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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 6. Spieltag  (Gelesen 1419 mal)
Marco
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« am: 29.10.2006 - 15:31:25 »

28.10.2006  16:30
SV Thuringia Königsee - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Schobsesporthalle Gehren]

28.10.2006  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera
[Nessetalhalle Goldbach]


28.10.2006  19:00
HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

28.10.2006  19:30
HSV Bad Blankenburg - ThSV Eisenach II
[Guts-Muths Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]

29.10.2006  16:00
LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf II
[Wieratalhalle Ziegelheim]

29.10.2006  16:30
ESV Lok Meiningen - Ernestiner SV Gotha
[Multihalle Meiningen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 29.10.2006 - 15:32:56 »

HP Thüringer HC

Erste Auswärtspunkte eingefahren

SV Thuringia Königsee - SG Erfurt/Bad Langensalza  32:33 (15:13)

Die SG Erfurt/Bad Langensalza konnte beim SV Thuringia Königsee mit 33:32 (13:15) ihre ersten Auswärtspunkte erkämpfen und hat den Anschluss an das breite Mittelfeld der Oberliga geschafft.

Das Spiel beim Oberliga Urgestein Königsee, die Thuringia ist seit Gründung der Oberliga 1990 dabei, musste kurzfristig von der Königseer Sporthalle "Am Schiefer" in die Schobsehalle nach Gehren verlegt werden. Eine Kaninchenausstellung ließ keinen Handball zu. Beide Mannschaften waren Tabellennachbarn mit dem kleinen Unterschied, dass die SG bereits drei Punkte einfahren konnte, Königsee noch punktlos war.

Die Gastgeber mussten auf drei wichtige Stammspieler verzichten, so dass der Alt-Star Steffen Varchmin mit seinen 41 Jahren aushelfen musste. Er hat von seiner Klasse allerdings wenig eingebüßt, und so konnte Königsee die Begegnung bestimmen. Bei den Gäste war anfangs keine Leistungssteigerung zum Pokalspiel in Großschwabhausen erkennbar. So stand es nach einem 3:3 schnell 8:4. Auch die Auszeit von Ingo Irovsky brachte nichts. Dirk Wunderlich erhielt sogar eine Vier-Minuten-Strafe, da er auf der Bank sitzend sich mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden zeigte. Diese Phase überstand die SG relativ schadlos und Kampfgeist entwickelte sich. Kurz vor der Pause konnte Ulf Hering im Gehäuse zwei Konter der Königseer entschärfen. Mit 15:13 ging es in die Kabinen.

Nach der Pause wollten die Gäste schnell den Rückstand wettmachen, aber Königsee setzte weiter die Akzente. Bis auf 23:18 konnten die Einheimischen wegziehen und die treuen Thuringia-Fans hofften auf den ersten Sieg. Doch dann leistete sich der Königseer Trainer einen entscheidenden taktischen Fehler, indem Andre Ahrens in Manndeckung genommen wurde. Die entstandenen Räume konnten Minevski, Tunger und Menge immer wieder nutzen. So konnten die SG weiter verlürzen. Der Wille, beide Punkte mitzunehmen, wurde immer größer. Königsee musste aufgrund der dünnen Personaldecke dem Tempo Tribut zollen und wurde am Ende kalt erwischt. Über 28:24, 29:27 ging die SG mit 29:31 in Führung. Königsee brachte den verletzten Rene Dademasch ins Spiel. Diesem gelang dann noch der Ausgleich zum 31:31 und 32:32. Doch den längeren Atem hatte die SG mit dem finalen Treffer. Der Sieg war zwar glücklich, aber durch die kämpferische Steigerung konnte die Mannschaft einen Fortschritt nach den letzten Begegnungen nachweisen.

Am kommenden Wochenende hat die Mannschaft spielfrei, da das Spiel gegen Suhl auf dem Programm gestanden hätte. Und die haben bekanntlich zurückgezogen. So geht es erst in zwei Wochen beim neuen Tabellenführer in Bad Blankenburg weiter.

SV Thuringia Königsee: Jan Cadek, Toralf Höhne; Radek Najman (9/2), Stephan Göring (2), Steven Götz (2), Lars Friedrich, Michael Lächa, Ralf Oldenburg (12), Steffen Varchmin (5), Rene Dademasch (2).

SG Erfurt/Bad Langensalza: Dirk Wunderlich, Ulf Hering; Sören Bernt, Andre Ahrens (7), Felix Menge (9/4), Andrej Minevski (6), Jens Ludwig (3/1), Marcus Tunger (4), Johannes Trommer (2), Rico Braun, Sebastian Irovsky, Dominique Schlösser (2).

Siebenmeter: 2/2 - 5/5.
Strafminuten: 14 - 12.
Schiedsrichter: Carsten Klich/Lutz Pfefferkorn (TSV Eisenberg).
Zuschauer: 100.
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« Antworten #2 am: 29.10.2006 - 15:35:52 »

HP Bad Blankenburg

45 Minuten Zauberhandball und am Ende noch gezittert

HSV Bad Blankenburg – ThSV Eisenach II 34:31 (16:10)

Wer hätte dies jemals für möglich gehalten, vor 3 Jahren hat der HSV noch in der Verbandsklasse gespielt, ist zweimal aufgestiegen, war letzte Saison bester Aufsteiger seit 10 Jahren und ist jetzt erstmals in seiner Geschichte Tabellenführer in der höchsten Spielklasse des Freistaates. Es ist eine eindrucksvolle Bilanz für den Handballsport im kleinen Bad Blankenburg. Jedoch sollte dies nicht zum Träumen von noch mehr verführen. Der Vorstand des HSV sowie die sportliche Leitung haben das Saisonziel klar definiert und dies ist ein Medaillenrang. Dies zu erreichen wäre schon ein Riesenerfolg, wobei vor allem die Jugendarbeit noch weiter voran gebracht werden muss. Erste Schritte sind aber bereits auch hier bereits getan.

