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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 5. Spieltag Landesklasse Staffel 3  (Gelesen 803 mal)
renault367
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« am: 07.11.2006 - 11:08:31 »

04.11.2006    16:15 Uhr
SV Hermsdorf III - 1. SSV Saalfeld 92
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

04.11.2006    16:00 Uhr
HSV Ronneburg II - TSV Stadtroda 1890
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]
   
04.11.2006    16:00 Uhr
TSV Germania Krölpa - TSV Eisenberg
[Fritz Meyer Sporthalle Krölpa]
   
05.11.2006    14:00 Uhr
HSV Weimar - TSV 1880 Gera-Zwötzen
[Asbach Sporthalle Weimar]
   
05.11.2006    16:00 Uhr
SV Blau-Weiß Auma - HV Meuselwitz
[Sporthalle Grundschule Auma]
« Letzte Änderung: 16.11.2006 - 13:08:15 von Marco » Gespeichert
renault367
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« Antworten #1 am: 07.11.2006 - 11:13:21 »

OTZ Lokalteil Stadtroda vom 06.11.06

Saalfeld zeigt überragende Vorstellung

SV Hermsdorf II - 1. SSV Saalfeld 92    22:30  (10:18)
Landesklasse (R.T/OTZ). Trotz bester Saisonleistung hatte Hermsdorf III am Sonnabend gegen eine spielerisch überragende Saalfelder Mannschaft keine Chance. Vor 87 Zuschauern kam es nicht zur erhofften Wiederholung der Überraschung des Vorjahres.
In den ersten zehn Minuten konnte Saalfeld aufgrund des schnellen, variablen Angriffsspiels einen 4-Tore-Abstand zum Gastgeber herstellen (7:3). Die Hermsdorfer Abwehr hatte in der ersten Halbzeit große Probleme mit den Fernwürfen und den guten Kombinationen des SSV.
Im Angriff sorgte Mathias Schwab mit elf Toren für den Löwenanteil der Tore. Über die Stationen 10:5, 14:6 und 17:8 setzten sich die Gäste konstant ab.
Der 10:18-Halbzeitstand ließ die Hermsdorfer aber nicht verzweifeln. Mit Kampf, Einsatz und einem überragenden Steffen Weise zwischen den Pfosten stemmte man sich mit aller Macht gegen das Unvermeidliche. So gelang es, den Abstand zu den Gästen nicht größer werden zu lassen (14:22, 16:24, 19:27). Hätte man sich von Anfang an so aufgerieben, wäre eine Sensation möglich gewesen.
Mit gutem Gefühl kann sich Hermsdorf dem nächsten Gegner aus Eisenberg stellen. In der Kreisstadt sollten zwei Punkte eingefahren werden.

Steinhoff, Weise; Remme (3), Taubert, Brüser (1), Bräuner, Zerrenner, D. Dennhardt, Kämnitz (2), P. Dennhardt (4/1), Schwab (11/4), Schätzchen, Jakob (1), Homann.
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« Antworten #2 am: 07.11.2006 - 11:24:10 »

OTZ Lokalteil Eisenberg vom 06.11.06

Kreisstädter erzielen Punkteteilung

TSV Germania Krölpa - TSV Eisenberg I    27:27  (9:16)

