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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 6. Spieltag  (Gelesen 641 mal)
Marco
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« am: 03.11.2006 - 23:21:10 »

04.11.2006  16:00
TSV Motor Gispersleben - TSG Ruhla
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

04.11.2006  17:30
HSV Apolda 1990 - HSV Weimar
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

04.11.2006  18:00
SV Aufbau Altenburg - HSG Nordhausen
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

05.11.2006  16:00
HBV Jena 90 - LSV Ziegelheim
[Sportforum Halle I Jena]
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Marco
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« Antworten #1 am: 06.11.2006 - 13:44:55 »

TA Apolda  06.11.2006

Sensation im Derby

HSV Apolda 1990 - HSV Weimar  30:27 (18:11)
 
m Spitzenderby beim HSV Apolda kassierten die Weimarer Oberliga-Handballerinnen ihre erste Niederlage. Sie gelten jedoch weiterhin als Meisterfavoriten.
"Wir waren sehr, sehr schlecht. In allen Bereichen steckte der Wurm drin", sagt Trainer Sebastian Batke vom HSV Weimar. Dabei war gerade die Abwehr in den letzten Spielen immer das Paradestück seiner Truppe. Doch in den Derbys mit dem alten Rivalen Apolda gelten seit Jahren andere Regeln: "Das ist immer brisant und schwierig, unabhängig vom Tabellenstand der beiden Mannschaften", weiß Batke.

Die Apoldaerinnen verschafften sich recht früh mit starker Deckungsarbeit und gut herausgearbeiteten Toren einen Vorsprung, den sie kontinuierlich ausbauten. Trainer Steffen Müller hatte sich das Spiel der Weimarerinnen im Vorfeld sehr genau angeschaut. "Ich war überzeugt, dass wir sie besiegen können, wenn alles passt. Und wir wollten Weimar auch ein bisschen ärgern", meint er verschmitzt. Dank der Pluspunkte der ersten Halbzeit überwanden die Apoldaerinnen auch das Kräftedefizit der zweiten Hälfte ohne große Verluste.

Dennoch gab der Weimarer Coach die Hoffnung nicht auf: "Bis eineinhalb Minuten vor dem Ende habe ich daran geglaubt, dass wir es noch schaffen. Aber dann lief uns die Zeit davon." Dabei ist er davon überzeugt, dass seine Mannschaft den Apoldaerinnen überlegen ist. "Wir hätten es schaffen müssen. Das ganze Spiel hatte niederklassiges Niveau", macht er seiner Enttäuschung Luft. "Andererseits kam die Niederlage vielleicht gerade richtig, damit wir merken, dass die Saison kein Selbstläufer ist."

Am Wochenende treffen die Weimarerinnen auf den Tabellenletzten Saalfeld. "Ich hätte lieber einen stärkeren Gegner aus dem oberen Tabellendrittel gehabt, um zu sehen, ob die Niederlage ein Ausrutscher war", sagt Batke. Die Apoldaerinnen wollen indes in Ziegelheim punkten. "Nur dann hat der Sieg über Weimar einen Wert für uns", sagt Trainer Müller.
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« Antworten #2 am: 06.11.2006 - 22:31:57 »

HP Altenburg

SV Aufbau Altenburg - HSG Nordhausen  31:24 (20:13)

Aufbau Frauen setzen Siegesserie fort

Mit einem sicheren 31:24 Sieg gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Nordhausen haben die Altenburger Frauen ihre Siegesserie fortgesetzt und finden sich derzeit auf dem fünften Tabellenplatz wieder.

Besonders lobenswert waren dabei die ersten 10 Minuten. Aufbau agierte aus einer sicheren Abwehrleistung heraus, hatte mit Kristina Krämer einen sicheren Rückhalt und suchte das schnelle und an diesem Tag auch sehr erfolgreiche Konterspiel. Doch auch im Positionsangriff zeigte Aufbau in dieser ersten Phase kaum Schwächen. Vor allem Michaela Sajenev und Carola Ciszewski bewiesen ein glückliches Händchen und stellten die 5:0 Führung fast im Alleingang her. Nach und nach fand dann aber auch Nordhausen ins Spiel konnte die ersten Treffer markieren und versuchte sich ins Spielgeschehen einzuflechten – bis zur Halbzeitpause jedoch nur mit mäßigem Erfolg, denn Aufbau präsentierte sich mit bestechender Form. Einziges Manko jeder technische Fehler wurde von den Gästen ebenso in Konter umgewandelt. Doch dieser Schlendrian sollte sich nicht so deutlich bemerkbar machen. Aufbau spielte souverän auf, und störte sich nur wenig daran, wenn einmal etwas schief ging. Diese Ruhepolster hatten sich die Frauen ja selbst erarbeitet. Über die Stationen 13:6 und 16:10 somit der verdiente Halbzeitstand von 20:13 für Aufbau.