Das Spiel selbst begann vor eindrucksvoller Kulisse sehr verhalten. Dem wiederum besten Spieler auf dem Parkett Igor Ardan war es vorbehalten, nach drei Minuten das 1:0 zu erzielen. Dies war der Anfang von einer fantastischen 1. Halbzeit. Der sportliche Leiter Fred Berlit und Co-Trainer Michael Grüner hatten ihre Jungs glänzend eingestellt, denn beide mussten die Verantwortung für den im Urlaub in Spanien freigestellten Trainer Steffen Schreiber übernehmen. Schnell wurde durch Stefan Oertel das 2:0 erzielt. Leider war dies jedoch das eine von mageren 2 Toren unseres Rechtsaußen, der viel mehr kann, als er in den letzten Spielen gezeigt hat. Jedoch sind sich alle sicher, dass auch bei ihm der Knoten wieder platzt und er zu alter Form zurück findet. Die Eisenacher, gespickt mit einigen Akteuren, die vom Tag zuvor ein Bundesligaspiel in den Knochen hatten, ließen mit der Antwort nicht lange auf sich warten. Nach 5 Minuten warfen sie den Anschlusstreffer zum 1:2. Dieses Spielchen ging bis zur 15. Minute. Die Kurstädter erzielten ein Tor und der ThSV verkürzte postwendend. Spielstand 8:7. Dem 9:7 durch Karel Sabrsula folgte das 10:7 durch Ardan. Damit hatten sich die Blankenburger erstmals abgesetzt, die im gesamten Spielaufbau und im Abwehrverhalten zu diesem Zeitpunkt an ihrem Limit spielten. Dazu kam ein überragender Ardan, der in der 1. Halbzeit sensationell spielte. 7 Tore bei 7 Versuchen ist mehr als bemerkenswert. Beim 12:8 war erstmals der 4-Tore-Vorsprung durch Andre Jäschke erreicht und Eisenach nahm eine Auszeit. Es half jedoch nichts, denn Sabrsula schaffte sofort das 13:8. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung auf 16:10 ausgebaut. Die 400 Zuschauer in der dicht besetzten Guths-Muths-Halle waren mit ihrem Team überaus zufrieden.
Der HSV kam aus der Kabine und war voller Selbstvertrauen. Die Abwehr stand perfekt. Tobias Jahn im Kasten hat zu alter Form zurückgefunden und gab seiner Mannschaft mit super Paraden den nötigen Rückhalt. Im Angriff klappte einfach alles und die bestimmt nicht schlechte Bundesligareserve der Eisenacher fand keine Einstellung. Der HSV war nicht zu halten und es wurden ein ums andere Mal Zaubertore erzielt. Ardan wurde teilweise manngedeckt, jedoch übernahmen Hellwig, Jäschke und Sabrsula seine Rolle und warfen Tor um Tor. Die Fans feierten ihre Mannschaft. In der 43. Minute warf Ardan unter dem Jubel in der Halle das 28:17. Das waren 11 Tore Vorsprung und keiner zweifelte an einem Sieg der Hausherren. Beim 29:18 in der 45. Minute hatte dieser mächtige Vorsprung Bestand. Doch jetzt brach wie aus heiterem Himmel der HSV völlig ein. Die Spieler glaubten, diesen Vorsprung können sie locker über die Zeit bringen und waren in ihren Gedanken schon bei der Siegesfeier. Wie gut eigentlich die Gäste waren, merkte man jetzt. Mit schnellen Spielzügen überraschten sie die Gastgeber und brachten viele Fans an den Rande eines Nervenzusammenbruchs. Selbst die Trommler verstummten kurzzeitig. Wie schnell heutzutage Handball gespielt wird, wurde jetzt jedem bewusst, denn in nur 4 Minuten warf Eisenach 5 Tore und beim Stand von 23:29 war alles wieder offen, zumal die Gäste in den nächsten 4 Minuten wiederum 4 Tore warfen und es stand 27:30 in der 52. Minute. Ein Raunen ging durch die Halle. Hier hat der HSV gezeigt, dass er in der Konstanz seiner Leistung noch viel Nachholbedarf hat. Und diese Konstanz zeichnet eine Spitzenmannschaft aus. Glücklicherweise traf Hellwig zu diesem Zeitpunkt vom 7m-Punkt und ein 4-Tore-Vorsprung war wieder hergestellt. Als Jäschke in der 56. Minute auf 33:28 erhöhte, war der Sieg perfekt. Jedoch konterten die Gäste erneut und verkürzten auf 30:33 in der 57.Minute. Ein Tor von Hellwig bei einem Gegentor der Gäste war jedoch dann alles, zumal Tobias Jahn seine Leistung mit einem weiteren gehaltenen 7m in den Schlusssekunden krönte.
Ein hochklassiges, aber auch verrücktes Handballspiel, welches einen verdienten Sieger hatte und von dem Ehepaar Jung aus Gera hervorragend geleitet wurde.

Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (11), Sabrsula (7), Wiegand, Meilahn, Oertel (2), Jäschke (5), Hanl, Gäbler (1), Reichmann, Hellwig (8/3)
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« Antworten #3 am: 30.10.2006 - 10:19:00 »

HP Gotha

Ernestiner südamerikanisch

ESV Lok Meiningen - Ernestiner SV Gotha  26:31 (11:16)

