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Thüringer Handball-Verband
10.01.2009 - 02:10:22 *
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Autor Thema: Regionalliga weibliche Jugend A, 1. Spieltag  (Gelesen 730 mal)
Marco
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« am: 10.09.2006 - 23:51:29 »

TLZ Weimar 11.09.2006

Sieg war greifbar nahe

HSV Weimar - JSG Böddiger-Melgershausen  20:21 (10:12)
 
Was für ein Handballspiel! - Dramatik pur, hochkochende Emotionen und Spannung bis zum Schluss. Doch am Ende sollte der Sieger nicht Weimar heißen - trotz einer Zwei-Tore-Führung drei Minuten vor Schluss verlor der HSV gegen die JSG Böddiger-Melgershausen denkbar knapp mit 20:21.
Schon von Beginn an machten die Gäste gehörig Druck und gingen verdient in Führung. Erst in der 6. Minute legten die Weimarer Mädels die Nervosität ab und trafen zum ersten Mal in ihrer noch jungen Regionalligageschichte: Ariane Böttner zum 1:3. Vor allem in der Anfangsphase ließen die Hessen kaum Torchancen zu, allerdings scheiterten sie selbst mehrmals an der gut aufgelegten Antje Ritz. Die von Michaela Groß trainierten Gastgeberinnen kämpften tapfer und aufopferungsvoll weiter und kamen durch Virginia Egerer zum Ausgleich (6:6). Doch um selbst in Front zu gehen reichte es noch nicht - 10:12 zur Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt spielte der HSV besser nach vorne, scheiterte aber zweimal am Querbalken (12:15). Der Anschlusstreffer zum 15:16 durch die starke Elisabeth Scheibner brachte die Wende, und nach einer erneut glänzenden Parade von Ritz war es dann soweit: Weimar glich aus und ging kurz darauf sogar mit 20:18 in Führung. Es folgte eine heiße Schlussphase, in welcher der mannschaftlich geschlossen kämpfende HSV bis drei Minuten vor Ende wie der sichere Sieger aussah. Doch es sollte nicht reichen: 28 Sekunden vor der Sirene markierten die Gäste den Siegtreffer.
« Letzte Änderung: 14.09.2006 - 14:10:30 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 10.09.2006 - 23:55:04 »

TA Weimar  11.09.2006

Am Sieg geschnuppert

HSV Weimar - JSG Böiddiger-Melgershausen  20:21 (10:12)
 
Die Mädchen des HSV Weimar sind in der Regionalliga angekommen. Obwohl ihnen im Auftaktspiel ein Erfolgserlebnis verwehrt blieb, zeigte die Mannschaft vielversprechende Ansätze.
Trotz der 20:21-Niederlage gegen die JSG Böddiger-Melgershausen zog Trainerin Michaela Groß ein positives Fazit: "Meine Mannschaft hat keineswegs enttäuscht. Das Spiel hat gezeigt, dass wir mithalten können. Das gibt Mut für die nächsten Aufgaben." Dem Weimarer Team merkte man zu Beginn deutlich die Nervosität an. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Mannschaft aber sicherer in den Aktionen und spielte deutlich selbstbewusster. Gerade die Abwehr verrichtete in der ersten Hälfte solide Arbeit, im Angriff dagegen fehlte noch etwas die Feinabstimmung. Die Gäste aus Hessen nutzen das zur 12:10-Pausenführung aus.

Nach dem Wechsel kämpften sich die Groß-Schützlinge mit enormem Einsatz und Kraftaufwand auf 17:17 heran. Und es sollte noch besser kommen: Drei Minuten vor Schluss führte Weimar 20:18. Dass in der Regionalliga fast jeder Fehler eiskalt bestraft wird, musste der HSV danach leidvoll erfahren: Böddiger-Melgershausen, immerhin Vierter des Vorjahres, wendete mit Cleverness und einer Portion Glück doch noch das Blatt zum 21:20. "Die Enttäuschung ist natürlich riesig, zumal wir nah dran waren", befand die Trainerin. Zeit, den Punkten nachzutrauern, haben die Groß-Mädchen aber nicht, zumal nächsten Samstag bereits die nächste Herausforderung beim TV Idstein wartet. Ein gelungenes Debüt im HSV-Trikot feierte Neuzugang Angi Friedrich, die mit acht Treffern erfolgreichste Spielerin war.
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