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Marco
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« Antworten #2 am: 01.11.2006 - 01:18:46 » |
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TA Nordhausen 01.11.2006
20 starke Minuten reichen HSG zum Sieg
HSG Nordhausen - LSV Ziegelheim 29:23 (16:9)
Mit einem ungefährdeten 29:23-ErfoIg über den Vorjahresdritten LSV Ziegelheim machte die erste Frauenmannschaft der HSG Nordhausen in der Tabelle der Handball-Oberliga einen weiten Schritt nach vorn, liegt nun auf Platz 5. Das Tabellenbild ist derzeit allerdings etwas schief, da die Mannschaften eine unterschiedliche Anzahl von Spielen absolviert haben. So liegt Apolda mit zehn Pluspunkten auf Rang zwei, hat aber ebenso vier Minuszähler wie die HSG.
Nordhausen, das in der Vorsaison zweimal gegen die Gäste verloren hatte, wollte die Bilanz unbedingt verbessern. Doch der Beginn war alles andere als Erfolg versprechend. Nervosität bestimmte das HSG-Spiel. Einzig Torhüterin Mandy Holznagel behielt kühlen Kopf, sonst hätten die Gastgeberinnen wohl schon deutlicher als 1:4 zurückgelegen. Den bis dahin einzigen Treffer für die HSG hatte Lydia Rosenstock nach einer resoluten Einzelaktion erzielt. Doch dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag. Innerhalb von nur vier Minuten gelangen den Nordhäuser Frauen sechs Treffer in Folge zur 7:4-Führung. Die Gäste waren geschockt, wirkten in der Folge vor allem in der Abwehr wie gelähmt. Dadurch ergaben sich immer wieder Lücken zum erfolgreichen Torwurf, und Nordhausen zog bis zur Pause bis auf 16:9 davon. Mehr vergab man durch einige unkonzentrierte Aktionen. Da lief phasenweise gar nichts zusammen. Dennoch überwog das Positive, und das Halbzeitergebnis stellte schon eine Vorentscheidung dar.
Während HSG-Trainer Udo Raupach in der Pause nicht viele Worte verlieren musste, gab es in der Ziegelheimer Kabine eine gehörige Standpauke, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Die Gäste agierten in Halbzeit zwei wesentlich aggressiver, griffen die HSG viel früher an. Das schmeckte den Nordhäuserinnen überhaupt nicht. Torchancen ergaben sich zumeist nur noch nach Einzelaktionen. Und durch Kontermöglichkeiten, denn im Angriff unterliefen den Gästen immer wieder Fehler. So geriet der komfortable Vorsprung kaum einmal in Gefahr, wuchs allerdings auch nicht weiter an. Lediglich beim 21:13 waren es einmal acht Treffer Differenz. Dann aber doch noch eine kritische Phase für die HSG, als Ziegelheim mit 17:21 bedrohlich aufkam. Wie schon zu Spielbeginn behielt in dieser Phase nur Mandy Holznagel den Überblick, und dann sorgte Steffi Weber mit einem erfolgreichen Konter für Entwarnung. In den letzten zehn Minuten kontrollierte die HSG das Geschehen wieder besser. Angie Kwella fand wieder zur Treffsicherheit zurück. Und als die zweite Torhüterin Luise Schmidtke fünf Minuten vor Schluss beim Stande von 27:21 einen Strafwurf parierte, war die Partie endgültig entschieden. Die zwanzig starken Minuten in Halbzeit eins hatten der HSG zum ersten Sieg über Ziegelheim gereicht.
Nordhausen: Holznagel/Schmidtke - Rosenstock (2), Gießler (1). Mohrig (2), Dudek (2), Weber (7), Ch. Kwella, Kohl (5), Langhorst, A. Kwella (10), Rüdiger.
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