Nicht unter den besten Voraussetzungen stand das Begehren der Ernestiner, beim noch punktlosen Tabellenschlusslicht den ersten Saisonsieg einzufahren. Patrick Steinbrecher war zwar wieder an Bord, doch fehlten diesmal urlaubsbedingt Andreas Eisenacher und Detlef Irmisch. Ersatz stand jedoch bereit: der in der Heimat weilende "Venezuelaner" Marko Wellendorf als Überraschungsgast auf der Spitze, der 17-jährige Rolf Trott auf Linksaußen. Letzterer erhielt trotz Trainingsdefizits vom Übungsleiter die Debütchance und machte dabei keine schlechte Figur.
Hoch oben, von der Empore der Multihalle, sah Carsten Steinbrecher eine Viertelstunde lang eine ansprechende Vorstellung seiner Mannschaft. Mitte der ersten Halbzeit spielte der ESV guten Handball und schuf damit die Grundlage für den Doppelpunktgewinn. Vom knappen 6:5 enteilten die Gäste in dieser Phase auf 14:6. Mit schnellen Stafetten in Kontermanier boten sie der Meininger Deckung kaum Gelegenheit zur Orientierung.
Zu Beginn hatten die Gastgeber erstmal den Innenpfosten im Visier, während Thieme und Behling erfolgreich durchzogen (0:2). Doch schon bald offenbarte sich die Schwäche der Gothaer, die Abwehr. Immer wieder setzte sich "Lokführer" Hildebrand (7 Tore) auf der Mitte erfolgreich in Szene. Auch Meiningens Außen düpierten im 1:1 ihre Gegenspieler und mit fortschreitender Dauer bereiteten die Anspiele auf den wuchtigen Kreisläufer dem Gästeblock Kopfzerbrechen.
So schmolz der Vorsprung bis zur Pause. Fünf Tore Differenz waren aber durchaus ausbaufähig. Das lag allerdings nicht im Interesse der Gastgeber, die nie aufgaben. Sie verkürzten bis auf 17:19, ehe sich die Ernestiner mit drei Treffern in Folge befreien konnten. Jetzt lief es wieder besser, die 30:22-Führung beruhigte die Gemüter. In der Schlussphase wurde jedoch Schindluder im Angriff getrieben, was Meiningen seinerseits zur Ergebniskosmetik nutzte (26:30).
Die Gäste schafften es nicht, 60 Minuten ihre Linie zu fahren. Anstatt permanent spielerisch Lücken zu reißen, versuchten sie des Öfteren aus "halben Chancen" zum Torerfolg zu gelangen - zuweilen sogar mit der Brechstange.
Zu guter Letzt zählt jedoch nur der Sieg. Weitere folgen hoffentlich demnächst.
ESV: Scheerschmidt, P. Steinbrecher - Wandtke 1, Perner 2, Schneider 1, Behling 8/2, Thieme 6, A. Stegner 11/1, Hofmann 1, Adam 1, Wellendorf, Trott
Strafwürfe: 5/4 (Meiningen 8/5)
Zeitstrafen: 3 (4)
Schiris: Bätz/Langbein (Arnstadt/Bad Blankenburg)
Zuschauer: 120
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« Antworten #4 am: 30.10.2006 - 10:21:14 »

TA Apolda  30.10.2006

Beide geschlagen

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990  30:24 (16:12)
 
Beide Apoldaer Handball-Oberligisten kassierten am Wochenende Nackenschläge. Zunächst die Männer in Ronneburg, gestern Nachmittag auch die Frauen in Jena - wenn auch knapp.
Den Männern des HSV Apolda ist es nicht gelungen, eine böse Handball-Tradition zu beenden: Sie kehrten wie seit Jahren gewohnt mit leeren Händen vom Oberliga-Duell aus Ronneburg zurück. Es ist nur ein schwacher Trost, wenn Trainer Ralph Börmel seiner Truppe nach dem 24:30 (12:16) ein gutes Spiel bescheinigt, Einsatz und Kampfeswillen lobt. Gleichzeitig legt er auch den Finger auf die entscheidende Wunde: Chancenverwertung.

Speziell in Situationen, wo die Apoldaer "dran" waren, bauten sie den ohnehin starken Ronneburger Torwart noch mehr auf. Bis zum 9:9 war es ein verteiltes Spiel mit wechselnden Führungen, dann zog Ronneburg erstmals auf 13:9 davon. Mit 16:12 ging es in die Kabinen, danach kam Apolda auf 14:16 heran. Bis zur 50. Minute (18:20) war nichts entschieden. Dann jedoch stellten sich Apoldaer Ladehemmungen ein, und Ronneburg nutzte das gnadenlos zum Sieg.
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« Antworten #5 am: 30.10.2006 - 10:27:10 »

TA Gotha  30.10.2006

Eigenen Anspruch erfüllt

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera  40:27 (18:15)
 
Mit einer guten Präsentation ihrer Leistungsfähigkeit, besonders in Halbzeit zwei, düpierten die Goldbacher Oberligahandballer die Geraer Postler mit einem hohen 40:27-Erfolg.Dabei waren die Voraussetzungen nicht gerade günstig, denn lediglich Stefan Juhnke, Fabian Voigtritter und Florian Dejmek gingen topfit in das Spiel. Der Rest versuchte im Laufe des Abends vorhandene Schmerzen in Muskeln und Gelenken zu überspielen. Toll, wie Sebastian Juhnke trotz Fußverletzung noch auf sechs Treffer kam. Auch Florian Schneegaß (Kniedehnung) zeigte sich zwischen den Torpfosten äußerst beweglich und parierte Angriffe erfolgreich in Serie. Tihomir Mitrovic spielte in seinem ersten Einsatz nach mehrwöchiger Verletzungspause zwar anfangs noch unsicher, steigerte sich mit acht Toren aber zu einem zuverlässigen Goalgetter der Gastgeber. Trainer Sven Rothhämel registrierte auch bei Florian Dejmek eine erfreuliche Leistungssteigerung: "Acht Tore und nur zwei oder drei Fehlwürfe, das war klasse."Die Postler begannen forsch, führten nach drei Minuten mit 3:1 Toren. Ein Hüftwurf von Michael Stegner und ein Konter von Sebastian Juhnke brachten den Anschluss. Mit einem Dreierpack ließ Thomas Skowronek die Blau-Weißen gar auf 7:4 enteilen (9.). Doch die Geraer zeigten sich weiter treffsicher und vor allem Karsten Krech sorgte immer wieder für den erneuten Ausgleich. Den gab es beim 12:12 (22.) zum letzten Mal, dann vernagelte der für den leicht verletzten Marc Walter ins Tor gerückte Florian Schneegaß sein Gehäuse. Drei Paraden in Folge und ein Blitzangriff von Dejmek brachten einen 3-Tore-Vorsprung (16:13), der bis zur Pause bestand hatte. Ziemlich erholt kamen die Gastgeber aus der Kabine und gaben nochmals 15 Minuten Vollgas. "Wir haben endlich einmal unseren eigenen Anspruch erfüllt und die vorhandene Kondition erfolgreich ausgespielt", freute sich Trainer Rothhämel. Gera, mit einem alten Bekannten in seinen Reihen (Sebastian Teichmann - ehemals SV 05 Friedrichroda), war schnell platt und geriet in einen nicht mehr aufholbaren 8-Tore-Rücktand. Trotz einiger vergebener Chancen - jeder wollte in den letzten Minuten noch einen Treffer erzielen - geriet der verdiente Sieg der Goldbacher nie in Gefahr. Erstmals saß am Samstag auch Rückkehrer Dirk Liening wieder auf der Goldbacher Spielerbank. Der Linkshänder hat beim Thüringer HC "gekündigt" und wird ab sofort wieder seinen Heimatverein auf der Rechtsaußenposition verstärken. Gegen Gera kam er allerdings noch nicht zum Einsatz.
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« Antworten #6 am: 31.10.2006 - 14:44:51 »