Eisenberg (R. Wentorp/OTZ). Mit dem sprichwörtlichen "blauen Auge" kamen die Handballer der 1. TSV-Vertretung am Samstag in Krölpa davon. Die Marschrichtung war klar: Beim Tabellenletzten beide Punkte holen und sich so in der Tabelle ins vordere Drittel schieben. Dagegen sprach eigentlich nur die Bilanz früherer Jahren, als man sich in der kleinen Krölpaer Halle immer recht schwer getan hatte.
In dieser Partie lief der Start sehr gut, das TSV-Team nutzte radikal auch kleinste Fehler des Gegners aus, um sich zeitig in Führung zu spielen. Nach sieben Minuten führte Eisenberg mit 6:1, und die Gastgeber wirkten sehr nervös, machten immer wieder technische Fehler, so dass die Gäste genügend Möglichkeiten hatten, ihr Spiel konzentriert vorzutragen. Jedoch entwickelte sich die Partie erstmals in die Gegenrichtung. Man schien mit der Überlegenheit nicht klar zu kommen und wirkte vor allem im Abschluss sehr unkonzentriert. Die Platzherren kämpften verbissen, bekamen die meiste Unterstützung vom Eisenberger Team, so dass sie sich kurzzeitig auf drei Treffer heran spielen konnten. Erst als Schmidt im TSV-Gehäuse einen Strafwurf parierte, wurde die Truppe wieder wach und startete bis zur Halbzeit eine Offensive, die zum Pausenstand von 16:9 führte. Auffällig in der Schlussphase der 1. Halbzeit war Peter Otto mit sehenswerten Treffern, der sein Team noch mal so richtig motivieren konnte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte standen auf Eisenberger Seite Spieler mit bis dato geringeren Spielanteilen auf der Platte. Es schien, man wähnte sich hier als sicherer Sieger. Dem war jedoch nicht so. Die Platzherren hatten ihren Angriff umgestellt, mussten wohl eingestehen, dass ihr einziger Rückraumschütze in dieser Halle nicht den nötigen Platz hatte und sein Glück am Kreis versuchen sollte - mit Erfolg, wie sich noch herausstellen sollte. Neben den teilweise ratlos vorgetragenen Angriffen der Eisenberger Jungs war es vor allem die Torausbeute, die zu denken gab. Hohlfeld traf nach drei Minuten zum 17:10, und er war erst fünf Minuten später wieder mit dem 18:12 erfolgreich. Der Druck auf das gegnerische Gehäuse war abgeflacht, und was durchkam, war eine zu leichte Beute für den besser werdenden Gästetorhüter.
Noch zehrte man allerdings vom Vorsprung aus der ersten Hälfte, bis es dann nach 17 Minuten das erste Mal richtig knapp wurde. Krölpa konnte auf 21:22 verkürzen. Wieder sieben torlose Minuten für die TSV-Jungs, und jetzt wurde es hektisch. Hohlfeld, Bolz und Hennig waren es, die einen etwas beruhigenden Vorsprung herstellten, doch die Platzherren spielten wie entfesselt, sie witterten ihre Chance, und die Eisenberger Abwehr hatte Mühe, sich den Angriffen zu erwehren. Erneut verkürzten die Gastgeber, nachdem Hennig beim Strafwurf gescheitert war: 24:25, und als Nächster zeigte Bergmann beim Strafwurf Nerven, er vergab. Im Gegenzug gelang den Gastgebern tatsächlich nach insgesamt 53 Minuten der Ausgleich. Die TSV-Jungs legten wieder vor, und Bergmann konnte das 26:25 erzielen, dann im Gegenzug wieder der Ausgleich. Dann wurde der Angriff der Gäste wegen technischem Fehler unterbrochen, und plötzlich lagen die Gastgeber mit 27:26 vorn. Nichts mehr von der Überlegenheit der ersten Hälfte, jetzt hieß es hier noch, einen Punkt zu sichern. Rochler übernahm die Verantwortung und erzielte in der 30. Minute das 27:27. Doch auch den Platzherren blieb noch ein Angriff, und hier zeigten sie Schwächen. Es blieb beim Remis.

Für Eisenberg: Schmidt-Rodenberg (Tor), Bergmann (7 Treffer), Hohlfeld (5), Voigt, Hennig (je 4), Rochler (3), Otto, Bolz (je 2) und Hollstein.
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« Antworten #3 am: 08.11.2006 - 11:30:47 »

OTZ Lokalteil Gera vom 07.11.06

HSV-Kanter-Sieg zu Hause gegen Stadtroda

HSV Ronneburg II - TSV Stadtroda 1890 29:14 (15:6)

(Bäumler). Tabellenzehnter TSV Stadtroda 1890, der alle bisherigen Spiele verloren hatte, erlebte in Ronneburg einen ruhigen Beginn (1:1). Dann machten die Gastgeber ernst und es klingelte fünf mal im Stadtrodaer Kasten (6:1). Nach der Resultatsverbesserung (6:2) fielen vier Treffer am Stück für die HSV-Zweite zum 10:2. Schon hier war klar, Ronneburg lässt gegen schwach spielende Gäste nichts anbrennen. Voraussetzung dafür, eine gute Deckungsarbeit und Keeper J. Weihrauch machte seine Sache ebenfalls gut. In die Pause ging es mit neun Toren Differenz (15:6). Danach erwischte der Gastgeber einen guten Start. Später pegelte sich der Abstand auf zehn Tore (20:10, 21:11,22:12) ein, ehe die HSV-Sieben auf 12 Tore (24:12, 25:13) davonzog. Die Hausherren taten auch etwas für ihr Torekonto und beim 28:13 hatte man schon 15 Tore Differenz herausgespielt. Lediglich ein Tor gestattete man den Gästen aus Stadtroda (28:14), ehe das Spiel mit 29:14 endete. Ein verdienter Sieg. Man hätte sich von den Stadtrodaern mehr Gegenwehr erwartet, zumal es Samstag in Saalfeld zum Gipfeltreffen Erster (1. SSV Saalfeld) gegen Zweiter (HSV II) kommt.

