990 - TSG Ruhla 24:23 (10:12)
Sieg der Moral und des Kämpferherzes
Die Frauen des HSV Apolda schweben weiter auf der Welle des Erfolges. Mit 24:23 wurden die sich tapfer wehrenden Frauen der TSG Ruhla bezwungen. Es war von Anfang kein Spiel für schwache Nerven. Apolda in der Abwehr sicher, nur vorne haperte es von Anfang an des Spiels. Viele leichtfertig vergebene 100% Torchancen hielten die TSG im Spiel, die immer wieder über die agile Reckenbeil aus dem Rückraum zu Torerfolgen kam. Das Spiel der Apoldaer Frauen war geprägt von statisch vorgetragenen Angriffen ohne Leidenschaft und Kampfeswille. Bezeichnend dafür der 10:12 Halbzeittreffer durch die TSG 2 Sekunden vor dem Pausentee. Trainer Steffen Müller schwor seine Sieben ein, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und endlich im Angriff den Kopf hoch zu nehmen. Wie verwandelt präsentierten sich nun die Frauen des HSV ihren Fans. Angepeitscht von den gut 100 Zuschauern in der WSS überrannten die Frauen in den Anfangsminuten der 2. Halbzeit ihre Gäste aus Ruhla. Innerhalb von 4 Minuten wurde der 2 Tore Rückstand in einen 15:13 Vorsprung umgewandelt. Nun waren sie zu sehen die alten Apoldaer Tugenden. Kampf, und jeder für jeden. Ruhla wankte aber fiel nicht. Nach 50 Minuten die HSV Frauen mit 2 Toren vorn, aber mit 4:6 in Unterzahl. Aufopferungsvoll kämpften die verbliebenen und hielten den Vorsprung. 4 Minuten vor Ende der Partie 24:21 für die HSV Frauen. Wer dachte das war es, der sah sich getäuscht. Ruhla kämpfte, Apolda mit überhasteten Angriffen und 90 Sekunden vor dem Schlusssignal 24:23 für den HSV . Jede Seite vertendelt einen Angriff. Noch 32 Sekunden, Auszeit des HSV. Ruhig ausspielen, kein Torwurf mehr die Vorgabe. 10 Sekunden vor Schluss passives Handzeichen der ansonsten auf der ganzen Linie maßlos überforderten Schiedsrichter aus Eisenberg. Juliane Wenke wirft... vorbei. Ruhla mit schnellem Konter. Katrin Falkuß geht dazwischen,... Freiwurf Ruhla und aus. Der geblockte Freiwurf geht im allgemeinen Jubel schon unter!
Fazit Steffen Müller: „Ein Sieg der über weite Strecken des Spiel in Ordnung geht, aber wir können es besser. Die Mannschaft hat sich das Leben selbst schwer gemacht“. Wie sagte Betreuer Dieter Riel nach 10 Minuten: „Heute können wir uns nur selber schlagen, wenn wir unsere Nerven nicht in den Griff bekommen“!!! Für die kommenden Aufgaben am kommenden Sonntag in Jena und zum Derby gegen Weimar heißt es für die Truppe sich auf die eigenen Stärken besinnen und agieren statt reagieren.
Unsere Mannschaft: Mikolajczak und Wolf im Tor; Köhler, Lehnardt 1, Falkuß 1, Pohl, Gröper, Scherf 1, Nimtz, Planer 7, Herbert 5, Wenke 9 Strafwürfe: HSV 7/7 Ruhla 5/3 Zeitstrafen: HSV 3 Ruhla 0
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