Nach der Pause dann der Totalausfall: Die Skatstädterinnen schienen ihre gesamte Konzentration in der Kabine gelassen zu haben, denn ab dem Anpfiff lief so gut wie nichts. Nordhausen hatte noch einmal alle Kräfte gebeutelt und versuchte nun mit aller Kraft den relativen großen Rückstand wieder aufzuholen – mit Erfolg. Die Gäste machten binnen weniger Minuten 6 Tore in Folge, Aufbau nicht gerade mal zwei. Mit dem 22:19 war das Spiel damit wieder ausgeglichen. Doch dann stellte das Trainergespann die Abwehr wieder um, mit der offensiven Deckung gegen die beste Spielerin der Gäste A. Kwella konnten die Skatstädterinnen den Spielfaden wieder an sich reißen. Mit Gina Wodrich im Tor und einer wieder besser formierten Abwehr zeigte Aufbau wieder mehr Kampfeswillen und dominierte die Partie erneut. Bis zum Abpfiff brachte die Mannschaft den Sieg sicher über die Zeit und konnte sich anschließend über den vierten Sieg in Folge freuen. Mit dem derzeitigen fünften Tabellenplatz und 4 Siegen kann man also durchaus zufrieden sein – mit dem nächsten Spiel in Erfurt sollte dennoch auch zwei Pluspunkte möglich sein.

Aufbau spielte mit: Krämer, Wodrich, Voigt (3 Tore), Dietrich (3), Ehrlich (3), Böhme, Sajenev (7), Mühlner (2), Ciszewski (9), Rudolph, Kampa (3), Arnold (2), Mahnstein und Diener
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« Antworten #3 am: 06.11.2006 - 22:38:38 »

HP Ruhla

TSV Motor Gispersleben - TSG Ruhla 13:23 (5:12)

Trotz schmaler Personaldecke reichte der TSG Ruhla beim Oberliganeuling Gispersleben eine durchschnittliche Leistung, um mit 23:13 den vierten Auswärtserfolg einzufahren.
Ruhla konnte es sich leisten den Neuzugängen Mischke und Erbe längere Einsatzzeiten zu gewähren und bestimmte das Spiel von Beginn an. Ruhlas Abwehrblock und die wieder gut aufgelegte Torwächterin Ramona Karn (hielt 22 Würfe) ließen den Gastgeberinnen nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Das Spiel hatte bis zum Ende wenige Höhepunkte. Die Rühlerinnen verwalteten den klaren Vorsprung gegen den ehrgeizigen wie chancenlosen Kontrahenten.

Aufstellung: Karn, Mischke 1, Gebhardt 1, Reckenbeil 6, Göpfert 3, Arndt 2, Brenner 4, Lochner 3, Erbe 3
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« Antworten #4 am: 07.11.2006 - 01:34:29 »

OTZ Jena  07.11.2006

Meisterschaft wieder spannend

HBV Jena 90 - LSV Ziegelheim  31:23 (14:12)

Die Handball-Oberliga Thüringens der Frauen meldete vom Wochenende nicht nur einen sicheren 31:23-Heimsieg des HBV Jena 90 über den LSV Ziegelheim, sondern vom Spitzenspiel HSV Apolda gegen Titelverteidiger HSV Weimar auch einen Apoldaer Sieg.
Damit ist die Meisterschaft durch Weimars erste Saisonniederlage wieder spannend geworden und der HBV Jena 90 rückte näher an die führenden Mannschaften heran. Beim 31:23 über Ziegelheim leisteten sich auch die Jenaerinnen in der temporeichen Partie zahlreiche technische Fehler und lagen anfangs auch 2:5 zurück. Danach mehrfach wechselnde Führung, doch nach der Pause (14:12) der spielentscheidende Zwischenspurt Jenas zur 17:12-Führung. Jenas Vorteile waren die stärkere Abwehr und das schnelle Konterspiel.
Anja Bülow (8) und Claudia Gresch (7) waren die herausragenden Torschützinnen, doch trugen sich auch Susanne Stanek (3), Frances Petrow (3), Sandra Oswald (3), Conny Dressler (1), Alexandra Kenter (1) und Elisabeth Müller (1) in die HBV-Torschützenliste ein. Am Erfolg beteiligt aber auch Melanie Fiedler, Maxi Gärtner und die Torhüterinnen Jeanette Weigelt und Kerstin Perlitz.
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« Antworten #5 am: 07.11.2006 - 01:50:13 »

HP Ziegelheim

HBV Jena 90 - LSV Ziegelheim  31:23 (14:12)

Die Ziegelheimer Frauen kommen in der Oberliga momentan auf keinen grünen Zweig. Gegen Jena reichte die Kraft lediglich für die erste Hälfte. Wechselalternativen gab es keine, so dass den Gästen schließlich sprichwörtlich die Luft ausging.

Die LSV-Mädels begannen engagiert in der Abwehr und legten hier ihren Grundstein für eine ordentliche Halbzeit. Sie blieben stets im Geschehen, hatten aber erneut Schwierigkeiten im Spielaufbau. Zu viele Fehler bereits vor der Pause, aus dem Rückraum mangelte es an Durchschlagskraft und Selbstvertrauen. Dafür überzeugten vor allem die Außen und Julia Federau auf Kreismitte. Nach dem Seitenwechsel mussten die Ziegelheimerinnen dann endgültig die Segel streichen. Während Jena munter durchwechselte, krochen die LSV-Damen auf dem Zahnfleisch. In 15 Minuten nach der Pause gelangen ihnen nur zwei Treffer, während Jena auf 21:14 enteilte (45.). Auf diesem Vorsprung pegelte sich die Partie schließlich ein und ging unspektakulär zu Ende.
 
LSV: Welker; Schmelzer (3), I. Tausch (2), Federau (6), Wurzer (4), Weidauer (5), Lorenz, Geilen (3)
Strafwürfe: Jena 4/4, LSV 1/1  Strafminuten: Jena 2, LSV 8
Schiedsrichter: König / Germanus (Eisenberg)
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