HP Königsee

SV Thuringia Königsee - SG Erfurt/Bad Langensalza 32:33 (15:13)


Torpfosten verhindert ersten Saisonpunkt

Königsee im Pech

An alter Ausweich-Wirkungsstätte Gehren wollten die Thuringia-Akteure ihre ersten Saisonpunkte einfahren. Und dass man dies mit aller Macht wollte, zeigte die Aufstellung, wo die verabschiedeten Steffen Varchmin und Gernot Brähne auftauchten. Doch es war Vorsicht geboten, denn dieser absolute Neuling im Thüringer-Handball-Oberhaus hat seine Spiele bisher nur äußerst knapp verloren. Das prägte auch die Auftaktphase, die ausgeglichen verlief und die Thuringia vorn sah (3:2, 3.). In diesen Minuten präsentierten sich Cadek im Königseer Gehäuse als starker Rückhalt und vorn wirkte Oldenburg treffsicher, welcher mit vier Treffern seine Farben zum 5:3 (7.) brachte. Die Gäste aus Westthüringen kamen mehr und mehr unter Druck, da sich ihr Rückstand vergrößerte (3:7, 8.).Beim Gastgeber lief zu diesem Zeitpunkt alles wie am Schnürchen, was auch auf den Rängen der Schobse-Sporthalle zur Kenntnis genommen wurde. Nach knapp einer Viertelstunde Spielzeit hatte sich die Partie eingepegelt, in der die Königseer sich einen Drei- bis Vier-Tore-Vorsprung erspielten (9:5). Allerdings schlichen sich just zu diesem Zeitpunkt die ersten Leichtsinnsfehler ein, welche die Gäste nutzten (7:9, 18.). In dieser Phase machte das Altenburg/Eisenberger Schiedsrichterduo auf sich aufmerksam mit einigen nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, welche keine Wirkung bei den Hohmann-Schützlingen hinterließen (13:10, 23.). Doch Cadeks starker Auftakt gehörte der Vergangenheit an, so dass Erfurt/Bad Langensalza dran blieb und den Ausgleich vor Augen hatte. Im zweiten Durchgang konnten sich die Gastgeber zunächst wieder leicht absetzen (17:13, 32.). Doch Thuringia durfte sich in diesen Minuten keine Unkonzentriertheiten leisten, auf die die Gäste nur warteten. Oldenburg gelang schon früh sein zehnter Treffer, welcher seine Farben auf Siegkurs hielt (20:17, 36.). Und als auch Najman immer besser die Lücken fand, baute Königsee die Führung weiter aus (23:18, 38.). Die Freude währte jedoch nicht lange, da die Rinnestädter hinten und vorn zu patzen begannen (24:22, 43.). Doch Thuringia fing sich im richtigen Moment (27:23, 46.). Der Neuling steckt auch weiterhin nicht auf und blieb im Rennen (26:28, 49.). Erfurt/Bad Langensalza witterte Morgenluft, da der Ausgleich nahe war, den Najman zunächst verhinderte (29:27, 52.), aber den Gästen per Siebenmeter gelang (29:29, 53.) und in Vorderhand kamen (30:29, 54.). Mehr noch: Der Gast kam zu einer Zwei-Tore-Führung (31:29, 56.). Königsee warf noch einmal alles in die Waagschale, doch die Gäste blieben knapp vorn (32:31, 59.). In den Schlusssekunden traf Oldenburg nur noch einmal das Torgebälk, was die sechste Niederlage in Folge besiegelte.

Thuringia: Höhne, Cadek, Götz (2), Göring (2), Friedrich(2), Oldenburg (12), Najman (9), Brähne, Varchmin (5)
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« Antworten #7 am: 31.10.2006 - 14:48:37 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf ll  25:21 (11:6)

Es war ein hartes Stück Arbeit, was die Ziegelheimer am Sonntagnachmittag gegen die junge Regionalliga-Reserve des SV Hermsdorf ableisten musste. Schuld daran hatten in erster Linie die beiden exzellenten Gäste-Torhüter, die den Hausherren eine Großchance nach der anderen abkauften und ihre Truppe ganz allein im Spiel hielten. Dass es letztlich vor gut 500 Zuschauern dennoch nicht eng wurde, lag auch an einer hervorragend eingestellten und arbeitenden Abwehr des LSV.

Entsprechend begann die Partie. Ziegelheim ließ den Gästen überhaupt keinen Raum für Torchancen. Immer wieder prallten sie vom Deckungsblock ab. Der LSV versuchte dann sein Glück in schnellen Gegenstößen. Doch die bewährte Waffe der Ziegelheimer versagte. Zuviel Hektik und technische Fehler im Versuch, eine schnelle Entscheidung herbeiführen zu wollen. Und dann scheiterten sie reihenweise noch am Gäste-Keeper. Mühsam hatten die Ziegelheimer nach neun Minuten ein 2:0 herausgeworfen, welches die Hermsdorfer aber dank Mithilfe des LSV binnen einer Minute per Konter zum 2.2 (10.) egalisierten. Zähflüssig ging es weiter. Stück für Stück bauten die Ziegelheimer ihren Vorsprung etwas aus (7:3, 20.). Die Abwehr um Andreas Zielke war dabei das eigentliche Ereignis an diesem Spieltag: jeder kämpfte für jeden mit Herz und Verstand, so gut wie lange nicht mehr. Eine Ewigkeit rannten die Hermsdorfer ergebnislos an. Umso mehr schmerzte es dann, wenn der nächste Ball nach guter Konterchance versemmelt wurde. Statt mit einer Zehn-Tore-Führung in die Kabinen zu gehen, waren es eben bloß fünf.