J. Weihrauch, T. Müller, S. Buschner, U. Werler (3), D. Riebold (5), D. Hoffmann (3), M. Schäffner (5), K. Barth (8), S. Eisenstein (2), H. Seidemann (3). Siebenmeter: Ronneburg 6/5 Stadtroda 1/1. Zeitstrafen: HSV 2x2 TSV 6x2.
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« Antworten #4 am: 08.11.2006 - 11:36:22 »

OTZ Lokalteil Saalfeld vom 06.11.06

Vierter Saisonerfolg

SV Hermsdorf III - 1. SSV Saalfeld 22:30 (10:18)

(Von Jürgen Miemel) Mit gemischten Gefühlen reisten die Männer des 1. SSV Saalfeld zum Auswärtsspiel nach Hermsdorf, hatten sie doch in der vergangenen Saison beim dortigen Gegner beide Punkte gelassen. Diesmal wollten sich die Saalestädter nicht überraschen lassen und an die Leistungen aus den ersten Spielen anknüpfen.
So begannen die SSV-Spieler sehr konzentriert und es gelangen gleich zwei Tore, ehe die Gastgeber durch einen Strafwurf ihr erstes Tor erzielten. In der Deckung wurde dem Gegner wenig Spielraum gelassen und im Angriff nutzte der SSV jede Wurfgelegenheit aus. Gerade in der Anfangsphase zeigten hier Stephan Steyer und Martin Siemon ihre Torgefährlichkeit.
Aber die Hermsdorfer gaben sich nicht auf, zu erfahrene Spieler stehen in den Reihen der Gastgeber, welche jederzeit das Spiel wenden konnten. Als zum Ende des ersten Spielabschnittes es auf Seiten des 1. SSV die ersten Zeitstrafen gab, konnten sich auch die Hermsdorfer Angreifer besser in Szenen setzen, da nun die Gästeabwehr einige Male nicht aggressiv genug zum Gegner stand. Hier zeigte sich schon, dass trotz klaren Vorsprungs das Spiel noch lange nicht entschieden war. In die Pause gingen die Spieler mit einem 18:10 für Saalfeld.
Nach dem Seitenwechsel erzielten die Gastgeber den ersten Treffer. Danach hielt M. Golz einen Siebenmeter. Von da an entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, in dem es beide Mannschaften mit dem Torewerfen nicht mehr so genau nahmen. Im Angriffsspiel verzettelten sich die Saalfelder zu oft in Einzelaktionen und die herausgespielten Tore waren Seltenheit geworden. Stellenweise kamen die Hausherren bis auf sechs Tore heran. In solchen Phasen müssen die SSV-Spieler noch konzentrierter zu Werke gehen, wollen sie auch gegen andere Mannschaften bestehen. Am Ende erzielten die Saalfelder noch zwei Tore und es gab auf Grund der guten ersten Halbzeit den verdienten Sieg.

1. SSV: Golz (TW), Szotowski (TW), Matussek (TW), Steyer (7 Tore), Ph.Schmidt, Arnold (1), L.Richter, Hinz (6), Zahn (1), Wolfram, Schmied, Schmeißer (1), Siemon (10), St.Schmidt (4).
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« Antworten #5 am: 08.11.2006 - 11:50:16 »

OTZ Lokalteil Stadtroda vom 07.11.06

Ganz schwache Angriffsleistung

HSV Ronneburg II - TSV 1890 Stadtroda 29:14 (15:6)

