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Marco
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« am: 03.11.2006 - 23:38:19 » |
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04.11.2006 16:00 TSV 1898 Oppurg - HBV Jena 90 [Sporthalle "Im Rosental" Pößneck]
04.11.2006 17:00 WSV 1907 Neuhaus - TSV Zella-Mehlis [Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus/Rwg.]
04.11.2006 19:30 SG Motor Arnstadt - HSV Apolda 1990 II [Sporthalle "Am Jahnsportpark" Arnstadt]
05.11.2006 12:45 Post SV Gera II - SV Aufbau Altenburg [Panndorfhalle Gera]
05.11.2006 16:00 SG 1862 Könitz - HSG Suhl [Sporthalle "Im Rosental" Pößneck]
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Marco
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« Antworten #1 am: 05.11.2006 - 22:07:20 » |
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HP Ilmenau
Erneut einen klaren Vorsprung verspielt!
HV Ilmenau 55 - SG Erfurt/Bad Langensalza II 30:30 (18:15)
Auch in diesem Heimspiel wussten die Ilmenauer nur 50 min zu überzeugen und gaben dann noch den sicher geglaubten Doppelpunkt zur Hälfte wieder ab. Viele Parallelen zum Altenburgspiel, dass ebenfalls lange beherrscht wurde und mit 30:30 endete. Hoffentlich sind nun die Euphoristen auf den Boden zurückgeholt worden. Der HV ist in dieser Landesliga eine Spitzenmannschaft, aber keinesfalls der Aufstiegsaspirant. Die zwei verlorenen Heimpunkte deuten schon an, wo die Ilmenauer Schwächen liegen. Die Mannschaft versteht es nicht, ihr zweifellos gutes Spiel über 60 min durchzuziehen. Die Altenburger brauchten die letzten 15 min, die Erfurter nur 8 min, um den guten Ilmenauer Gesamteindruck in den Spielen immer wieder abzuschwächen. Die Mannschaft wurde auch in dieser Begegnung am Ende leichtsinnig und unkonzentriert und schenkte den Gästen förmlich den Punkt. Schade für die Fans und Zuschauer, die sich bis dahin überwiegend von guten Ilmenauer Leistungen überzeugen konnten. So stand am Ende Ernüchterung, nach den kaum zu erklärenden Leistungsabfall zum Spielende. Am Spielanfang stand die Erfahrung aus dem Altenburgspiel, dass die Mannschaft das Spiel ohne Leistungsabfall sicher nach Hause bringen sollte. Die Gäste stellten sich als eine junge Mannschaft vor, die auch über den technischen Handball zum Erfolg kommen wollte. Sie hatten sich als Verstärkung dazu aus der 1. Mannschaft ausgerechnet J. Trommer ausgeliehen, ein Ilmenauer Eigengewächs, den es in dieser Saison nach Erfurt verschlagen hat. Er hat den Abstieg aus der Oberliga noch live miterlebt und kannte sicherlich auch noch einige Ursachen dafür. Wenn er nur die weitergegeben hat, dass die Ilmenauer überwiegend nur etwa 50 min gut spielen und daraus die Hoffnung geschöpft hat, dann war es das Erfolgsrezept. Die Ilmenauer übernahmen von Beginn an die Initiative und setzten die Gäste über schnelles Spiel und schöne Kombinationen unter Druck. Die ständige Führung war dafür der Lohn und die Gäste hatten Probleme, den Anschluß nicht zu verlieren. Nur 8 Fehlversuche bei 18 Toren ist eine gute Effektivität, die aber leider durch eine zu löchriche Abwehr gemindert wurde. Die Ilmenauer konnten so auch ihre Konterwaffe nur ungenügend nutzen, weil sie zu oft den Ball aus dem Tor holen mussten. Dabei war das Strickmuster der gegnerischen Angriffe eigentlich schnell zu erkennen, dass der Rechtsaußen ungewöhnlich über die 9-m Linie in die halblinke Wurfposition startete und dann als Linkshänder die Bälle in der langen Torecke versengte. Viel zu viele Tore gelangen so den Erfurtern, auch noch in der Schlussphase. Kein Ilmenauer fand dazu eine Einstellung und so folgte was kommen musste. Seine Tore waren mit entscheident für den Punkt der Gäste. Dennoch blieben die Ilmenauer in der Vorhand und steigerten sich nach der Halbzeitpause noch einmal. Ausgehend von einem sich steigernden Güntzel im Ilmenauer Tor, wurde der Vorsprung auf 21:17 