| Gründung des Mitteldeutschen Handball-Verbands |
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| Geschrieben von Oliver Niedtner | |
| 13.12.2007 | |
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Alte Erkenntnisse – neue Impulse Heute, am 13. Dezember 2007, wurde in Eisenberg der Mitteldeutsche Handball-Verband e.V. (MHV) gegründet. Gründungsmitglieder sind die Handball-Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sitz des Verbandes ist Leipzig. Um 18:50 unterzeichneten die Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Gründungsurkunde des Mitteldeutschen Handball-Verbandes. Der Vorstand des neuen Verbandes wird durch die Präsidenten der Mitgliedsverbände besetzt. Ausgangspunkt war die am 30.06.2007 durch Sachsen-Anhaltiner Vereine initialisierte offene Vereins-Konferenz der Regionalligisten. Das gemeinsame Problem aller Regionalligisten Mitteldeutschlands sind die extrem langen Fahrtstrecken bis an die Süd-, Südwest- bzw. Nordgrenzen der Bundesrepublik, die seit der Abschaffung der Regionalligastaffel Mitte zu bewältigen sind. Damals unter territorialen Aspekten eingeführt, wurde auch eine wesentlich höhere Regionalität und damit Identifikation erreicht. Die hohe finanzielle Belastung ist durch die Vereine kaum bzw. nicht zu bewältigen. Die Folge: Aufstiegsverzicht in bzw. Abstieg aus der Regionalliga und damit Ausdünnen der Regionalliga-Vereine in Mitteldeutschland. Als Ergebnis der gemeinsamen Gespräche der Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurde am 31.07.2007 die Interessengemeinschaft „Mitteldeutscher Handball“ proklamiert, deren Arbeit nun in die Gründung des Mitteldeutschen Handball-Verbandes (MHV) mündet. Ziel des MHV ist es, die Belastung der Vereine durch eine deutliche Verkürzung der Reisewege zu minimieren. Um dies zu erreichen, ist der Aufbau eines gemeinsamen Spielbetriebes die Hauptaufgabe des Verbandes. Dieses soll mit gleicher Ernsthaftigkeit und Zielstrebigkeit realisiert werden. Ob der MHV als sechster Regionalverband in die Struktur des Deutschen Handballbunds integriert wird, zeigt sich in den nächsten Monaten, letztendlich vom 03. bis 05. Oktober 2008 in Hamburg, denn entsprechende Satzungsänderungen können nur durch den Bundestag des DHB beschlossen werden. Mit der Gründung des MHV wird die Debatte um die Regionalverbandsstruktur in Deutschland erneut belebt. Den Landesverbänden geht es dabei vor allem um zeitgemäße und durch die Vereine realisierbare Strukturen. Bereits im Vorfeld der Gründungsversammlung verständigten sich die beteiligten Landesverbände auf die gemeinsame Erklärung des Austritts aus ihren jeweiligen Regionalverbänden im Frühjahr des nächsten Jahres. Damit ist das Ziel klar definiert. eine Gemeinsame Pressemitteilung der Handball-Verbände Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mitteldeutschland. |
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