Auch nach der Pause offenbarte der LSV das gleiche Bild, ließ sich jedoch nun durch die vielen vergebenen Bälle nicht aus der Ruhe bringen, denn nach wie vor stimmte die Abwehr mit Torhüter Urwank. Der LSV erhöhte auf 17:10 und spätestens jetzt war doch eine kleine Vorentscheidung gefallen (43.). Fast schon euphorisch wurde jeder Treffer der Ziegelheimer gefeiert, denn die waren heute eine echte Seltenheit und fielen erst nach mehreren Anläufen. Hermsdorf verkürzte noch mal bis auf 22:18 (56.). Zu mehr reichte es für sie aber nicht. Der LSV schaukelte die Partie sicher über die Zeit. Das meist gebrauchte Wort danach bei Fans und Spielern war das vom „Arbeitssieg“.
LSV: Urwank, Hahn; Godlinski, D. Heinig (4), S. Graichen (4), Ch. Graichen, A. Heinig, Moritz (10/2), Reusch (4), Knöfler (1), Etzold, R. Kühnert (2), Sense, A. Zielke
Strafminuten: LSV 14; SVH 20 incl. 1 RK (3x2')       
7m: LSV 4/2; SVH 4/3
Schiedsrichter: Luther / Jäger (SVW Eisenach)
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« Antworten #8 am: 31.10.2006 - 19:37:16 »

OTZ Stadtroda  31.10.2006

Ohne Druck gibt´s keine Punkte

LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf II  25:21 (11:6)
 
Hermsdorf II verliert in Ziegelheim - Friedrich-Truppe leistet sich 24 Wurffehler

Es wurde nichts aus dem dritten Sieg für eine von Jens Friedrich betreute Mannschaft in Ziegelheim. Das Endergebnis vom Sonntag mit 21:25 war sicher akzeptabel, wenn da nicht die akuten Schwächen im Angriff wären.
"Vorn fehlt der Biss, der Druck, um uns gegen gestandene Oberligamannschaften durchzusetzen", nannte Friedrich das größte Sorgenkind beim Neuling. Der Auftritt beim LSV machte es sehr deutlich: Aus der zweiten Reihe fehlt der Kanonier vom Typ Martin Puta, der einfach hochsteigt und aus acht, neun Metern abfeuert. Gegen eine aktive 6:0-Deckung verstricken sich die Hermsdorfer momentan in kräfteaufreibende 1:1-Aktionen.

"Wir brauchen bestimmt noch bis Weihnachten, um diese Schwächen abzustellen", kündigte der Hermsdorfer Coach an.

Kontrahent Ziegelheim spulte sein Pensum herunter, profitierte bei sechs leichten 1:0-Kontern von Fehlern im Hermsdorfer Aufbauspiel. In den 60 Minuten erlaubten sich die Gäste 24 Wurffehler und 14 technische Fehler. Das ist für ein Auswärtsspiel in der vierthöchsten Spielklasse einfach zu viel. In der Landesliga hätte man damit vielleicht noch gerade so gewonnen.

Viel Lob ernteten die Gäste für ihr couragiertes Abwehrspiel. 25 Tore für Ziegelheim, das spricht ganz klar für die Defensiv-Künste der Hermsdorfer. Der mehrfache Torschützenkönig der Oberliga, Steffen Moritz, brachte es zwar auf zehn Tore, davon waren aber fünf Siebenmeter.

Trotz der unübersehbaren Angriffsschwäche glaubt Jens Friedrich an seine Truppe. "Ich bin optimistisch für den weiteren Saisonverlauf."

Die nächste Bewährungsprobe folgt bereits am Sonntag mit dem Auftritt des Top-Favoriten Blau-Weiß 1893 Goldbach/Hochheim in Hermsdorf. Knapp 100 Fans waren am Sonntag von Hermsdorf nach Ziegelheim gereist. Fast der gesamte Parkplatz vor der Sporthalle war voll mit Fahrzeugen mit dem SHK-Kennzeichen. "Das ist schon Wahnsinn, wie viele Fans wir haben. Wir werden uns auch gegen Goldbach voll reinhängen", versprach der SVH-Coach. Sein Debüt im SVH-Trikot feierte Rechtshänder Andreas Bocek (19) aus Zwickau.
Oswald, Meißner, Parybyk (5), M. Varchmin (1), Schreck (3), de la Motte (4), Werrmann (4), Rust (1), E. Trautvetter, Machts, Hobritz, Opel, P. Dennhardt (1), Bocek (2).
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« Antworten #9 am: 31.10.2006 - 19:44:13 »

HP Apolda

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990 30:24 (16:12)

Gutes Spiel, im Abschluß ohne Fortuna

Es ist wie es ist in Ronneburg, wenn der HSV R auf den HSV A trifft bleiben die Punkte bei den Gastgebern. Dabei sah man in Ronneburg eine gut spielende HSV Mannschaft. Mit Kampf und Leidenschaft machte man den Ronneburgern das Leben schwer. Nach 13 Minuten 7:8 für unsere Jungs. Doch es sollte die letzte Apoldaer Führung sein. Der grund dafür war nicht bei den Ronneburgern zu suchen. Chancenverwertung war das Stichwort. Immer wieder scheiterten wir am starken Ronneburger Torhüter. Der Ronneburger Angriff steigerte sich und überwand unsere 2 gut haltenden Hübschi und Markus ein paar mal mehr. Mit 4 Toren Rückstand ging es in die Katakomben der altehrwürdigen Ronneburger Sporthalle.
Noch ist nix verloren , Kopf hoch und mit Leidenschaft kämpfen.
Das taten die Jungs um Kapitän Horscht auch vorbildlich. Mit Einsatz und Kampfeslust
trat man den Ronneburgern entgegen. Bis auf 2 Tore spielten wir uns mehrere Male heran ( 19:17,25:23) , doch der Anschluss wollte nicht gelingen. Eine 4 Minütige Torflaute kurz vor Ende der Partie nutzten die Ronneburger zur entscheidenden 29 : 23 Führung. Das Spiel war erledigt. Am Ende eine Niederlage die sicherlich um 3-4 Tore zu hoch ausgefallen ist.
Doch wenn das Team in Auswärtsspielen immer so auftritt wie an diesem Samstagabend, wird es noch die ein oder anderen Punkte mit nach Hause bringen.