und 24:18 ausgebaut. Die Hauptlast lag dabei bis dahin auf Mularczyk, Nirsberger und Klewin, die mit insgesamt 24 Treffern das Ilmenauer Spiel bestimmten, aber viel zu wenig Unterstützung von den anderen Spielern erhielten. Als Unterstützung ist dabei der eigene Anteil am Spiel, mit Laufbereitschaft, Selbstbewusstsein und natürlich Toren gemeint. Dieser Abfall war deutlich zu groß und gerade in der entscheidenden Phase spielbeeinflussend. Als z.B. beim 29:25 zweimal Gutt frei nicht verwandeln konnte, nutzten das die Gäste zum 29:27, allerdings warf er dann das wichtige 30:29. Zuvor hatte Mularczyk kein Glück bei seinen riskanten Kreisanspielen und diese Ballverluste führten zum 29:29 Ausgleich. Auch nach dem 30:30 hatten die Ilmenauer noch eine Angriffsmöglichkeit, die aber ebenfalls dann nicht mehr genutzt werden konnte. So freuten sich am Ende die Gäste, über den nicht erwarteten Auswärtspunkt, die Ilmenauer suchten noch nach dem Abpfiff den verlorenen Punkt. Vielleicht ist es für die Mannschaft zur Zeit leichter auswärts zu spielen, da muß sie nicht das Spiel machen und kann dann am Ende von den Fehlern des Gegners zehren. Kommenden Sonntag ist diese Möglichkeit in Zella- Mehlis gegeben. Bis dahin muß unbedingt die Einbeziehung aller eingesetzten Spieler besser gelingen, denn die Saison ist noch lang und nur auf das Dreigestirn zu hoffen, hätte fatale Folgen, sollte einer mal ausfallen. Vielleicht ein Lichtblick für die Mannschaft, denn Chr: Eberhardt und Rolf Liebold wurden auf den Rängen gesichtet und könnten Alternativen und Gestalter werden.
Für den HV Ilmenau spielten: Güntzel, Bienert; Mularczyk (9), Nirsberger (9), Klewin (6), Gutt (2), Esefeld (2), M.Dreher (1), Brückner (1), Hörnlein.
Strafwürfe: Ilmenau: 4/3 Erfurt:4/2 Strafzeiten: Ilmenau: 5x 2 min Erfurt: 2x 2 min
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Marco
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« Antworten #2 am: 05.11.2006 - 22:18:41 » |
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HP Arnstadt
Motor Handballer ließen sich in eigener Halle Vorführen !
SG Motor Arnstadt - HSV Apolda 1990 II 20:24 (10:8)
Alles andere als eine überzeugende Vorstellung lieferten die Arnstädter Motor-Handballer am vergangenen Samstag Abend in eigener Halle vor einem Publikum ab welches aus bisher unbekannten Gründen auf die oberen (nicht ausfahrbaren) Ränge zusammengequetscht wurde. Ein Punkt, über den vielleicht nochmal mit den entsprechenden Stellen diskutiert werden sollte, allerdings ist auch dies keine Entschuldigung für die Handballerische Leistung der Gastgeber.
Die Arnstädter taten sich vor allem in der Anfangsphase schwer in dieses Spiel zu finden und überließen den Gästen erst einmal die Führung ehe die Hausherren selbst mit 2:1 in der siebten Minute in Führung gingen. Fehlwürfe und Fehlabspiele prägten das Spiel in diese Phase auf Arnstädter Seite. Erst ab der 14. Minute fanden die Motor-Männer besser in dieses Spiel und schafften es sich bis zur 18. Minute ein drei Tore Polster zum 7:4 zu erarbeiten.
Die Gäste machten es dem Arnstädter Angriffsspiel sehr schwer und schafften es immer wieder eine Entfaltung desselben zu verhindern. Arnstädter Tore resultierten aus Einzelaktionen und nicht aus einem Vernünftig aufgezogenen Angriffsspiel. Zwischenzeitlich gelang es den Gästen aus Apolda den Arnstädter Vorsprung wieder auf ein Tor zum 8:7 in der 24. Minute zu verkürzen. Die Gäste gingen im bisherigen Spielverlauf viel beherzter zu Werke und nutzten jede noch so kleine Lücke um auf das Arnstädter Tor zu gehen. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause wurde Michael Hüttner bei einer fragwürdigen und ungeahndeten Abwehraktion eines Apoldaer Spielers so schwer am linken Auge verletzt das dies einer längeren Behandlung in der Kabine bedurfte. Beim Stand von 10:8 wurden beide Mannschaften in die Halbzeitpause geschickt.