(Ha./OTZ). Gegen die Oberligareserve des Gastgebers hatte man sich zwar keinen Sieg ausgerechnet, aber auch nicht diese hohe Niederlage erwartet. Dabei begann Stadtroda ganz gut und trat mit einer verbesserten Abwehr auf. Man scheiterte jedoch diesmal an der undiskutablen Angriffsleistung. Nach dem 1:2 biss man sich förmlich die Zähne an der Deckung des Gegners aus.
Er blockte viele TSV-Torwürfe ab und kam so immer wieder in Ballbesitz. Ronneburg konnte damit sein schnelles Spiel nach vorn mit Kontern bzw. der zweiten Welle erfolgreich umsetzen. Der TSV musste über die Stationen 2:6, 3:10 und 4:13 einen klaren Rückstand hinnehmen. Dieser konnte auch bis zur Pause mit dem 6:15 nicht verkürzt werden.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnte die Fehlerquote im Angriff etwas abgebaut werden. Der TSV erzielte so doch einige Tore und gestaltete mit dem 11:20 den Spielverlauf ein wenig freundlicher. Auch die Abwehr machte ihre Sache weiterhin nicht schlecht. Doch man verfiel jetzt wieder in den alten Trott, um mit Gewalt zum Erfolg zu kommen. Die Angriffe wurden überhastet abgeschlossen. So zahlte Stadtroda in der Schlussviertelstunde Lehrgeld. Bis hin zum 14:29-Endstand wurde der Rückstand noch recht deutlich.

Schanzenbach, Haugk, Jatzkowski (2), Hirte (1), Thiele (2), R. Bauer, Schmuck, M. Bauer (4), Th. Beyer, Krüger (2), D. Beyer (3).
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« Antworten #6 am: 13.11.2006 - 10:33:49 »

OTZ Lokalteil Zeulenroda-Triebes vom 10.11.06

Unerwartete Niederlage für Auma

SV Blau-Weiß Auma - HV Meuselwitz (12:18) 26:33

(Preußer). Am Sonntag hatten die Blau-Weißen die spielstarken Gäste vom HV Meuselwitz zu Gast und wollten natürlich mit der bewährten Heimstärke der letzten Spiele zwei weitere wichtige Punkte im Meisterschaftskampf erzielen.
So war es auch nicht überraschend, dass T. Rüdiger und M. Jedan ihr Team mit 1:0 bzw. 2:1 in Front brachten. Doch spätestens nach dem Lattenknaller von T. Rüdiger und der Verletzung von R. Schmidt wurde deutlich, dass das Blau-Weiß-Spiel nicht wie gewohnt lief. So konnten die Gäste überraschend leicht mit 6:2 in Führung gehen, was den Aumaer Trainer D. Danzmann, der diesmal auf A. Röhler und A. Grille verzichten musste, zur Auszeit nötigte.
Diese ließ das Aumaer Spiel etwas besser werden, sodass der Rückstand in der Folgezeit nicht größer wurde, Mitte der ersten Hälfte T. Rüdiger beim 8:9 sogar der Anschlusstreffer gelang. Vergebene Chancen und zu wenig Bewegung in den Aumaer Reihen brachten dennoch die Gäste wieder besser ins Spiel, sodass die Aumaer zur Pause wieder einen 12:18-Rückstand hinnehmen mussten.
Auch nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Die Gäste bestimmten mit schnellen beweglichen Aktionen das Spiel, sodass die Aumaer froh sein konnten, dass P. Lerch im Tor einen starken Tag erwischte. Doch auch er konnte letztlich nicht verhindern, dass die Meuselwitzer ihre Führung weiter ausbauten und Mitte der zweiten Hälfte bereits mit 26:16 in Front lagen.
Erst jetzt wurde das Spiel der Aumaer besser, auch wenn immer noch zu viele Chancen vergeben wurden. Dennoch gelang es nun den Rückstand zu verkürzen. So hatte man nach drei Treffern in Folge von H. Röhler und Y. Wittmann knapp zehn Minuten vor Schluss beim 23:28 wieder eine reelle Chance das Spiel noch zu drehen. Auch nach der Auszeit der Meuselwitzer waren die Aumaer zumindest gleichwertig und verkürzten bis fünf Minuten vor Schluss auf 26:30.
Leider war es das dann auch, was von den Blau-Weißen zu sehen war und die Gäste erhöhten noch zum 26:33-Endstand.

Paul Lerch, Mirko Arnold, Hartmut Röhler (3), Yves Wittmann (8), Thomas Rüdiger (11), Steffen Rohleder, Ralph Schmidt, Manuel Jedan (4), Kai Uwe Neudeck, Martin Weber und Kevin Felsner.
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