Unsere Mannschaft:
Markus Helm, Nils Hübscher (Tor); Roger Gierschick 1, Torsten Dippmann 1, Hans Raddatz, Matthias Koch 2, Volker Goldmann 2, Viorel Sava 11, Mark Rath 3, Alexander Berceanu 1, Steffen Müller 3
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« Antworten #10 am: 31.10.2006 - 19:50:45 »

HP Ronneburg

Ronneburg gewinnt gutklassiges Spitzenspiel
 
HSV - Keeper H.Seidemann entschärfte Apoldaer Hochkaräter reihenweise

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990 30:24 (16:12)

Am Sonnabend empfingen die Ronneburger Dauerrivalen Apolda in der Ronneburger Sport- halle. Ein Klassiker – der im Vorfeld Spannung und Dramatik versprach. Und genau das sollte sich in den 60 Minuten auch bestätigen. Die Zuschauer erlebten ein gutklassiges Handballspiel von beiden Mannschaften, welches durch die Schiedsrichter Mayer/Pannwitz vom Burgstädter HC ( LV Sachsen ) souverän geleitet wurde.

Die Partie begann mit gleichwertigen Spielanteilen, wobei HSV - Keeper gleich zu Beginn drei Hochkaräter der Gäste entschärfte. Nachdem die Hausherren das erste Tor (1:0) machten, waren es die Apoldaer, die in den nächsten drei Minuten drei Tore am Stück machten. Nach dem 1:3 kam dann der an diesem Tag gut aufspielende M.Puta zum Zuge und durch seine drei Tore stand es in der 10. Minute 4:4. Danach ein Kopf an Kopf Rennen bis zum 9:9. Mal lagen die Ronne-burger vorn (5:4, 7:6,9:8), mal die Apoldaer (5:6, 7:8). Nach 25 Minuten hatten sich die Gastgeber erstmals mit drei Toren abgesetzt (12:9) und bis zum Pausenpfiff hatte man sich vier Tore Differenz (16:12) erspielt. Einig war man sich, es waren gute erste dreißig Minuten. Durch das robuste Deckungsverhalten mit einem überragenden Hannes Seidemann im Tor lag das Plus ein- deutig auf Seiten des HSV Ronneburg.

Das erste Tor in Halbzeit zwei machte Apolda (16:13). Danach gleich noch ein Siebenmeter für die Gäste. V.Sava ( insgesamt 11 Tore ) gegen HSV Keeper Seidemann, den der Ronneburger entschärfte. Trotzdem verkürzte Apolda weiter zum 16:14, ehe Ronneburg nach verworfenen Siebenmeter in der 38. Minute das erste Tor in der zweiten Spielhälfte machte (17:14). Nach 40 Minuten machte der eingewechselte U.Werler das 19:15. Vier Tore Differenz, doch ein Ruhe- polster sollte das keinesfalls sein. Die Gäste aus der Glockenstadt kamen immer wieder auf zwei Tore heran (19:17, 20:18). Zwei Tore am Stück für den Gastgeber und man lag wieder vier Tore (22:18) vorn. Nach 45 Minuten stand es 23:19 und drei Minuten später 25:20 für den HSV Ronne- burg. Danach kam der Spielfluss des etwas zum erliegen und im Minutentakt klingelte es drei Mal im Ronneburger Gehäuse durch V.Sava. Nur noch 25:23, und die bange Frage, sollte das Spiel noch kippen?.

Doch die Hausherren, von ihren Fans und Zuschauern tatkräftig angefeuert, be- sannen sich rechtzeitig auf ihr Können und rissen das Spiel wieder an sich. Vier sehenswerte Ronneburger Tore und es stand in der 58. Minute 29:23. Die Messen waren nun entgültig ge- lesen. Die letzten beiden Spielminuten gingen nun schon im Jubel der „Einheimischen“ unter. Noch ein Tor für Apolda (29:24) und M.Puta (insgesamt 9 Tore) erzielte schließlich den 30:24 Siegtreffer für den HSV Ronneburg.

Es war das erwartet schwere Spiel, wobei beide Teams dem Namen Spitzenspiel alle Ehre machten. Es versteht sich, dass nach diesem Sieg in diesem Oberligaklassiker alle, egal ob Mannschaft Zuschauer, völlig aus dem Häuschen waren. Sicherlich auch deshalb, weil alle in der Mannschaft diesmal ihre Leistungen, ihr Potential abrufen konnten. So möchte man die Ronneburger sicherlich auch kommenden Sonntag beim Derby gegen den Post SV Gera erleben.