Trainer Jürgen Frieß fand deutliche Worte in der Kabine um die Mannschaft auf den richtigen Weg für die zweite Halbzeit zu bringen.
Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit sollte das Publikum eine andere SG Motor erleben, was sich jedoch dann auf „der Platte“ abspielte sorgte wohl eher für Enttäuschung und Ernüchterung bei allen Anwesenden in der Jahn-Sporthalle. Auf Arnstädter Seite gelang nun gar nichts mehr. Arnstädter Angriffe prallten förmlich an der Aggressiv stehenden Gästeabwehr ab was die Apoldaer immer wieder zu Erfolgreichen Kontern nutzten. Den Arnstädtern gelang nach einem Siebenmeter in der 35. Minute letztmalig der Ausgleich (11:11) in diesem Spiel. Danach wurde das Torewerfen zumindest auf Arnstädter Seite für die nächste Viertelstunde gänzlich eingestellt. Die Apoldaer spielten sich nun regelrecht in einen Rausch hinein und setzten sich Tor um Tor ab. Auch eine Auszeit auf Arnstädter Seite konnte dies nicht verhindern. Vor allem die Motor-Abwehr machte in dieser Phase nicht gerade die beste Figur vom Angriffsspiel der Hausherren mal ganz abgesehen.
Bis zur 49. Minute hatten sich die Gäste aus der Glockenstadt schließlich auf acht Tore zum 11:19 abgesetzt. Erst in der 50. Minute gelang den Motor-Männern wieder ein Tor zum 12:19. Nun fühlten sich die Arnstädter wohl an der Ehre gepackt und versuchten wenigstens in den letzten zehn Minuten der Partie das zu machen was sie schon im bisherigen Verlauf der Begegnung hätten tun sollen. Aggressivität in der Abwehr und Spielwitz im Angriff fanden zurück in das Arnstädter Spiel und die Mannschaft holte Tor um Tor auf. In der 57. Spielminute hatten sich die Arnstädter bis auf fünf Tore zum 17:22 herangekämpft und man konnte den Apoldaer Vorsprung noch um ein weiteres Tor minimieren allerdings war die schmerzhafte 20:24 Niederlage nicht mehr abzuwenden.
Es bleibt nun noch sehr viel zu tun um sich auf das schwere Auswärtsspiel am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr bei der Mannschaft der HSG Suhl vorzubereiten.
Arnstadt mit: T. Thiel, A. Stützer, T. Werner, S. Heinzmann (4), F. Hoppe (7), A. Zintl (5), B. Bielstein, D. Sommer-Schmidt, T. Frieß (3), M. Hüttner (1), P. Hoppe, S. Nießen, F. Knoblich
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Siggi
Newbie

Beiträge: 13
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« Antworten #3 am: 07.11.2006 - 13:32:11 » |
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HP HSC Erfurt vom 07.11.06 Ein Sieg der Moral Ilmenau. Am Ende feierten sie das 30:30-Unentschieden wie einen Sieg. Denn was sich in den vorangegangenen 60 Minuten auf dem Parkett der Ilmenauer Sporthalle abgespielt hatte, werden Mannschaft und Fans wohl noch einige Zeit diskutieren und im Gedächtnis behalten. Es war ein wahres Spitzenspiel auf Landesliganiveau. Ohne Oehme, Ratz und Freytag ging die SG-Zweite ohne großen Druck in das Spiel gegen den klaren Favoriten aus Ilmenau. Dafür nutzten die SG-Trainer die Gelegenheit, mit Johannes Trommer einem Spieler der Oberligamannschaft nach langwieriger Verletzungspause wieder Spielpraxis zu geben. Dass dies ausgerechnet an seiner alten Wirkungsstätte stattfand, erhöhte den Reiz der Partie auch für den Gastgeber natürlich um ein Vielfaches. Und so startete Ilmenau auch mit Vollgas ins Spiel, während die SG scheinbar noch etwas Anlaufzeit benötigte, um sich dieser schnellen und robusten Gangart anzupassen. So enteilte der HV durch einfache Tore aus dem Rückraum (Nirsberger, Klewin) bis auf 7:3. Doch nun erwachte das Kämpferherz der Gäste und eine erste taktische Umstellung der Deckung brachte Erfolg. Zwar gelang es nicht mehr, den Rückstand in der 1. Halbzeit zu verringern, aber man hatte sich durch schöne Kombinationen und einen bestens aufgelegten Sebastian Hielscher selbst wieder ins Spiel gebracht. So waren beim 15:18 zur Pause noch alle Möglichkeiten gegeben, das Spiel zu drehen. Und so forderte Roch denn auch in der Kabine