Ronneburg spielte mit: H.Seidemann, R.Zehmisch; S.Gottschalk (2), S.Ganzha (2), Ch.Dathe, R.Bauer (2), Th.Heidrich (6), F.Förster (1), M.Puta (9), L.Vollgold (1), O.Meyer (3), U.Werler (4)

Siebenmeter: HSV Ronneburg: 2/1, HSV Apolda 1990: 2/1, 
Zeitstrafen: HSV Ronneburg: 2 x 2min, HSV Apolda 1990: 6 x 2min, 
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« Antworten #11 am: 01.11.2006 - 00:57:21 »

HP Meiningen

ESV Lok Meiningen – Ernestiner SV Gotha 26:31 (11:16)

Wieder ein kleiner Schritt nach vorne

Im letzten Heimspiel für die nächsten 5 Wochen zeigte sich die Mannschaft weiter verbessert. Obwohl in der insgesamt sehr fair geführten Partie nicht gewonnen wurde, waren Trainer und Mannschaft nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung. Es war insgesamt wieder ein kleiner Schritt nach vorne. Hätte nicht gleich in der Anfangsphase dreimal der Pfosten bzw. die Querlatte im Wege gestanden und der 2.Strafwurf von Christian Ludwig wäre ins Netz gegangen, wäre ein anderer Verlauf der 1.HZ wahrscheinlich gewesen. Mit Hätte, wenn und aber ist nun mal kein Spiel zu gewinnen. Ebenso wie im letzten  Heimspiel gegen Ronneburg, versuchte Lok ihren derzeitigen Leistungsstand umzusetzen, was auch phasenweise gelang. Vor allem zu Beginn  versuchten Thomas Hildebrandt und seine Mannen ihr Spiel ruhig und konzentriert aufzuziehen. Die in den letzten Begegnungen so oft bemängelte hohe Fehlerquote im Angriff fiel diesmal insgesamt deutlich geringer aus. Das lag wohl auch daran, dass nicht auf Biegen und Brechen Tempo gemacht wurde, sondern erst einmal versucht wurde, den Ball mit einem geordneten Spielaufbau nach vorne zu bringen. In der Abwehr kann die Bewertung nicht so positiv erfolgen. Hier war die Fehlerquote noch zu hoch. Abstimmungsprobleme und inaktives agieren im direkten Verhalten brachten die Gothaer Angreifer immer wieder in aussichtsreiche Wurfpositionen. Hier waren es die Neuzugänge A.Stegner (von EF), O.Behling und L.Thieme (beide vom HC Suhl), die sich den Löwenanteil in der Torausbeute (zus. 25 Treffer) teilten. Vor allem Andre Stegner war an alter Wirkungsstätte (04/05 bei Lok) kaum zu stellen. Lok ließ sich aber von seiner Linie kaum abbringen und kämpfte unverdrossen weiter. Vor allem in den letzten Minuten der 1.HZ zahlte sich dies aus. Der von Mathias Krüger verworfene 7m (23.)  erzielte so etwas wie Signalwirkung auf die Meininger Spieler. Danach öffnete Lok das Ventil noch einmal richtig  und kämpfte sich von 6:14 auf 11:16 heran und das sah schon richtig gut aus. Jetzt wurde aggressiver herausgetreten und die Löcher in der Abwehr gut gestopft. Man sah, dass es so gehen könnte und noch nicht alles verloren war. Nach der Halbzeitpause versuchte Lok da anzuknüpfen, wo man in der 30.Minute aufgehört hatte. So versiebte Gotha den 1.Angriff in HZ zwei. Dafür holte Matthias Baumann mit einem seiner sehenswerten „Durchbrüche“ zum Kreis einen Strafwurf heraus. Diesmal ließ sein „Kollege“ aus der A-Jugend, Christian Ludwig, dem Gästetorhüter keine Chance. Lok wollte nun mehr und zeigte sich im Angriff weiter verbessert. Es waren aber immer wieder diese einfachen Fehler, die zu Ballverlusten führten und von den Gästespielern gnadenlos genutzt wurden. Eine der besten Phasen hatte Lok um die 40. Minute herum. Nachdem M.Baumann zum 16:19 verkürzt und Mike Pfeiffer, der diesmal Holger Volkmar in der 2.HZ ablöste, mit zwei tollen Paraden hintereinander den Treffer von Gotha verhinderte, war es Th.Hildebrandt, der mit einem verdeckten Wurf den Gästetorhüter überraschte und Lok bis auf 2 Treffer, zum 17:19, heranbrachte. Die Gäste leicht verunsichert, zogen das Tempo nun wieder deutlich an, und die aufkommende Stimmung auf den Rängen dämpfte A.Stegner gleich wieder mit 2 Treffern in Folge. Auch die nächsten 4 Tore für Gotha erzielte Stegner und hatte so bis zur 49. Minute die Differenz wieder auf 7 Treffer (19:26) anwachsen lassen. Diesmal kämpfte Lok aber bis zum Ende und erhöhte das Tempo in den letzten Minuten noch einmal deutlich. In den letzten 3 Minuten waren es Michael Leipold und Björn Voigt, der sich 2x alles zutraute und erfolgreich anschließen konnte. Es zählt am Ende zwar nicht als Ergebnis, aber Lok hatte im 2.Spielabschnitt ein Unentschieden (15:15) erkämpft und das sollte bei den Meininger Spielern zählen und Selbstvertrauen geben.   

Fazit des Trainers: ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft nicht unzufrieden. Die Fehlerquote, vor allem in der Abwehr ist aber immer noch zu hoch, Abstimmungsprobleme werfen uns immer wieder zurück.

Statistik: Holger Volkmar (1.HZ im Tor) Mike Pfeiffer (2.HZ im Tor; 1.HZ Feldspieler), Andreas Bauer, Matthias Baumann (2), Georg Brachmann, Olaf Henkler, Thomas Hildebrandt (7), Michael Leipold (4), Christian Ludwig (4/4), Björn Voigt (3), Normen Volkmar, Christian Toennies (1), Mathias Krüger (5/1)

ESV Lok   7m   8/5     2Min   4               
Ern.SV    7m   5/3     2Min   3
Schieri:  Bätz/Langbein    Stützerbach/Saalfeld                 
Zuschauer:     120
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« Antworten #12 am: 01.11.2006 - 00:59:32 »

HP Gera

Post Handballer in Goldbach ohne Chance

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera 40:27 (18:15)

Mit dem Spiel in Goldbach endeten für die Posthandballer die Auswärtswochen. Seit dem 17.09. bestritten die Männer um Trainer Waldenburger nur Auswärtsspiele.
Für die Spieler aus Goldbach -Hochheim verlief die Saison bisher nicht nach Wunsch. Als Meisterschaftsfavorit gehandelt lagen sie vor dem Spiel mit nur 3 Pluspunkten noch hinter den Gästen aus Gera in der Tabelle. Damit war die Konstellation klar: Goldbach musste gewinnen und Gera wollte gewinnen.
Das Spiel begann gut für die Gäste. Konzentriert in der Abwehr, ein sehr gut reagierender Petr Nedved im Tor und schnelles Angriffsspiel- Gera führte 3:1. Dann in der 6.Spielminute - Doppelstrafe für Gera, Karsten Krech und Enrico Pfeifer müssen jeweils für 2 Minuten von der Platte. Fast zwei Minuten ist Gera mit nur 4 Feldspielern auf dem Parkett. Goldbach nimmt diese Einladung dankend an und kurze Zeit später führt der Gastgeber mit 7:4. Das war der erste Knackpunkt im Spiel der Gäste. Mit großem Kraftaufwand kämpfte man sich zurück ins Spiel und zum Ausgleich 8:8. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel in der ersten Halbzeit. Gera brachte sich jedoch immer wieder selbst ins Hintertreffen, 5 technische Fehler im Angriff in dieser Phase lies keine Ruhe einziehen ins Spiel der Gäste. Goldbach hingegen spielte stark und kam immer wieder im Gegenstoß zu einfachen Toren. Halbzeit 18:15 für die Gastgeber.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit galt es wieder eine eigene Zeitstrafe schadlos zu überstehen. Bis zum 20:18 hielten danach die Geraer das Spiel offen.
Dann folgten 10 Minuten, die die Gäste aus Gera schnell abhaken sollten. Kein geordnetes Angriffsspiel mehr, unvorbereitete Abschlüsse und die Abwehr hatte mehr mit sich zu tun als mit dem Gegner. Goldbach hingegen hellwach. Ein sich von Minute zu Minute steigernder Torhüter der Gastgeber, dynamisches Angriffsspiel und ballorientierte Abwehrarbeit. Goldbach war in dieser Phase den Gästen in allen Belangen und auf allen Positionen weit überlegen. Logische Konsequenz - nach 45 gespielten Minuten führte Goldbach mit 29:19. Man musste jetzt um die Geraer fürchten, die kurz davor waren komplett auseinander zu brechen. Auszeit auf der Gästebank. Wachrütteln war angesagt.
Spielerisch ging auch danach nicht viel zusammen, doch der Kampfgeist kehrte zurück. Als es dann beim Stande vom 40:27 für Goldbach die Schlusssirene erklang, waren beide Mannschaften froh, dass es vorbei ist. Der Gastgeber feierte zu Recht einen hohen Sieg nach sehr gutem Spiel und Gera war froh, dass das "Drama" ein Ende hat.
Nun gilt es in der kommenden Woche das Spiel aufzuarbeiten, denn ein heißer Anwärter auf die Meisterschaft, mit dem HSV Ronneburg, ist am Sonntag Gast in der Panndorfhalle. Da kann die Mannschaft zeigen, dass sie weit aus besser Handball spielen kann.

Der Post SV Gera spielte mit:    
P. Nedved, L. Möbus --- St. Martin (3 Tore), J. Mühlberg, D. Botor (2), E. Pfeifer (3), K. Krech (10), S. Teichmann (2), St. Haupt (4) und Karel Rosenbaum (3).
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« Antworten #13 am: 01.11.2006 - 01:03:25 »

TLZ Gotha  30.10.2006

In der Pause die Bremse gelöst

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Post SV Gera  40:27 (18:15)

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten Spieler, Trainer, Beobachter und Fans beim Handball der Goldbacher Oberligisten am Samstag in der Nessetalhalle: anfangs verunsichert, dann erleichtert, nach der Pause erstaunt und am Ende nur noch zufrieden! So wie sich die in Blau gekleideten Protagonisten gegen Gera spielerisch steigerten, nahm auch die Geräuschkulisse zu. Bishin zu tosendem Beifall, als Michael Stegner mit einem Wurf quer durch die Halle das 40:27 erzielte. Es war das I-Tüpfelchen auf eine kämpferisch starke Leistung.

"Ich hoffe, wir haben jetzt endlich die letzte Bremse gelöst", sagte hinterher Trainer Sven Rothhämel beschwörend, nachdem seine Mannschaft bis dato selten überzeugt hatte. Diesmal lief es besser, obwohl die Anfangsminuten sehr an alte Schwächen erinnerten. Wieder geriet Goldbach in Rückstand (1:3), bevor es allmählich dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Zwischenstand: 7:4 dank dreier Tore von Thomas Skowronek in Folge. Trotzdem lief noch nicht alles glatt, weshalb Sven Rothhämel die Partie beim 8:7 (13.) unterbrechen ließ, um seinen Spielern ins Gewissen zu reden. "Ihr packt hinten nicht ordentlich zu und übt vorne zu wenig Druck auf die Geraer Abwehr aus", brüllte er seinen Schützlingen entgegen. Die verstanden, ließen zwar noch den Ausgleich und einen gegnerischen Führungstreffer zu (8:9/15.). Doch bis zur Pause war das wieder vergessen.

Auf Geraer Seite hatte bis dahin hauptsächlich Karsten Krech für Torgefahr gesorgt und sechs der fünfzehn Treffer erzielt. Nochmal vier legte er nach, drei davon zu Beginn der zweiten Hälfte (20:18/34.). Als die Goldbacher allerdings zwanzig Minuten lang Vollgas gaben und auf 38:23 (54.) enteilten, hielt auch Krech die Gäste nicht mehr im Spiel. Ein paar Deckungsvarianten, daraus resultierende Ballgewinne und schnelle Konter genügten für diesen wohlverdienten Kantersieg.

Goldbach: Schneegaß, Walter - Voigtritter (6), Skowronek (4), Dejmek (8), St. Juhnke (1), Mitrovic (8/1), Stegner (7), Seb. Juhnke (6/2), Paslat. Strafwürfe: 4/3 (Gera: 6/5). Zeitstrafen: 6 x 2 min (8 x 2 min).
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