eine agilere und mutigere Abwehreinstellung seiner Mannen, was aber in den folgenden Spielminuten kaum zur Umsetzung kam. Ilmenau agierte und hatte mit Mularczyk einen routinierten Spielmacher und Vollstrecker an Bord, während die SG weiterhin nur reagieren konnte. Dies gelang vor allem dann, wenn man aus Ballgewinnen in das schnelle Konterspiel umschalten konnte (Bauer, Schalles). Aber die Gastgeber enteilten weiter und hatten beim 24:18 (46. Minute) erstmals eine 6-Tore-Führung erreicht. Nun stellte Roch auf eine offensive 1:5-Deckung um und brachte Stange für den etwas glücklosen Hielscher ins Tor. Außerdem kam Schröpfer für Michalewski in die Partie, um auf der rechten Seite für neuen Schwung zu sorgen. Und diese drei taktischen Maßnahmen sollten ihr Ziel nicht verfehlen. Ilmenau, wohl schon im Gefühl des sicheren Sieges, wurde nachlässig und auch die Kräfte schienen immer mehr zu schwinden. Die SG nahm ihr Herz in beide Hände und kämpfte mit dem Mute der Verzweiflung gegen den Rückstand und immer wieder auch gegen strittige Schiedsrichterentscheidungen an. Und als man in der 58. Minute tatsächlich erstmals wieder den Ausgleich hergestellt hatte (Hielscher zum 29:29) war sogar noch mehr drin. Aber Ilmenau schaffte nochmals die Führung, die erneut Hielscher in seinem bis dato besten Spiel für die SG mit seinem 9.Treffer ausglich. Der Rest war Jubel und Stolz über die gebotene kämpferische Leistung. „Ich hatte dieses Spiel heute schon fast abgehakt. Aber die Jungs haben eine bewundernswerte Moral bewiesen. Positiv beeindruckt bin ich von der Defensivleistung Trommers und den Wurfqualitäten Hielschers am heutigen Abend.“ fand auch Trainer Christian Roch nur lobende Worte für sein Team. SG Erfurt / Bad Langensalza 2:P. Hielscher, Chr. Stange / P. Kley, Chr. Göpfert (3/2), T. Bauer (4), S. Hielscher (9), M. Schalles (6), T. Michalewski, R. Braun, R. Schröpfer (3), T. Werner, J. Trommer (5) Schiedsrichter: Bätz / Langbein (Saalfeld)
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« Letzte Änderung: 07.11.2006 - 13:36:54 von Siggi »
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Marco
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« Antworten #4 am: 08.11.2006 - 00:42:16 » |
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OTZ Saalfeld 08.11.2006
Könitz nach Heimsieg weiterhin Tabellenführer
Starke Abwehr
SG 1862 Könitz - HSG Suhl 23:21 (13:8)
Nach der unnötigen Heimpleite in der vergangenen Woche waren die Könitzer ihren Zuschauern und sich selbst eine Leistungssteigerung schuldig. Allerdings war mit der bis dato ungeschlagenen HSG Suhl nicht gerade ein einfacher Aufbaugegner zu Gast. Nachdem Könitz das erste Tor erzielen konnte, kam postwendend die Suhler Antwort. Beide Mannschaften begannen konzentriert, und gute Deckungsarbeit auf beiden Seiten prägte das Spiel. Mit 4:3 gingen die Gäste dann erstmals in Führung, welche Könitz aber wiederum ausgleichen konnte. Nach der erneuten Gästeführung folgte die wohl beste Könitzer Phase im Spiel. Aus einer stabilen Abwehr heraus und mit einem glänzend aufgelegten Thomas Trinks im Tor konnte sich die SG auf 8:5 und später 11:6 absetzen. Dieser Vorsprung wurde dann auch bis zur Pause verteidigt.
Doch nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild wie vor einer Woche. Die Könitzer fanden nicht zu ihrem Spiel, was die jetzt stärker aufspielenden Gäste nutzten, um bis auf 14:13 zu verkürzen. Glücklicherweise fingen sich die Hausherren aber rechtzeitig, ohne in Rückstand zu geraten. Jetzt entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie, in der sich keines der Teams deutliche Vorteile verschaffen konnte.
Könitz führte zwar ständig, doch die Suhler ließen sich nicht abdrängen. Die Gäste versuchten jetzt mit einer Manndeckung gegen die Könitzer Aufbauspieler, die Hausherren unter Druck zu setzen, doch den daraus resultierenden Platz konnten die restlichen Spieler nutzen, um zu Torerfolgen zu kommen.
Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte da bereits eine Vorentscheidung fallen können. Aber aufgrund einiger unglücklicher Aktionen auf Könitzer Seite gelang es Suhl kurz vor Ende, auf 22:21 zu verkürzen. Jedoch lagen die besseren Nerven auf Könitzer Seite und Tim Gittner konnte mit dem Treffer zum 23:21 das Spiel entscheiden.
Spieler: Trinks (Torwart), Lindig (TW), Gittner 4, Heerwagen 4, Kloß 3, M. Dietzel 3, Wagner 3, Leuthäuser 2, Lange 2, F. Dietzel 2, Beyer.
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Marco
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« Antworten #5 am: 09.11.2006 - 14:32:34 » |
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HP Oppurg
Glücklicher Heimsieg des TSV
TSV 1898 Oppurg – HBV Jena 90 23:22 (9:13) Am Wochenende durfte der TSV Oppurg die Gäste des HBV Jena in der Rosentalhalle empfangen. Vor guter Kulisse wollten die Oppurger Handballer an die ansprechende Leistung aus dem Pokalwettbewerb anknüpfen. Wenigstens hier hatte man sich erfolgreich präsentieren können, wohingegen man im Ligaspielbetrieb noch Einiges vermissen ließ. Gegen ein meist unberechenbares Gästeteam ging man durch einfache Tore über die Oppurger Außen mit 3:1 in Front. Doch schnell stellten sich die Jenaer auf die Oppurger Angriffe ein, so dass für die Gastgeber der Weg zum Tor erschwert wurde. Auf der anderen Seite zeigten die Uni-Städter druckvolles und schnelles Kombinationsspiel, welches den Oppurgern immer größere Probleme bereitete. Diese erwiesen sich in der Deckung als zu langsam auf den Beinen, so dass auch Jena ihre Außenspieler und Kreisläufer gekonnt in Szene setzen konnte. So musste Trainer T. Kriesche beim Stand von 5:10 Mitte der ersten Hälfte erstmals per Auszeit auf die Bremse treten. Auch wenn den Gastgebern bis zur Halbzeit nicht mehr viel Schwungvolles einfiel, schien man sich zumindest etwas besser auf die gefährlichen Linkshänder Jenas einzustellen und den Rückstand zur Pause mit 9:13 im Rahmen zu halten. Neu eingestimmt wollte man die zweite Halbzeit erfolgreicher gestalten, doch war erstmal keine große Veränderung für die Zuschauer festzustellen. Noch immer hatten die TSV-Männer große Probleme mit der technisch versierten Aufbaureihe des HBV und konnten auch im eigenen Angriff nicht den vom Trainer geforderten Druck entfalten. Mehrere Paraden des sich abwechselnden Oppurger Keeper-Duos Prätor und Schulz machten es möglich, gleich in den ersten Minuten den Rückstand zu minimieren und bis zur 40. Minute auszugleichen (14:14). An Spannung mangelte es nun schon nicht mehr, gelang es doch keinem der beiden Teams, sich entscheidend abzusetzen. So stand es vier Minuten vor Abpfiff 21.21. Wieder mussten die Oppurger auf der Bank und im Publikum zusehen, wie Jena, begünstigt durch eine Oppurger Zeitstrafe, in Führung ging. Jetzt nahm Oppurgs Trainer in weiser Voraussicht seine Auszeit und beruhigte seine Männer. Es folgten turbulente letzte 120 Sekunden, in denen erst der Ausgleich durch einen sich energisch durchsetzenden Außen H. Büttner gelang. Im Gegenzug dann abermals ein Ballgewinn. Noch 40 Sekunden auf der Uhr, da nahm T. Bergner Herz und vor allem auch den Ball in die Hand, versenkte diesen kompromisslos in den Maschen und bereitete so mutig das 23:22. Damit war die Möglichkeit zum Ausgleich nochmals bei den Saalestädtern. Diese vereitelte aber Oppurgs Schlussmann M. Schulz, indem er sich dem entscheidenden Wurf mit vollstem Einsatz entgegenstellte, den Ball mit Köpfchen parierte und damit den ersten Sieg der Oppurger Handballer festhielt. Somit verbessern sich die Oppurger auf Tabellenplatz 10. Nun wieder mit dem Wissen, gewinnen zu können, sollten auch die kommenden Aufgaben erfolgreich zu gestalten sein. Für Oppurg spielten: A. Prätor, M. Schulz, E. Jankow, P. Herzog (2 Tore), F. Pechtl (2), N. Gutsche, J. Greiling (2), P. Escher (5), R. Luthardt, H. Büttner (6), T. Bergner (4), J. May (2).
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